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Sissi: Kaiserin Elisabeth von Österreich

Was steckt hinter dem Mythos von Sisi? Wir geben dir einen Einblick: vom süßen Mädchen über das Leben am Wiener Hof, ihren großartigen Reisen und ihrem aufwendigen Schönheitskult.

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Statue von Sissi in Wien
© Elke Mayr

Ein süßes, naives Mädchen mit bezauberndem Lächeln und eine Königin der Herzen! So kennen wir Sissi aus den berühmten Filmen, dargestellt von Romy Schneider, die jedes Jahr zu Weihnachten im Fernsehen laufen. Das wahre Bild der berühmten Kaiserin Elisabeth von Österreich lässt sich aber nicht so eng geschnürt fassen.

Ihre hohe einflussreiche Position, die unglückliche Ehe, die Schwärmerei für Ludwig II. sowie ihr außergewöhnliches Leben in Bezug auf Reisen und ihren Schönheitswahn, der geheimnisumwitterte Tod ihres Sohns Rudolf und ihre Ermordung machen sie zu einer beliebten und interessanten historischen Figur, um die sich ein richtiger Sisi-Mythos rankt.

Steckbrief Kaiserin Elisabeth von Österreich

    • Name: Elisabeth Amalie Eugenie von Wittelsbach, Prinzessin von Bayern
    • Spitzame: Sisi
    • Geboren am: 24. Dezember 1837 in München, Deutschland
    • Verstorben am: 10. September 1898 in Genf, Schweiz
    • Ehepartner: Kaiser Franz Joseph I.
    • Kinder: Sophie (1855-1857), Gisela (1856-1932), Rudolf (1858-1889; Kronprinz) und Marie Valerie (1868-1924)
    • Eltern: Herzog Maximilian Joseph von Bayern und Prinzessin Maria Ludovika Wilhelmina
    • Geschwister: Ludwig (1831-1920), Wilhelm (1832-1833), Helene (1834-1890), Karl (1839-1909), Marie (1841-1925), Mathilde (1843-1925), Sophie (1847-1897), Maximilian (1849-1893)
    • Größe: 1,72 m
    • Sternzeichen: Steinbock

Sissi - Kaiserin von Österreich - Wer war sie?

Die Geschichte von Elisabeth wurde mehrfach verfilmt, auf die Bühnen der Welt gebracht und lässt sich im Hofburg Museum oder in Büchern nachverfolgen. Vor allem Ernst Marischka löste 1955 mit seiner Trilogie der „Sissi“-Filme einen Hype um das Andenken an die Kaiserin aus. Er schuf ein Bild von ihr für die Leinwand, das bis heute immer noch die Menschen begeistert.

Obwohl ihre wahre Persönlichkeit in Büchern oft kritisch gewürdigt wird, sind es die Geschichten aus den Filmen, für die sie geliebt wird. Die kleine süße und adelige Sissi, ein Wildfang, die ihre große Liebe findet, dadurch zu Ruhm und Macht gelangt und letztlich an der Starre des höfischen Lebens scheitert, der sie sich zu entziehen versucht. Die nächste Neuverfilmung als Sissi Netflix Serie lässt sicher nicht lange auf sich warten.

In Wien alleine gibt es vier Statuen, die ihr gewidmet sind. Denkmäler, die ihr würdigen, lassen sich aber nicht nur in Österreich, Deutschland und Ungarn finden, sondern auch auf Madeira, in Triest, Meran, Genf und Korfu finden. Ihre vielfältige Persönlichkeit übt eine Faszination aus, der man sich kaum entziehen kann und die zeitlos über alle Epochen bis ins Heute weiterwirkt. Wer war Kaiserin Elisabeth nun wirklich und was macht sie so besonders?

Sissi hungerte, rauchte und ließ sich tätowieren. Dazwischen flüchtete sie sich immer wieder mal auf längere Reisen und trieb exzessiv Sport. Ihr Erscheinungsbild nach außen war ihr zudem äußert wichtig und sie betrieb nahezu einen richtigen Schönheitskult um ihr Aussehen. Sie war weniger eine Freundin der höfischen Etikette und unterstützte lieber Ungarns Nationalisten in ihrem Kampf um deren Unabhängigkeit.

