Warum junge Leute auf Dates gehen, an denen sie nicht interessiert sind

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Ein Paar, das sich umarmt

©Unsplash

Ein neuer Trend greift um sich: So genannte Übungsverabredungen. Die Gen Z schwört jetzt auf Zweisamkeit ohne Absichten.

Einfach so nach rechts swipen und jemanden treffen, an dem man gar kein echtes Interesse hat? Wieso eigentlich nicht? So lautet der Dating-Zugang von immer mehr jungen Menschen. Sie sind Verfechter:innen von „Practice Dates“, also Rendezvous zu Übungszwecken: Weil es bis zu dem oder der Richtigen manchmal etwas dauern kann, datet man in der Zwischenzeit Leute, die von vornherein nicht ins Beuteschema passen.

Nach dem Motto „Wer rastet, der rostet“ gelten die Übungsdates als willkommene Generalprobe für den „Ernstfall“. Der Vorteil: Trifft man sich mit Personen ohne tiefergehende romantische Absichten, fallen Dinge wie Nervosität oder überzogene Erwartungen grundsätzlich weg. Die Dates werden mit größerer Leichtigkeit besucht. Und die Gespräche und Abläufe können helfen, die eigenen Social Skills auszuloten oder zu schärfen – ganz ohne etwas zu „riskieren“.

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