
Wie Körper und Psyche zusammenspielen und warum weniger Druck oft der erste Schritt zu mehr Gesundheit, Leichtigkeit und innerer Ruhe ist.
Lästig und schmerzhaft
Ich laboriere an meinem fünften Harnwegsinfekt in diesem Jahr. Längst bin ich durchgecheckt, mein Urologe ist ratlos. „Wiederkehrende Infekte erzählen meist nicht nur von einem Bakterium“, sagt Ganzheitsmedizinerin Dr. Ruth Biallowons. Sie fragt auch nach dem Leben drumherum: Können anhaltender Stress oder belastende Beziehungen das Nervensystem in Alarmbereitschaft halten und so die Abwehr beeinträchtigen?
Medizin der Regulation
In unserer Coverstory erklärt die Ärztin, warum sie Schmerzen nicht automatisch als „Defekte“ betrachtet – sondern als Hinweise des Körpers. Was verändert sich, wenn wir ihnen neugierig nachgehen, statt nur Symptome zu bekämpfen, um zuverlässig weiterzufunktionieren? Gerade für Frauen kann darin ein wichtiger Perspektivenwechsel liegen.
Mehr Leichtigkeit
Auch an anderen Stellen geht es in dieser Ausgabe darum, Druck herauszunehmen. Die ZEITmagazin-Journalistin Elisabeth Raether etwa plädiert für einen entspannteren Umgang mit dem Essen – jenseits von Hypes, Kalorien und schlechtem Gewissen. Coachin Sarah Desai zeigt, wie wir Selbstzweifel hinterfragen können, die oft gerade kompetente Frauen plagen. Und Ordensfrau Melanie Wolfers fragt, warum wir uns Freude so selten erlauben – und wie wir ihr wieder mehr Raum geben.
WOMAN EMPFIEHLT
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Tief Eintauchen
Eine besonders schöne Möglichkeit, zur Ruhe zu kommen, ist das Lesen. Wie es gelingt, trotz aller Ablenkungen bei einer Geschichte zu bleiben, erfahren Sie ab Seite 36. Es muss übrigens nicht immer ein Buch sein. Ich wünsche Ihnen eine ungestörte Stunde mit dieser Ausgabe!
Herzlichst
Kristin Pelzl-Scheruga
Chefredakteurin WOMAN Balance




















