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Bademode: Die schönsten Bikinis, Badeanzüge, Tankinis, Trikinis, Monokinis und Co

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Bademode Bikini Badeanzug Monokini Tankini

Was ziehst du am Meer, See oder Pool an?

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Im Sommer zählen Bikini, Badeanzug und Co. quasi zu unserer täglichen Uniform. Wir beleuchten die Geschichte hinter der Bademode und geben Tipps, welche Modelle welchen Figurtypen schmeicheln.

Was gibt es schöneres als einen Tag am Strand zu verbringen? Nicht fehlen darf dabei das passende Outfit in Form von Badeanzug, Bikini und Co. Während die Bademode in ihren Anfängen im 19. Jahrhundert nur dazu da war, den Körper – besonders jenen der Frau – sittsam zu verhüllen, so sind die modernen Modelle doch sehr viel freizügiger. Wir beleuchten die spannende Geschichte der Bademode und verraten, welche Modelle aktuell besonders angesagt sind.

Alles begann im 19. Jahrhundert: Die Geschichte der Bademode

Bikini, Badehose und Co. - Die Geschichte der Bademode hat seinen Beginn im 19. Jahrhundert, denn da wurde das Baden erstmals massentauglich. Davor galt das Meer als unheimlich und gefährlich. Kein Wunder, denn zu dieser Zeit konnten die meisten Menschen nicht schwimmen. Als sich dies schließlich änderte und Baden zum Volksvergnügen wurde, entwickelte sich auch die Notwendigkeit für Badebekleidung.

Zunächst trugen Frauen Badekleider, die sich eigentlich kaum von den Kleidern, die sie sonst trugen, unterschieden. Zu den gängigen Modellen dieser Zeit zählten etwa graue Flanellhosen und Oberteile mit Ärmeln bis zu den Handgelenken, genauso wie lange Röcke und Matrosenhemd mit langen Puffärmeln aus Mohair oder feiner Wolle.

Eine der Reformerinnen der Bademode war die australische Schwimmerin Annette Kellermann. Um ihren liebsten Wassersport ausüben zu können, schneiderte sie sich einen ärmellosen, enganliegenden Gymnastikanzug – der Prototyp des heutigen Badeanzugs war geboren. Je nachdem wie liberal die Sitten im jeweiligen Land waren, trug sie ihren Anzug mit oder ohne Beinstrümpfen.

Kellermann, die bald auch in Hollywood-Karriere machte, schaffte es, mit ihrem Badeanzug in den 1920er Jahren eine Revolution in Gang zu setzen. Wo anfangs noch streng von der Polizei kontrolliert wurde, dass Frauen nicht zu viel Haut zeigten, zogen sich die Säume allmählich mehr und mehr zurück.

1946 revolutionierte dann der französische Maschinenbauingenieur Louis Réard ein weiteres Mal die Bademode. Denn dieser entwarf einen knappen Zweiteiler für Damen und ließ ihn in Paris öffentlich vorführen. Zwar waren Zweiteiler bereits bei den Römern verbreitet und auch in den 20er Jahren trugen Frauen schon zweiteilige Badebekleidung, doch Réards Badebekleidung war deutlich knapper geschnitten und erhielt noch dazu den klangvollen aber durchaus provokanten Namen Bikini.

Benannt wurde die modische Kreation nämlich nach dem gleichlautenden Pazifik-Atoll, auf dem die Amerikaner kurz zuvor eine Atombombe zu Testzwecken gezündet hatten. Doch selbst das politische Statement tat dem Erfolg des Bikinis keinen Abbruch. Ganz im Gegenteil, denn eine gute Marketing-Strategie verhalf dem Zweiteiler zu Weltruhm, der bis heute anhält.

Pamela Anderson und Co: Bademode findet Einzug in die Popkultur

Der Blick auf die Geschichte der Bademode zeigt, dass der Strand ein durchaus politischer Ort war (und oft auch heute noch ist), wo Sitten und Stil oftmals aufeinanderprallten. Die frühesten Designs der Bademode ebneten jedenfalls den Weg für die Bademode, wie wir sie heute kennen, und sind letztlich das Resultat allmählich gelockerter Moralvorstellungen.

Einen wesentlichen Beitrag dazu leisteten auch diverse Stars und Sternchen, die sich in Bademode zeigten und für ordentlich Furore sorgten. 1952 zeigte sich etwa Brigitte Bardot in dem Film "The Girl in a Bikini". Ihr Auftritt machte den Zweiteiler endgültig salonfähig. Mit taillenbetonten Einteilern und Bikinis machten in den 1950er Jahren aber auch Marilyn Monroe und Grace Kelly von sich reden.

In den 1960er und 1970er Jahren fanden dann gewagtere, zum Surfen geeignete Styles ihren Weg in die Kaufhäuser. Ein besonders prägendes Ereignis in der Popkultur: 1962 entstieg Schauspielerin und Bond-Girl Ursula Andress in dem Film "James Bond jagt Dr. No" den Fluten – und zwar in einem knappen cremefarbenen Bikini inklusive Slip mit breitem Gürtel, in dem ein Messer steckte. Der Look war derart ikonisch, dass ihn Jahrzehnte später Halle Berry als Bond Girl noch einmal präsentierte.

