Zyklisches Arbeiten

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AUFBRUCH. Im Frühling und Sommer ist der Energielevel meistens hoch. Wir sind dynamisch und voller Tatendrang. Dennoch: Auf Auszeiten nicht vergessen.

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Ob Frühling, Sommer, Herbst oder Winter: Gefordert wird durchgehend gleichbleibende Leistung. Coachin Alice Nilsson plädiert für ein Umdenken.

Sie bestimmen unser Leben mehr, als uns das bewusst ist: Jahreszeiten. Im Frühling und Sommer sorgt das Licht für ein höheres Aktivitätslevel, bessere Stimmung und Motivation. Im Herbst und Winter hingegen produziert der Körper mehr Melatonin, wir schlafen länger, unser Energiepegel sinkt. Unsere Leistungsfähigkeit folgt den wechselnden Saisonen, der Hormonhaushalt und das Nervensystem reagieren sensibel auf zyklische Veränderungen. „Diese biologischen Prozesse lassen sich nicht wegoptimieren“, weiß die Business und Life Coachin Alice Nilsson. „Wer sie dauerhaft ignoriert, riskiert chronischen Stress oder innere Blockaden.“ Die Prognosen der WHO für 2030 veranschaulichen, wie sehr unsere Balance durch diese Ignoranz aus den Fugen geraten könnte. Nilsson weiter: „Depressionen und Burnout werden zu den meistverbreiteten Symptomen unserer Gesellschaft gehören. Am liebsten wird gesehen, wenn wir 24/7 erreichbar sind.“ Dabei wäre es wichtig, unser Arbeitspensum stärker an die saisonalen Rhythmen anzupassen.

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