Mit ihrer Position als kaiserliche Regentin stand sie schon zu Lebzeiten stark im Interesse der Öffentlichkeit, der sie ständig versuchte, sich zu entziehen. Ihr Privatleben stellte sie vor ihre Repräsentationspflichten am Hofe und übte Besuche stets so diskret wie möglich aus. Dies führte zu Enttäuschung am Wiener Hof, die ihre Zurückgezogenheit als Geringschätzung für das Hofleben und ihre Position als Regentin verstanden. 1898 starb sie durch die Hand des Attentäters Luigi Lucheni, zu diesem Zeitpunkt galt Elisabeth schon längst als eine von ihrem Hof und Volk weit entfernte und entfremdete Kaiserin.

Sissi oder Sisi – was ist richtig?

Beim kaiserlichen Spitznamen findet man oft zwei unterschiedlichen Schreibstile. Tatsächlich ist eigentlich nur "Sisi" historisch korrekt. Die Schreibweise "Sissi" geht auf den Regisseur Marischka zurück, der sich diese künstlerische Freiheit erlaubte. Der Name "Sissi" hat sich in den letzten Jahrzehnten dadurch in die Köpfe von Generationen eingeprägt.

Die jungen Jahre der Kaiserin Sissi

Als viertes Kind von Herzog Maximilian Joseph in Bayern und dessen Gattin, Prinzessin Maria Ludovika Wilhelmina wurde sie als Elisabeth Amalie Eugenie von Wittelsbach, Prinzessin von Bayern und Schwester der Erzherzogin Sophie geboren. Ihre Eltern entstammen beide dem Geschlecht der Wittelsbacher - Sissis Vater der Linie Birkenfeld-Gelnhausen und ihre Mutter der königlichen Hauptlinie entstammte. Nach Elisabeths Geburt kamen noch fünf weitere Geschwister hinzu, drei Mädchen und zwei Jungen. Die Ehe der Eltern war politisch arrangiert und die beiden lebten überwiegend voneinander getrennt.

Während Herzog Max zwischen seinen Reisen die Zeit meist in München verbrachte, zog sich die Mutter mit den Kindern oft nach Schloss Possenhofen zurück. Sissi verbrachte einen Großteil ihrer Jugend im Schloss am Starnberger See in Bayern und konnte dort ein ländliches Leben abseits der höfischen Etikette führen. Sie entwickelte sich zu einem freiheitsliebenden und eher ungewöhnlichen Mädchen. Ihre Geschwister und Eltern nannten sie „Sisi“. Erst durch die Sissi Filme von Ernst Marischka wurde die Kaiserin Elisabeth unter dem Namen „Sissi“ bekannt.

Aufgrund der oben genannten Filme hat sich das Bild einer liebevollen Beziehung zu ihrem Vater verfestigt. Historiker gehen aber davon aus, dass der Vater nur wenig Zeit mit der Familie verbrachte und wenig Interesse für diese zeigte. Kurz nach ihrer Geburt trat König Maximilian von Bayern eine mehrmonatige Reise in den Orient an.

Sissi erhielt dort eine ordentliche und angemessene Erziehung, in der sie ebenso wie ihre Schwester auf eine Eheschließung vorbereitet wurde. Die Mutter investierte aber mehr Bemühungen in ihre Schwester Helene, die als Ältere zuerst verheiratet werden sollte. Helene war von der Mutter dafür vorgesehen, später in hohe gesellschaftliche Stellung zu heiraten und wurde dementsprechend perfekt auf die höfische Etikette geschult.

Die zukünftige Kaiserin Elisabeth wuchs als sportliches Kind auf. Sie liebte das Wandern und Bergsteigen sowie Pferde und das Reiten. In dieser Hinsicht glich sie mehr ihrem Vater, der die Liebe für diese Sportarten mit ihr teilte. Wie frei und unbeschwert ihr Leben in Possenhofen eigentlich war, stellte Sissi erst später fest, als sie nach ihrer Hochzeit den Wiener Hof kennenlernte.

