
Meine eigene Glimmer-Sammlung?
Wächst kontinuierlich. Flüchtige Momente, die nicht bedeutsam sind – oder eben doch? Am Ende machen sie nämlich ein gutes Leben aus. „Glimmer“ sind die positiven Gegenspieler von „Triggern“, also jenen Dingen, die meist keine guten Gefühle in uns auslösen. Bei mir „glimmert“ es etwa bei einem köstlichen Kaffee, einem netten Kompliment, einem Lied zur richtigen Zeit oder wenn meine Dackeldame Auguste sofort folgt, wenn ich sie um etwas bitte. Man muss diese Momente nur bemerken. Wie das immer besser klappt, lesen Sie ab Seite 128.
Was ebenfalls zuverlässig für positive Vibes sorgt? Eine kleine Neuanschaffung am WOMAN DAY! Am 1. Oktober ist es wieder so weit. Ich nehme den Tag gerne zum Anlass, mir ein besonderes Stück zu gönnen, das länger Freude macht. Dass nicht nur die ganz großen, sondern auch die kleinen Gesten zählen, zeigt Haya Molcho. Ihr neues Kochbuch ist weit mehr als eine Rezeptsammlung: Zwischen Gerichten und Lebensrezepten erzählt sie ihre eigene Geschichte – über Familie, Herkunft, Mut und die Freude daran, Menschen an einen Tisch zu bringen. Ein Buch voller Glimmer, wenn man so will (ab Seite 162).
Manchmal entsteht das Glück auch abseits der eigenen Komfortzone. Wir begleiten eine Alleinerzieherin, die mit ihrem Sohn nach Australien aufbricht – ein Abenteuer, das Mut kostet und dafür Erinnerungen fürs Leben schenkt. Angelika Strobl erzählt ihre Geschichte ab Seite 22. Und weil Lachen eine Wohltat für uns alle ist, sprach Claudia Zettel mit österreichischen Kabarettistinnen, die uns mit Witz und klugen Pointen durch den Herbst bringen (ab Seite 48). Ich wünsche Ihnen viele kleine Glimmer beim Lesen – und noch mehr davon im echten Leben.
Herzlichst
Michaela Strachwitz
Chefredakteurin
