Neugier darf kein Privileg sein: Chancengleichheit in der Wissenschaft

IN KOOPERATION MIT SIGMUND FREUD PRIVATUNIVERSITÄT
Subressort
Aktualisiert
Lesezeit
1 min

©SIGMUND FREUD PRIVATUNIVERSITÄT

Eine Forscherin kann nur werden, wer sich selbst in dieser Rolle sehen kann. Deshalb beginnt Chancengleichheit lange vor dem ersten Bewerbungsgespräch: bei den Bildern, die wir jungen Menschen von ihrer Zukunft vermitteln.

Als Wissenschaftsbotschafterin besuche ich Schulen, um Forschung greifbar zu machen. Mir ist wichtig, dass gerade Mädchen erleben: Meine Fragen zählen.

Ich kann mitdenken, ausprobieren und Neues entdecken. Dafür brauchen sie sichtbare Vorbilder und Gelegenheiten, Wissenschaft selbst zu erleben, unabhängig davon, ob zu Hause jemand studiert hat.

Blurred image background

Univ.-Prof. Mag. Dr. Marion Garaus, PhD, Vizerektorin für Forschung an der Sigmund Freud Privat Universität (SFU) in Wien

Das geht uns alle an. Wer auf Social Media eine Behauptung liest oder eine Antwort von KI bekommt, sollte fragen können: Woher weiß man das? Welche Belege gibt es? Wissenschaftliche Neugier hilft, sich ein eigenes Urteil zu bilden.

Wir sollten junge Menschen deshalb öfter fragen, was sie herausfinden möchten, statt nur, was sie einmal werden wollen. Schulen, Hochschulen und Eltern können dafür Räume öffnen. Denn eine offene Türe wird nur dann zur Chance, wenn Mädchen wissen: Auch ich bin hier willkommen.