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Halle Baileys Weg von der Pop- zur Disney-Prinzessin

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Halle Bailey bei der Vanity Fair Oscar Party 2023

Halle Bailey bei der Vanity Fair Oscar Party 2023

©IMAGO/ZUMA Wire
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Sie ist die erste schwarze Disney-Prinzessin in einer Realverfilmung: Seit ihrer Rolle als "Arielle, die Meerjungfrau" kennt Halle Bailey quasi jedes Kind. Doch wie gelang Halle, die eigentlich als Sängerin durchstartete, dieser Coup? Wir beleuchten ihre außergewöhnliche Karriere!

Halle Bailey erobert derzeit die Filmwelt im Sturm. Die talentierte Schauspielerin hat sich bereits in ganz jungen Jahren mit ihrer Schwester Chloe gemeinsam einen Namen als Musikerin gemacht.

2019 wurde schließlich verkündet, dass Halle die Rolle der Meerjungfrau Arielle verkörpern soll. Die Reaktionen waren nicht alle positiv, doch Halle ließ sich davon nicht unterkriegen und ging daraus sogar noch gestärkt hervor. Warum Halle Bailey das Zeug dazu hat, die Ikone einer neuen Generation zu werden und was Superstar Beyoncé damit zu tun hat, liest du im Artikel.

Steckbrief Halle Bailey

  • Name: Halle Bailey

  • Geboren am: 27. März 2000

  • Geburtsort: Atlanta, Georgia, USA

  • Sternzeichen: Widder

  • Beruf: Sängerin, Schauspielerin

  • Wohnort: Los Angeles

  • Geschwister: Ski Bailey (*1991), Chloe Elizabeth Bailey (*1998), Branson Bailey (*2005)

Mit 6 Jahren steht Halle Bailey erstmals vor der Kamera

Halle Bailey erblickte am 27. März 2000 in Atlanta, Georgia, das Licht der Welt. Gemeinsam mit ihren Geschwistern wuchs sie in einer kreativen Familie im US-Bundesstaat Georgia auf. Ihre Leidenschaft für die Schauspielerei und die Musik entdeckte sie schon früh: Zusammen mit ihrer älteren Schwester Chloe schrieb sie etwa eigene Songs. Außerdem brachten sich die beiden selbst das Spielen verschiedener Instrumente bei.

Im zarten Alter von sechs Jahren bekam Halle bereits eine kleine Rolle in dem Film "Noch einmal Ferien" an der Seite von Queen Latifah. Danach konzentrierte sie sich gemeinsam mit ihrer Schwester Chloe auf ihre große Leidenschaft: die Musik.

Als Halle 11 und Chloe 13 Jahre alt waren, starteten die beiden ihren eigenen YouTube-Kanal "Chloe x Halle". Das erste Video der Schwestern war eine Coverversion von Beyoncés Hit "The best thing I never had". Die äußerst talentierten Mädchen erregten im Netz schnell Aufmerksamkeit: Denn ihre Interpretation des Beyoncé-Songs "Pretty hurts" ging viral.

Danach ging es Schlag auf Schlag: 2012 trat das Duo bei der "Ellen DeGeneres Show" auf. 2016 unterzeichneten Halle und Chloe einen fünfjährigen Plattenvertrag bei Parkwood Entertainment, einer Plattenfirma die von niemandem Geringeren als Superstar Beyoncé selbst gegründet wurde.

Chloe x Halle: Die Karriere vor der Karriere

Kurz nach Unterzeichnung des Vertrags erschien das Debüt-Album der Schwestern mit dem Titel "Sugar Symphony". Die beiden galten lange Zeit als Beyoncés Wunderkinder, begleiteten den Superstar sogar auf einen Teil ihrer Tournee durch Europa.

2018 erschien ein weiteres Album namens "The kids are alright". Im selben Jahr eröffneten sie auch die "On The Run II"-Tour von Jay-Z und Beyoncé. 2020 erschien dann ein weiteres Album namens "Ungodly hour". Doch das ist längst nicht alles: Insgesamt waren die talentierten Schwestern bereits fünf Mal für einen Grammy nominiert! Wow!

Disney klopf an - Chloe und Halle Bailey erobern die Filmwelt

Als wäre der musikalische Höhenflug noch nicht genug, haben die beiden Schwestern so quasi nebenbei auch noch zusammen die TV-Welt erobert: Von 2018 bis 2022 spielten sie Hauptrollen in der Serie "Grown-ish", wofür sie auch den Titelsong komponierten.

Doch auch ohne ihre Schwester war Halle bereits zu sehen. In der Serie "Austin & Ally" trat sie beispielsweise als sie selbst auf. Weitere Rollen in der Disney-Produktion wie "Let it shine" und den Sing-Along-Fernsehspecials ebneten Halle schließlich den Weg von der Pop- zur Disney-Prinzessin.

