
Sie geben viel - und bekommen noch mehr zurück. Fünf Leaderinnen über Engagement, Verantwortung und warum es sie auch im Job besser macht.
Dass sich diese Frauen, die über eine große Reichweite und öffentliche Aufmerksamkeit verfügen, in ihrer Freizeit für Schwächere starkmachen, ist für sie mehr als nur ein Hobby. Sie haben erkannt, wie wichtig Solidarität ist – ein Ausdruck von Verantwortung sowie gesellschaftlicher Verbundenheit. „Gerade in fordernden Berufen braucht es etwas, das Sinn stiftet und innerlich stabilisiert“, sagt die Ärztin Mireille Ngosso, die sich für Gleichbehandlung in der Medizin einsetzt. Kristina Hammer, Präsidentin der Salzburger Festspiele, wiederum engagiert sich für Kinder, die eine Organtransplantation benötigen. Sie empfindet es als „bereichernd, neben dem Beruf aktiv etwas für andere zu tun, die im Leben nicht so viel Glück hatten“.
Und Unternehmensberaterin Christine Marek findet in der Organisation von Charity-Projekten Sinn: „Etwas zu bewegen, gibt mir Kraft, selbst wenn es manchmal anstrengend ist.“ Frauen wie sie geben etwas zurück und stoßen positive Veränderungen an. Ihr Einsatz macht gesellschaftliches Ungleichgewicht sichtbar und motiviert, aktiv zu werden. Nicht durch Belehrung, sondern durch gelebtes Beispiel.
