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Nie wieder Kopfweh nach dem Wein

Ein bisschen zuviel des Guten und schon wird man am nächsten Tag mit Kopfweh bestraft? Das muss nun wirklich nicht sein! Die besten Tipps für Weintrinker.

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Nie wieder Kopfweh nach dem Wein

Darf's ein Glaserl mehr sein? Wie man alkoholische Nächte besser übersteht.

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Er schmeckt so gut, aber bisweilen verkneift man sich so manchen edlen Tropen, weil man die Spätfolgen fürchtet: Massive Kopfschmerzen, garniert vielleicht noch von ein paar spöttischen Bemerkungen von den lieben Arbeitskollegen. Dabei schlägt man doch gar nicht exzessiv über die Strenge, sondern genießt nur ein Glas und trotzdem brummt der Schädel. Aber keine Sorge, dann handelt es sich nicht um den felligen Vierbeiner, vielmehr leidest du in so einem Fall an einer Allergie gegen bestimmte Bestandteile des Weines.

Sulfite und Amine heißen die Übeltäter: Sulfite sind Konservierungsstoffe und in verschiedensten Lebensmitteln enthalten. Daher reagierst du vielleicht auch auf Pizza, Oliven oder Dosenthunfisch, worin der Kopfwehbereiter oft zu finden ist. Schmecken all diese Köstlichkeiten ohne Nebenwirkungen, dann sind mit hoher Wahrscheinlichkeit die Amine schuld. Wein enthält gleich zwei Varianten davon: Histamine und Tyramine. Erstere erweitern die Blutgefäße in unserem Hirn, zweitere verengen diese. Beides kann in Kopfschmerzen münden.

Endlich unbeschwert zuprosten!

Amine sind darüber hinaus in diversen Käsesorten oder in Meerrettich enthalten. Treten bei deren Genuss also Beschwerden auf, kennt man den Schuldigen. Allerdings hat Wein oftmals eine höhere Histamin-Konzentration und so bleibt die Allergie länger unbemerkt.

Kommst du nicht mit Sulfiten zurecht, dann solltest du auf Weine ohne Zusatzstoffe zurückgreifen, beispielsweise aus biologischem Anbau. Bei Histamin-Unverträglichkeit empfiehlt es sich, in der Apotheke eine der handelsüblichen Allergie-Tabletten zu besorgen und einfach vor dem nächsten Candle Light Dinner einzuwerfen.