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Das hassen Frauen beim Sex am meisten

...und kommt Männern anscheinend nicht einmal in den Sinn. Sex ist die vermutlich schönste Nebensache der Welt, trotzdem gibt es einige Dinge, auf die wir lieber verzichten würden.

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Das hassen Frauen beim Sex am meisten

Kämpfst du auch mit Unsicherheiten beim Sex?

© Photo by Malvestida Magazine on Unsplash

Sex ist wunderschön. Punkt. So sehr wir aber ein bisserl Bettsport auch genießen - es gibt auch Dinge, auf die wir beim Sex getrost verzichten könnten. Die Sexspielzeug-Firma Lovehoney hat deswegen 3.000 Erwachsene gefragt, was sie beim Sex am meisten hassen. Und die Antworten sind uns teilweise wirklich vertraut, andere überraschen uns eher - und machen traurig...

Was Frauen nämlich am meisten beim Sex hassen? Dreißig Prozent der Befragten gaben an, dass sie im Bett nicht selbstbewusst genug und unsicher sind. Der Top-Abturner bei Männern hingegen? Wenn es zu schnell vorbei ist. Das gaben 34 Prozent an. Das haben Frauen zwar offensichtlich auch nicht gern, gaben aber lediglich 29 Prozent der Befragten an. Was Frauen laut der Umfrage ebenfalls am Sex hassen - nicht zum Orgasmus zu kommen (28 Prozent), Unterbrechungen (27 Prozent), und ein zu kurzes Vorspiel (24 Prozent).

Was Männer beim Sex hassen

Die Sex-Hassliste der Männer ist anders aufgestellt. 30 Prozent der Befragten hassen es, den oder die Partnerin nicht zum Orgasmus zu bringen, damit, selbst zu kommen haben immer 21 Prozent ein Problem und 17 Prozent gaben an, sexuell übertragbare Krankheiten eher unprickelnd zu finden. (Ähm. Kurze Zwischendurchsage: Wir gehen davon aus, dass das für ALLE gilt. Also immer brav Kondome verwenden, meine Lieben!)

Was allerdings wirklich interessant ist: Der Punkt Unsicherheit, das Thema, was Frauen am meisten beim Sex hassen, schafft es bei den männlichen Befragten nicht einmal in die Liste. Während die Studie nicht untersuchte, warum dem so ist, fallen uns dafür einige Gründe ein:

Was du gegen Unsicherheit beim Sex tun kannst

Nach wie vor ist es uns Frauen eigen, ständig an uns zu zweifeln und zu bemängeln. Die Delle hier, der schlaffe Busen da... Es liest sich immer so schön simpel, aber wenn man sich in den Spiegel schaut (vor allem während der PMS, der Phase allergrößten Selbsthasses), dann ist die Sache nicht ganz so leicht. Außerdem fühlen sich viele Frauen unter Druck, nur via Penetration zum Orgasmus zu kommen (was bei den meisten Frauen schlicht nicht möglich ist.)

Was also tun gegen fehlendes Selbstbewusstsein beim Sex? Man muss sich also zwei Sachen vor Augen halten:

  1. Mann sieht nackte Frau. Das reicht als Trigger. Keinem Typen, der Sex will, fällt eine Falte oder ein Speckröllchen auf. Diesen Zweifel kannst du also ablegen. Klingt zu einfach? Konzentriere dich einfach nur auf den Moment und das Gefühl. Alle Zweifel können ruhig mal ein paar Minuten warten
  2. Sexuelles Selbstbewusstsein ist auch etwas, das mit der Zeit immer mehr entsteht. Wenn ich weiß, was mir Spaß macht und wo genau die Punkte sind, die man triggern sollte, damit ich am Besten zum Orgasmus komme, dann kann ich das natürlich auch besser meinem Partner zeigen. Und habe damit auch erfüllenderen Sex. Genau das aber zeichnet dann eine gute Liebhaberin aus: Spaß und Freude, die sie selbst beim Sex empfindet.

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