1989 flimmerte dann die Serie "Baywatch" erstmals über die Bildschirme – und machte Pamela Anderson neben David Hasselhoff in der Hauptrolle zum Weltstar. Bis heute unvergessen ist ihr berühmter roter Rettungsschwimmer-Badeanzug. Das sexy Outfit war es auch, das Pamela Anderson zum Sexsymbol der 1990er Jahre machte.

Bikini, Monokini, Tankini: Diese Bademoden-Klassiker gibt es

Bademode ist von unserer Garderobe heute nicht mehr wegzudenken. Wie freizügig es sein darf, entscheiden wir, zumindest in den meisten Ländern, zum Glück mittlerweile selbst. Doch welche Bademoden-Klassiker gibt es überhaupt? Wir zeigen euch die gängigsten Modelle ...

Bikini

Was ein Bikini ist, müssen wir wahrscheinlich nicht groß erklären: Heute ist der Zweiteiler das beliebteste Kleidungsstück zum Baden. Ein Bikini besteht aus Oberteil und Slip, wobei die Varianten und Schnitte mittlerweile sehr vielfältig sind. Bikini-Oberteile sind meist auf dem Rücken und im Nacken oder vorne mit einem Verschluss versehen.

Sportbikini-Oberteile werden meistens ähnlich wie ein T-Shirt über den Kopf gezogen. Darüber hinaus gibt es Oberteile mit Bügeln oder Push-up-Einlagen. Hinsichtlich Schnittformen gibt es auch unzählige Varianten, wobei Triangel-, Neckholder-, Bandeau- und Bustier-Oberteile wohl zu den gängigsten Schnitten zählen.

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Bei Bikini-Hosen hat man ebenfalls die Qual der Wahl: Denn die gibt es mittlerweile als Hipster, Panty, String Tanga oder Hot Pants bzw. Bade-Shorts. Auch eine Hose mit angenähtem kurzen Rock ist eine Möglichkeit, um den Bikini-Look zu komplettieren.

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Übrigens: Vom klassischen Bikini gibt es heute bereits so viele Abwandlungen, dass wir auf alle im Detail gar nicht eingehen können. Aber so viel sei gesagt: Vom Micro Bikini (Triangel-Bikini der nur das aller nötigste bedeckt) bis zum Burkini (Badebekleidung die den gesamten Körper bedeckt, wird meist von islamischen Frauen getragen) ist so ziemlich jede Interpretation des Bademoden-Klassikers am Markt vertreten.

Badeanzug

Der Badeanzug ist der zweite Klassiker in der Bademode. Anders als beim Bikini, handelt es sich hier jedoch um einen Einteiler, der mindestens die Vorderseite des Rumpfes weitgehend bedeckt. Beine, Arme und der Hals bleiben meist unbedeckt. Badeanzüge gibt es heute in zahlreichen Formen, Farben und Ausführungen. Vom Shaping-Anzug bis hin zum High Leg-Schnitt hat man auch hier die Qual der Wahl.

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Monokini

Der Monokini ist, wenn man so will, eine Mischform aus Badeanzug und Bikini. Im Grunde handelt es sich dabei um einen Bikini, bei dem Ober- und Unterteil miteinander verbunden sind. Der Unterschied zum klassischen Badeanzug ist, dass der Monokini nicht den gesamten Rumpf bedeckt, sondern dank optischen Raffinessen wie Cut-Outs, Raffungen, Schnürungen oder freizügigen Schnitten insgesamt sexier wirkt.

Tankini

Ein Tankini ist eine weitere Mischform aus Badeanzug und Bikini: Er besteht nämlich aus einem Oberteil, das an ein Tanktop erinnert, und einer Bikini-Hose. Anders als beim Bikini bedeckt das Oberteil aber den Bauch und reicht in der Regel bis zur Hose. Optisch erinnert der Tankini an einen klassischen Badeanzug weil er den Körper ähnlich bedeckt.

Doch der Tankini sitzt insgesamt etwas lockerer, weil er eben aus zwei Teilen besteht.Ein weiterer Vorteil: Die Einzelteile lassen sich vielseitig kombinieren. So gibt es auch beim Tankini massenhaft Auswahl in Punkto Schnitte, Farben und Prints. Wer hingegen lieber auf viele Details verzichtet und es minimalistisch hält, ist mit dem klassischen Tankini ebenfalls auf der sicheren Seite.

Für drüber: Pareo, Strandkleid und Co.

Spätestens wenn es an die Beachbar geht, brauchen wir dann doch ein schickes Teil zum Überziehen. Hier kommen Strandkleider ins Spiel – besonders beliebt sind hier etwa Tuniken, Häkel- und Strickkleider, Leinenkleider, Wickelkleider sowie Pareos. Besonders letzterer feiert derzeit sein großes Comeback: Das praktische Tuch wird einfach locker um die Hüften gebunden und fertig ist der etwas angezogenere Beach-Look.