Kennenlernen und Hochzeit von Sissi & Franzl

Im August 1853 feierte Kaiser Franz Joseph seinen Geburtstag in Ischl im Salzkammergut. Zu diesem Fest waren die Verwandten eingeladen und natürlich Franzls Tante, die Herzogin Ludovika in Bayern mit ihren beiden ältesten Töchtern Helene und Sissi. Der österreichische Kaiser soll sich am Abend dieses Ereignisses in seine 15-jährige Cousine Elisabeth verliebt haben. Drei Tage später wurde die Verlobung bekannt gegeben.

Es wird oft davon ausgegangen, dass Ludovika und Franzls Mutter Sophie in Absprache standen und Helene als Braut für den Kaiser vorgesehen hätten. Ob dies tatsächlich so passiert ist, lässt sich historisch nicht nachweisen. Am 24. April 1854 heirateten die beiden in der Augustinerkirche in Wien.

Das Leben der Kaiserin Elisabeth am Wiener Hofe

Das Leben als Kaiserin führte bei dem doch recht jungen Mädchen, das nie so richtig in die höfische Etikette eingeführt wurde, zu Verunsicherung und kleinen Missgeschicken. So blieb ihr einmal das Diadem beim Aussteigen aus der Kutsche in der Tür hängen und brachte sie zum Stolpern. Die höfischen Protokolle und Intrigen überforderten sie ebenso wie das perfekte Bild, das sie als Kaiserin zu erfüllen hatte.

Die Dominanz der Kaiserinmutter, Elisabeths Tante Sophie zeigt sich schon vor der Ankunft der 16-jährigen Sissi in Wien. Die Schwiegermutter wählte die Personen für Sissis Gefolge sorgfältig aus. Ihr lag viel daran, den Einfluss auf ihren Sohn zu behalten. Sie hatte Franz Joseph seit seiner Kindheit für die Rolle des Kaisers vorbereitet und ihn auf den Thron gebracht, durch einen Verzicht seines Vaters auf die Rechte der Erbfolge. Dadurch wurde Franz Joseph 1848 im Alter von 18 Jahren zum Kaiser, den sie in der Ausübung seines Amtes stets begleitete.

Elisabeth gelang es erst Jahre später, sich gegen die ihre Tante/ Schwiegermutter durchzusetzen. Für sie bedeutete dies, sich ihre persönlichen Freiheiten zu sichern, die vor allem aus einem Rückzug ihrer Repräsentationsrolle und vermehrter Abwesenheit aus Wien bestanden. 1865 bewirkte sie zudem die Beendigung der strengen militärischen Erziehung des damals siebenjährigen Rudolf und forderte eine bürgerlich-liberale Erziehung für ihren Sohn ein.

Politisch entwickelte sie geringe Interessen, doch ihre ausgeprägte Zuneigung zum ungarischen Volk ließ sie in Entscheidungen eingreifen. Sie setzte sich 1866/1867 für den Ausgleich mit Ungarn ein, wodurch allerdings die anderen Nationalitäten in der Vielvölker-Monarchie benachteiligt wurden. Zum Hintergrund: Die nationalistische Bewegung in Ungarn, die die Loslösung aus der österreichischen Vielvölkermonarchie anstrebte, führte zu Spannungen mit den Habsburgern. Diese erreichten im Aufstand von 1848/49 ihren Höhepunkt in einer Revolution, die von österreichischer Seite mit extremer Härte niedergeschlagen wurde. Der Kaiser und seine Mutter schlugen den Wunsch Ungarns nach Liberalisierung und Demokratisierung weiterhin vehement aus.

