
In seinem Fotoprojekt „First Job" porträtiert Gabriele Galimberti weltweit junge Menschen an ihrem ersten Arbeitsplatz. Für einige verwirklichen sich jetzt schon Träume, andere sehen darin einen notwendigen Schritt in Richtung Zukunft.
Der Start ins Berufsleben markiert den Übergang in eine neue Lebensphase – mit Verantwortung, Unabhängigkeit, aber auch der Offenbarung, dass acht Stunden sehr lang sein können. Diesem Szenario widmet sich Gabriele Galimberti in seinem Projekt „First Job“. „Noch vor 30 Jahren blieb der erste Arbeitsplatz oft der einzige“, erinnert sich der italienische Fotograf und ergänzt: „Man verharrte ein Leben lang im selben Unternehmen, stieg im Laufe der Jahre auf oder wechselte höchstens innerhalb der Firma die Position.“ Heute sei alles nur noch von kurzer Dauer, eine lebenslange Anstellung für viele längst nicht mehr erstrebenswert. „Der erste Job ist meist nur der Auftakt zu einer langen Reihe weiterer Tätigkeiten“, sagt Galimberti, der sich in seinen ausdrucksstarken Werken stets gesellschaftspolitischen Themen widmet.