Halle Bailey bekommt die Hauptrolle im Disney-Film "Arielle, die Meerjungfrau"

2019 stand dann fest, dass sie die Rolle der "Arielle" im Disney-Klassiker "Arielle, die Meerjungfrau" übernehmen wird. Doch die Entscheidung, eine schwarze Schauspielerin für die in der Zeichentrick-Verfilmung weiß dargestellte Meerjungfrau zu casten, löste nicht bei jedem und jeder freudige Reaktionen aus: Anfeindungen, Hass und rassistische Äußerungen im Netz standen plötzlich an der Tagesordnung. Doch Halle ließ sich davon nicht unterkriegen. Sie entschied sich stattdessen dafür, aus den positiven Reaktionen Kraft zu schöpfen:

Als schwarze US-Amerikanerin muss ich sagen, dass gerade wir Frauen täglich Rassismus erleben. Deshalb war ich weder überrascht noch schockiert, welchen Hass meine Wahl auslöste. Ich habe versucht, mich auf die positiven Reaktionen zu konzentrieren und auf die Unterstützung, die aus meiner Community kam. Insbesondere von all den kleinen Mädchen, die sich unbändig freuten, dass eine von ihnen Arielle spielen würde.“

Fast fünf Jahre lang begleitete sie die Rolle der Arielle und als Musikerin ließ Halle es sich natürlich nicht nehmen, den Soundtrack für den Disneyfilm selbst einzusingen. Und das liegt auch auf der Hand, denn Halle hatte schon bei den Castings für den Film alle mit ihrer Stimme verzaubert.

Schon bereits der Trailer löste vor allem bei Kindern rührende Reaktionen aus: "She is brown like me!" oder "Is she black? Yay!". In vielen TikTok-Videos zeigen Eltern die Reaktion ihrer Kinder und diese freuen sich sichtlich, dass die neue Arielle aussieht wie sie.

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Im Mai 2023 erschien schließlich das Disney-Remake und eroberte die Kinos im Sturm: Halle überzeugte nicht nur durch ihre tolle schauspielerische Leistung und ihre besondere Ausstrahlung, sondern natürlich auch durch ihre atemberaubende Gesangsstimme.

Wurde sie anfangs noch allzu gerne mit der Schauspielerin Halle Berry verwechselt, kennt wohl heute nahezu jedes Kind den Namen von Halle Bailey. Und das wird auch in Zukunft so bleiben, denn bereits während den Dreharbeiten zu "Arielle" bekam sie eine weitere Rolle angeboten.

In der Musical-Verfilmung "Die Farbe Lila" spielt sie die Rolle der Nettie, also der Schwester von Hauptdarstellerin Celie. Hinter dem Film stehen übrigens große Namen wie Oprah Winfrey und Steven Spielberg. Das ist wohl der Beweis: Halle Bailey erklimmt den Olymp des Filmgeschäfts.

Darum könnte Halle Bailey die Ikone einer neuen Generation werden

Halle Bailey ist derzeit in aller Munde. Und das aus gutem Grund: Sie ist die erste schwarze Disney-Prinzessin in einer Real-Verfilmung. People Of Colour zu repräsentieren ist für sie eine wahre Herzensangelegenheit. Denn sie selbst sah sich in ihrer Kindheit in den Kinderfilmen so gut wie nie repräsentiert. Dass sich das nun langsam ändert und sie ein Teil davon sein kann, macht Halle stolz.

Wichtig ist ihr dabei auch, sich trotz des Erfolges nicht zu verbiegen und sie selbst zu sein. So entschied sie sich für ihre Darstellung als "Arielle" etwa auch dafür, ihre Dreadlocks weiterhin zu tragen, obwohl die Original-Figur glatte (rote) Haare hat.

Die Preise und Auszeichnungen und die Komplimente der Leute, das ist alles toll, aber was tue ich aktiv, um jeden Tag ein besserer Mensch zu sein?

Abseits der Kameras und Bühnen dieser Welt setzt sich Halle für Gleichberechtigung ein und möchte ihre Fans dazu ermutigen, ihre Träume zu leben. Vor allem jungen Mädchen möchte sie ein gutes Vorbild sein.

Wir finden ihre Attitude bewundernswert und wünschen Halle, dass sie sich auch abseits ihrer Rolle der Arielle einen Namen machen kann. Aber wenn man sich ihre nächsten Projekte ansieht, dann ist das wohl kaum eine berechtigte Sorge, sondern viel mehr womöglich der Start einer ganz großen Karriere!

Filme und Serien mit Halle Bailey

Filme

  • The Line (2023)

  • Arielle, die Meerjungfrau (2023)

  • Why the sund and the moon live in the sky (2021)

  • The kids are alright (2018)

  • Let it shine - zeig, das du kannst! (2012)

  • Noch einmal Ferien (2006)

Serien

  • Grown-ish (2018 -2022)

  • Austin & Ally (2013)

  • House of Payne (2007)

Musik von Halle Bailey (Chloe x Halle)

Alben

  • Ungodly Hour (2020)

  • The kids are alright (2018)

  • Sugar Symphony EP (2016)

  • Uncoverd EP (2013)

Singles

  • Forgive me (2020)

  • Do it (2018)

  • Catch up (2018)

  • Happy without me (2018)

  • The kids are alright (2018)

  • Grown (2018)

  • Fall (2016)

  • Drop (2016)

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