© KHM-Museumsverband Kaiserin Elisabeth (1837−1898) Franz Schrotzberg, um 1862, Kunsthistorisches Museum Wien, Gemäldegalerie

Sissi und ihre Kinder

Das erste Kind, ein Mädchen, kommt ein halbes Jahr nach der Hochzeit zur Welt. Sie wird nach Franz Josephs Mutter Sophie benannt. Ein Jahr darauf erblickt Tochter Gisela die Welt. Bei einer Reise verstirbt Sophie im Alter von zwei Jahren an Fieber.

1858 wurde Kronprinz Rudolf Franz Karl Joseph geboren. Elisabeth erholt sich nur schlecht von der Geburt und ihr Interesse an den Kindern nimmt nach dem Tod ihrer Erstgeborenen ab. Der kleine Rudolf bekommt schon sehr früh eine militärische Ausbildung, die dem sensiblen Buben sehr zusetzt. Elisabeth möchte, dass er eine andere Ausbildung erhält, kann sich aber vorerst nicht durchsetzen. Marie Valerie Mathilda Amalie wurde dann 1868 in Buda in Ungarn geboren.

Krönung zur Königin von Ungarn

Den Ausgleich mit Ungarn setzte Elisabeth Anfang 1867 gegen den Willen ihrer Schwiegermutter durch und Ungarn erhielt seine Verfassung von 1848 zurück. Am 8. Juni 1867 wurden Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth in der Matthiaskirche zu Ofen (heute Budapest) als König und Königin von Ungarn gekrönt. Beide trugen dabei ungarische Tracht.

Zu besagter Krönung bekamen sie das Schloss Gödöllő geschenkt, welches ein beliebter Zufluchtsort der Kaiserin wurde. Sie lernte dort Ungarisch und umgab sich mit ungarischen Hofdamen wie Marie Festetics, die am Wiener Hof wegen ihrer Herkunft abgelehnt wurde, sowie Ida von Ferenczy, die eine ihre engsten Vertrauten wurde. Den restlichen höfischen Stab besetzte sie ebenfalls mit ungarischem Personal.

Kaiserin Elisabeth von Österreich auf Reisen

Sie ist bekannt für ihre außergewöhnlichen Reisen, die ihr immer wieder als Flucht vor den höfischen Pflichten gelegen kamen und die sie oft alleine unternahm. So machte sie 1860 eine Kur auf Madeira und fuhr kurz darauf auch nach Korfu ans Ionische Meer, auf Empfehlung ihres Arztes, da sie an einer Lungenkrankheit litt. Nach fast zweijähriger Abwesenheit vom Wiener Hof kam sie mit neuem Selbstbewusstsein und fängt an erste Forderungen zu stellen.

Mit den Jahren nahmen ihre Reisen zu. Neben Europa besuchte sie Kleinasien, Nordafrika und ab 1867 besonders häufig Ungarn sowie ihre Lieblingsinsel Korfu und Großbritannien. Sie bereiste auch das Osmanische Reich auf den Spuren des antiken Trojas.

1885 arrangierte sie die Bekanntschaft ihres Mannes mit der Schauspielerin Katharina Schratt und förderte diese sehr. Schratt galt als Vertrauensperson des Kaisers und Elisabeth begab sich wieder auf Reise quer durch das Mittelmeer. Vor allem Griechenland hatte es ihr zu dieser Zeit sehr angetan. 1888 ließ sie sich in einer Hafenkneipe einen Anker auf ihre Schulter tätowieren.

1898 ging sie auf Badekur in Bad Nauheim, um ein Herzleiden kurieren. Zu dieser Zeit galt sie bereits als magersüchtig und körperlich recht schwach.

Attentat auf die Kaiserin Elisabeth

Am 10. September 1898 wurde Sissi im Alter von 60 Jahren Opfer eines Attentats durch den italienischen Anarchisten Luigi Lucheni. Als sie in Begleitung ihrer Hofdame das Hotel Beau-Rivage verlässt, um den Dampfer nach Caux zu erreichen, stürzte sich dieser auf sie und stieß ihr eine schmale spitze Feile ins Herz.

