
0 Promille, 0 Kompromisse: Der Wiener Bottleshop „Kein & Low" zeigt, wie vielfältig alkoholfreier Genuss sein kann.
-Text Jennifer Koutni
Gläser klirren, Korken knallen – Geräusche wie diese gelten als Soundtrack besonderer Anlässe. Trends wie der Dry January zeigen jedoch, dass so ein Moment für immer mehr Menschen nicht zwingend Alkohol braucht. Die Gründe dafür sind vielfältig: Manche wollen gesünder leben, andere haben einfach keine Lust auf die Nebeneffekte von Alkohol. „Doch die Alternativen sehen sogar in chicen Restaurants oder Bars oft nicht edel aus. Da landet man bei der klassischen Cola oder viel zu süßen Mocktails“, sagt Lucas Matthies. Gemeinsam mit Partnerin Friederike Duhme gründete er aus diesem Grund den Wiener Bottleshop kein & low. „Friederike ist Sommelière, ich komme aus dem Weinmarketing. Unser Konsum summierte sich irgendwann so sehr, dass wir einen Schlussstrich zogen.
Ab da wollten wir Genuss nicht mehr mit Alkohol gleichsetzen. Es geht vielmehr um Achtsamkeit, um Geschmack und darum, dass ein Getränk zum Essen etwas Besonderes sein kann, auch ohne Promille.“