
Morgens kommen wir frisch gestylt im Büro an, und abends verlassen wir es mit einem Look, der irgendwie „off“ ist. Da muss etwas in der Luft liegen, sind sich Stimmen auf Social Media einig.
Das Office-Air Phänomen
Das morgens noch so voluminöse Haarstyling wirkt schon nach wenigen Stunden platt, Augenringe zeichnen sich bereits beim Mittagessen ab, und irgendwie wirkt der Teint auch einfach total fahl … Dass unser gepflegtes Aussehen im Laufe unseres Arbeitstages zu verblassen scheint, soll laut Social-Media-Nutzer:innen an der schlechten Luft in unseren Büros liegen. Deswegen auch der Name Office-Air-Phänomen. Aber hat das Erscheinungsbild wirklich etwas mit unserem Aufenthaltsort zu tun oder bilden wir uns das einfach nur ein?
Das steckt dahinter
Dermatologe Florian Nitsch bestätigt: „Unsere Haut reagiert sensibel auf unsere Umgebung. Moderne Innenräume sind häufig von Klimaanlagen, Heizungen und einer geringen Luftfeuchtigkeit geprägt. Das kann die Hautbarriere belasten und dazu führen, dass die Haut schneller Feuchtigkeit verliert.“ Unterschätzt sei besonders der Einfluss der Luftfeuchtigkeit – diese hat meist nicht den idealen Wert zwischen circa 40 und 60 Prozent. Dazu kommt, dass Büroluft Feinstaub, Allergene und andere luftgetragene Partikel enthalten kann, die Haut und Haar zusätzlich belasten.
Das hilft wirklich
Sollten wir jetzt also unsere Bürojobs kündigen? Nein, so schlimm ist es natürlich nicht. Was wir stattdessen tun können: der Haut morgens reichlich Feuchtigkeit zuführen und sie tagsüber mit Face Mists erfrischen. An sonnigen Tagen ist außerdem ein Sonnenschutz essenziell, denn UVA-Strahlen dringen auch durch geschlossene Fenster. Vorsichtig sollten wir mit mattierenden Make-up-Produkten sein. Wer der Frisur ein Upgrade verpassen möchte, kann das mit Trockenshampoo beziehungsweise Volumenspray tun. Und ansonsten wichtig: regelmäßige Pausen an der frischen Luft!
