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5 Anzeichen in deiner Beziehung, die leider auf eine Trennung hindeuten

Wenn du dich fragst: "Bin ich noch verliebt?" dann bist du es wohl nicht mehr. Fünf verräterische Anzeichen, die eine baldige Trennung bedeuten können. Und wie du das noch verhindern kannst!

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5 Anzeichen in deiner Beziehung, die leider auf eine Trennung hindeuten
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"Bin ich noch verliebt? Was empfinde ich für diesen Menschen?" – Wenn man sich solche Fragen stellt, kann man sich die Antwort eigentlich selbst geben.

Nein. Dann ist man nicht mehr verliebt. Was aber nicht automatisch bedeutet, dass die Liebe verschwunden ist. Es ist eher so, dass du gewachsen bist, dich verändert hast und dass das, was du für Liebe gehalten hast, vielleicht ein anderes Gefühl war. Leidenschaft. Bestätigung. Sicherheit. Freundschaft.

Beziehung: Wenn die Gefühle sich verändern

Wer liebt, der weiß es einfach. Ohne Zweifel und ohne sich bei Freundinnen oder Freunden über die eigenen Gefühle zu vergewissern. Der liebt auch, wenn es Meinungsverschiedenheiten gibt (und zu denen kommt es irgendwann - ausnahmslos), wenn auf Höhen Tiefen folgen, wenn Druck von außen da ist.

Trotzdem ist die Liebe nicht einfach nur da, so als Gefühl. Man muss daran arbeiten, das wird jedes Langzeit-Paar bestätigen. Macht man das nicht, kann man keine Streit- und vor allem Versöhnungskultur entwickeln, dann besteht die Gefahr, dass die negativen Gefühle sukzessive überhand nehmen.

Dann sollte man sich trennen.

5 Anzeichen in deiner Beziehung, die leider auf eine Trennung hindeuten

Wir haben 5 verräterische Anzeichen, die auf eine baldige Trennung hindeuten (und wie du diese vermeidest):

1

Aus Vertrautheit wird Langeweile. Je länger wir mit einem Menschen zusammen sind, desto weniger gelingt es uns, ihn noch als jene Person zu sehen, in die wir uns verliebt haben. Oder anzuerkennen, was er für uns tut. Wie er für uns da ist und uns unterstützt. Vertrautheit ist etwas wunderbares. Nur leider verwandelt sie sich schleichend in Gewohnheit. Von der Gewohnheit zur Langeweile. Wir setzen wieder einen Fuß vor die Tür, irgendwann dann beide. Und kommen nicht mehr zurück. Um das zu vermeiden, sollte man sich immer wieder ganz bewusst in den Partner oder die Partnerin verlieben. Seine bzw. ihre Angewohnheiten wieder liebenswert finden, seine oder ihre Taten schätzen. Das darf aber keine einseitige Geschichte sein. Dein Gegenüber muss genauso dazu bereit sein.

2

Fehlende Gespräche. Gespräche verbinden Menschen. Wenn wir diesen Teil unserer Beziehung aufgeben, uns einander nicht mehr mitteilen, dann gibt es auch keine Basis mehr. Sobald wir beginnen, anderen Menschen mehr über uns, unsere Empfindungen und unser Leben mitzuteilen als unserem Partner oder unsere Partnerin, dann liegt deine Liebe im Sterben. Wenn du dich um Gespräche bemühst, aber von der anderen Seite kein Interesse daran besteht, dann benötigt ihr Hilfe – oder solltet euch trennen.

3

Sex wird zur Verpflichtung. Nein, wir können nicht immer spitz aufeinander sein. Es gibt Phasen, da ist da mehr Leidenschaft. Und solche, in denen die Lust aufeinander weniger groß ist. Wenn der Sex aber über einen längeren Zeitraum eine Pflichtveranstaltung ist, dann solltet ihr eine Trennung erwägen. Denn dann seid ihr nur mehr Mitbewohner. Man mag seinen Mitbewohner. Aber man liebt ihn nicht. Übrigens: Während sich Männer beim Sex emotional binden, zählt für Frauen eher jene Aufmerksamkeit, die sie außerhalb des Schlafzimmers erhalten. Gelingt es einem Paar nicht, eine gewisse Ausgewogenheit dieser beiden Bedürfnisse herzustellen, kriselt die Beziehung.

4

Ihr fühlt euch nur mehr in Gesellschaft anderer lebendig. Wenn du die Wahl hast, einen Abend mit Freundinnen zu verbringen oder mit deinem Freund – dann ist es völlig okay, wenn du ab und an deine Freundinnen vorziehst. Solltest du aber merken, dass du nur mehr in Gesellschaft anderer richtig gelöst sein kannst und Spaß hast, dann ist es Zeit, deine Beziehung zu überdenken. Oder wieder Aspekte finden, warum die Gegenwart deines Partners oder deiner Partnerin doch schön ist.

5

Du bist in der Negativ-Spirale. Ist dir schon aufgefallen, dass du gegenüber Anderen nur mehr die negativen Aspekte deiner Beziehung aufzählst? Dass du über deinen Partner oder deine Partnerin nicht mehr respektvoll, sondern abwertend sprichst? Du befindest dich in einer Negativ-Spirale, die deine Beziehung nach unten zieht. Du kannst bewusst gegensteuern, in dem du damit aufhörst. Und lieber die schönen Dinge suchst. Oder dir wird bewusst, dass es die nicht mehr gibt. Und die Konsequenzen ziehen...

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© Video: woman.at