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Pickelalarm! Diese Pflege- und Ernährungstipps helfen bei Rückenakne

Hautunreinheiten, Akne, Pickel: Nicht nur im Gesicht nerven uns die lästigen Pusteln, auch am Körper wollen wir sie schleunigst loswerden! Diese Tipps helfen wirklich.

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Pickelalarm! Diese Pflege- und Ernährungstipps helfen bei Rückenakne
© iStock

Akne am Rücken kann viele Ursachen haben: Von falscher Ernährung, über Hautreaktionen auf Pflegeprodukte oder Waschmittel, bis hin zu hormonellen Störungen – die lästigen Pickel betreffen mehr Frauen als man glauben würde. Fast jede hatte zumindest ein Mal in ihrem Leben mit Rückenakne zu kämpfen. Grundsätzlich handelt es sich dabei um eine Verhornungsstörung der Haut und eine Überproduktion von Sebum. Und auch die Bakterien sprießen nur so durch die Gegend (aus welchem Grund auch immer). Ich habe vor einigen Monaten die Pille abgesetzt und habe seitdem mit Akne am Rücken zu kämpfen. Doch der Zustand meiner Haut verbessert sich stetig. Die schlechte Nachricht: Ohne Aufwand hätte das leider nicht funktioniert. Aber die Ergebnisse sprechen für sich! Das hat mir geholfen:

1. Rückenakne? Finde die Ursache

Bevor ihr nicht die Ursache für das Problem kennt, könnt ihr nur an den Symptomen arbeiten. Die Haut wird sich zwar verbessern, aber nie ganz frei von Unreinheiten sein. Wer - wie in meinem Fall – Pickel nach Absetzen der Pille bekommen hat, kann die Symptome behalten und muss sich ansonsten leider etwas gedulden. Mit der Zeit pendelt sich der Hormonhaushalt wieder ein. Für die Balance der Hormone sorgt aber auch euer Lifestyle: viel trinken, gute Ernährung, regelmäßige Schlafenszeiten, ausreichend Bewegung und so wenig Stress wie möglich. Klingt auch leichter als es in Wirklichkeit ist, oder?

2. Kein Zucker! Ich wiederhole: Kein Zucker!

Das beste Mittel gegen Rückenakne ist aus meiner Sicht tatsächlich eine gesunde Ernährung. Allen voran: vermeidet Zucker! Und ich spreche nicht von einem Löffel Honig in eurem Porridge am Morgen. Die großen Übeltäter sind Süßigkeiten, Eis, Mehlspeisen, Pudding usw... Ich wurde für jedes Stück Schokolade mit drei Pickeln bestraft. Man lernt, sich zurückzuhalten, glaubt mir!

3. Hemmt das Bakterienwachstum!

Wenn ihr zum Hautarzt oder Hautärztin geht, werden euch mit Sicherheit verschiedene Cremes verschrieben. Und die ein oder andere mag ja eine ganz gute Wirkung haben. Um meine Rückenakne halbwegs in den Griff zu bekommen, haben mir allerdings zwei Dinge geholfen:

  • 1. Morgens und abends mit einem Gesichtsreinigungsgel waschen oder zumindest mit einem Wattepad und Gesichtswasser bzw. Tonic reinigen. Nie mit Duschgel!
  • 2. Spot-Treatment – das heißt, einzelne Pickel mit Teebaumöl oder der Zinkpaste von Mario Badescu behandeln. Ihr haben wir sogar einen eigenen Artikel gewidmet – ihr lest ihn hier.

4. Investiert in eine professionelle Behandlung

Ja, es ist natürlich eine Geldfrage, aber ich kann euch aus eigener Erfahrung sagen: Eine kosmetische Behandlung bei Rückenakne zahlt sich auf alle Fälle aus. Ich habe eine Kosmetikerin von meiner Hautärztin empfohlen bekommen. Die Behandlung kostet 90 Euro pro Sitzung, wobei eine private Krankenversicherung je nach Tarif einige Behandlungen übernimmt. Nach einem Enzympeeling wird der Rücken mit Dampf behandelt und anschließend ausgereinigt. Ein echter Gamechanger, wie ich finde.

5. Verhornungen? Enzympeelings und Heilerdemasken sind DIE Lösung

Bei Akne wird einem oft angeraten, ordentlich zu peelen. Doch wer mit richtigen Knoten und Pusteln zu kämpfen hat, weiß, die kleinen Peelingkörnchen machen das Ganze nur noch schlimmer. Ich persönlich habe ca. einmal pro Woche ein Enzympeeling oder eine Heilerdemaske verwendet. Allerdings dann, wenn die Haut gerade nicht total gereizt war – das war je nach Zyklusphase anders. Die abgestorbenen Hautschüppchen wurden entfernt und die Haut konnte sich wieder regenerieren. Produkte, die ich verwendet habe: Enzympeeling von The Body Shop "Drops of Youth" und Heilerdemaske von Cattier (auf Amazon oder bei Müller erhältlich).

6. Nahrungsergänzungsmittel: Kurkuma & Zink

Kurkuma wirkt entzündungshemmend und ist außerdem gut für den Darm. Da ich Kurkuma nur selten in Speisen verwende, habe ich auf Curcumin-Kapseln zurückgegriffen. Die Wirkung war nach 2 bis 3 Wochen spürbar. Ich bin oftmals sehr schlampig, was die Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel betrifft. Auf die Curcumin-Kapseln vergesse ich allerdings nie! Aber auch Ingwer ist als Wunderknolle nicht zu unterschätzen. Ingwerwasser oder Ingwertee sind echte Detox-Wunder. Eure Haut wird es euch danken! Zink ist ebenfalls ein echtes Wundermittel für Haut und Haare. Eine Unterversorgung ruft verschiedene Hautbeschwerden vor. Ihr solltet deshalb vielleicht von einem Arzt oder einer Ärztin prüfen lassen, wie es mit eurer Nährstoffversorgung aussieht.

7. Wechselt Handtücher, Pyjama & Bettwäsche

Um das Bakterienwachstum so gering wie möglich zu halten, wechselt eure Handtücher, euren Pyjama und die Bettwäsche häufiger als ihr es gewohnt seid. Am besten mit 60 Grad waschen! Man glaubt es nie, bis man es selbst getestet hat, welchen Unterschied diese scheinbar "kleinen Änderungen" machen.

8. Ab ans Meer! Aber bitte mit richtigem Sonnenschutz

Salzwasser ist natürlich der absolute Bringer, was Akne angeht! Nach dem Urlaub ist die Rückenakne garantiert erstmal weg. Allerdings solltet ihr auf herkömmliche Sonnencremes oder welche mit Ölen verzichten und auf medizinische Produkte zurückgreifen. Zur Not verwendet eine fettfreie Sonnencreme, die eigentlich für das Gesicht gedacht ist. Ansonsten könnt ihr einfach in der Apotheke nach einer speziellen Sonnencreme für Akne fragen.

Thema: Pflege