
Die Welt verändert sich. Zum Glück auch zum Guten: Diese positiven Entwicklungen machen in Zeiten der Klimakrise Hoffnung.
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CO2-Detox im Urwald
Eine neue Studie aus Schweden zeigt: Unberührte Urwälder speichern 72 Prozent mehr Kohlenstoff als bewirtschaftete Forste. Der entscheidende Faktor liegt dabei nicht nur in den Baumkronen, sondern tief im Boden, wo sich über Jahrzehnte enorme CO₂-Reservoirs ansammeln – viel mehr, als frühere Modelle angenommen haben. Die überraschenden Erkenntnisse des Forschungsteams der Universität Lund könnten den Blick auf Waldpolitik grundlegend verändern: Es geht nicht darum, neue Bäume zu pflanzen, sondern vor allem darum, bestehende Ökosysteme zu schützen und die Abholzung einzudämmen. Denn unbewirtschaftete Wälder wirken wie langfristige Klimaspeicher.