©Getty Images (Foto von Rischgitz/Hulton Archive) Das Hotel Beau Rivage, Genf, um 1900. Die österreichische Kaiserin Elisabeth von Bayern wohnte in diesem Hotel, als sie 1898 von einem Anarchisten ermordet wurde. Das Attentat ereignete sich in der Nähe des Braunschweiger Denkmals (links).

Der Schönheitskult der Kaiserin

Elisabeth galt als eine der schönsten Frauen ihrer Zeit. Für ihr volles dichtes Haar und die Wespentaille betrieb sie einen immensen Aufwand. Mit strengen Diäten und engen Korsetts brachte sie ihre Wespentaille von 46 cm in Form. Im Gegensatz zu anderen Frauen verzichtete sie auf starke Schminke und legte großen Wert auf Natürlichkeit. Nur ihr Haar wurde mit Parfum besprüht.

Sissis Pflege-Kult

Ihre Friseurin war Franziska „Fanny“ Angerer. Sie arbeitete am Wiener Burgtheater, wo der Kaiserin die phantasievollen Frisuren der Schauspielerinnen aufgefallen waren. Sie warb diese ab und gab ihr eine Anstellung am Hof. Fanny war auch die Schöpferin der bekannten „Steckbrieffrisur“ von Sissi, geflochtene Zöpfe werden hierfür zu einer Art Krone um den Kopf gesteckt. Die Frisur wurde von Elisabeths Schwestern und vielen anderen Damen europäischer Höfe kopiert.

Ihr Haar wurde mit Eigelb und Cognac gewaschen, diese Prozedur dauerte einen ganzen Tag lang und wurde in etwa alle drei Wochen wiederholt. Sissi wurde angeblich sehr wütend, wenn sie ausgefallene Haare entdeckte. Daher soll Fanny diese wohl oft unter ihrer Schürze versteckt haben. Die Haarkünstlerin hatte große Ähnlichkeit mit der Kaiserin und trat gelegentlich als Double für sie ein.

Die Kaiserin hatte einen eigenen Hofzahnarzt und nutze diverse Produkte zur Zahnpflege und Zahnreinigung wie Zahnbürsten und Pulver. Es gibt Rechnungen in Archiven, aus denen sich schließen lässt, dass sie sehr viel Wert auf ihre Zähne und deren Aussehen gelegt hat.

Auch ihr Haarschmuck erlangte Berühmtheit und ist mittlerweile im Sisi-Museum als Exponat ausgestellt. Die mit Diamanten verzierten Sterne lassen sich als Diadem zusammengesteckt oder einzeln tragen. Elisabeth erhielt die Diamantsterne anlässlich ihrer Hochzeit. Die 27 Sterne wurden in verschiedenen Ateliers hergestellt, unter anderem vom Hofjuwelier Alexander Emanuel Köchert.

Das kaiserliche Diät- und Sportprogramm

Die Kaiserin hielt ständig Diäten, um ihr Gewicht zu halten. Hin und wieder gönnte sie sich ein Veilcheneis des Cafés Demel. Ihr Gewicht wurde dreimal täglich kontrolliert und in eine Liste eingetragen. Bei einer Körpergröße von 1,72 m wog sie ungefähr 50 Kilo und war mit einem BMI unter 17 untergewichtig. Auch der Umfang von Taille, Schenkeln und Waden wurde vermessen und gelistet. Infolge der Fastenkuren soll sie an Hungerödemen gelitten haben.

Es gab Zeiten, in denen sie fast keine Nahrung zu sich nahm und sich Anzeichen von Depressionen zeigten. Dies soll besonders in den ersten Ehejahren und in der Zeit nach dem Selbstmord ihres Sohnes der Fall gewesen sein.

Um ihre Figur zu erhalten und wegen ihrer inneren Unruhe unternahm sie lange temporeiche Wanderungen. Zudem turnte sie auch an diversen Geräten. In jedem ihrer Domizile ließ sie Turnzimmer mit verschiedenen Geräten wie Ringen und Hanteln installieren. Im Wiener Hofburg Museum sind diese heute noch Teil der Sisi Ausstellung.

Quellen:

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