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Welches Modell betont welche Vorzüge?

Bei der Wahl der passenden Bademode, sollte es primär darum gehen, dass DU dich wohlfühlst. Gesellschaftliche Ansichten, wer was zu tragen hat, sind mittlerweile absolut out. Viel mehr ziehen wir jetzt an, worauf wir Lust haben und worin wir uns selbst schön und selbstbewusst fühlen. Eine kleine Hilfestellung, welche Modelle welche Vorzüge hervorheben, wollen wir euch dennoch nicht vorenthalten.

Bei klassischen Bikinis und Badeanzügen kommt es sehr stark darauf an, für welchen Schnitt man sich entscheidet. Asymmetrisch geschnittene Bikinis und Badeanzüge betonen Rundungen perfekt, während Neckholder-Bikinis und Badeanzüge die Oberkörper-Partie optisch verkleinern.

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High-Wasted-Bikinis und Badeanzüge erfreuen sich seit Jahren immer größerer Beliebtheit. Kein Wunder, denn dieser Schnitt betont Beine und Dekolleté – und ist dazu noch richtig bequem!

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Monokinis mit einem tiefen Rückenausschnitt und einem ovalen Einschnitt am Bauch strecken den Körper hingegen optisch. Der Monokini passt also zu jedem Figurtyp und kann dank seines cleveren Schnittes etwaige "Problemzonen" geschickt kaschieren.

Tankinis sind ebenfalls wahre Figur-Schmeichler. Zusätzlich gibt es die Oberteile auch im Oversized-Schnitt bzw. in etwas ausgestellter Form. Natürlich sollte sich niemand für seinen Körper schämen müssen, doch manche fühlen sich in locker sitzender Badekleidung einfach wohler. Genau dann könnte der Tankini die richtige Wahl sein.

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Doch mindestens genauso häufig sieht man derzeit Bademode mit Schnür-Details. Beim sogenannten "Criss-Cross-Bikini" wird etwa die Schnur zum Schließen des Oberteils noch ein- oder zweimal um die Taille gebunden. Die verspielten Schnürungen machen aus einem schlichten Bikini schnell einen Hingucker, denn sie sehen besonders sexy aus und setzen den Fokus auf die Taille.

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Retro-Prints auf Bademode feiern derzeit ebenfalls ihr großes Comeback. Egal ob mit Blumen, Vichy Karo oder grafischem Muster: Mit knallbunter Bademode im Retro Look liegt man keinesfalls verkehrt.

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Doch nicht nur mit auffälligen Farben und Prints kann Badekleidung zum Hingucker werden. Fans von Minimalismus werden ihre Freude an dem Trend zu soften Texturen mit außergewöhnlicher Haptik haben. Neben dem Eyecatcher hat diese Bademode auch den Vorteil, dass sie sich sehr weich und bequem auf der Haut anfühlt.

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Wer sich streifenlos bräunen will, wird diesen Trend besonders feiern: Denn Bandeau-Tops sind zurück und machen auch vor Swimwear keinen Halt. Trägerlose Bikinis und Badeanzüge sind einer DER Trends der Stunde. Besonders beliebt waren die trägerlosen Oberteile übrigens in den Nuller-Jahren. Dank dem anhaltenden Y2K-Hype erleben sie nun ihr großes Comeback.

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Barbiecore ist ein weiterer Trend, der sich dank des anhaltenden Hypes rund um den Film mit Margot Robbie auch in der Swimwear widerspiegelt. Pink ist in aller Munde und darf – genauso wie übrigens auch andere Knall- bis Neonfarben – gerne großflächig auf Bikini, Badeanzug und Co. zu sehen sein.

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So reinigst und pflegst du deine Bademode, damit sie lange hält

Damit du auch lange etwas von deinem Lieblings-Bikini oder Badeanzug hast, lautet die goldene Regel: Pflege ist das A und O. Zu oft müssen wir feststellen, dass sich der Lieblings-Monokini verfärbt hat oder sich das Material auflöst. Damit das nicht passiert und du noch lange Freude an deiner liebsten Swimwear hast, haben wir einige Tipps zusammengefasst:

  • Vermeide direkten Kontakt von Bikini und Co. mit Sonnencreme. Denn selbst die hochwertigsten Cremes hinterlassen oft unschöne Ränder und Flecken auf unserem Lieblings-Piece. Creme dich am besten 30 Minuten vor dem Sonnenbad ein und ziehe deine Badekleidung erst an, wenn das Produkt vollständig in die Haut eingezogen ist.

  • Chlor- und Salzwasser setzen Bikini, Tankini, Monokini und Co. leider ganz schön zu. Damit die Farben lange frisch und das Material elastisch bleibt, sollte man Bademode nach jedem Einsatz am besten gründlich mit frischem Wasser waschen. Wichtig ist, dass du deine Bademode nicht in der Waschmaschine wäscht, sondern von Hand – selbst wenn das Pflegetikett etwas anderes sagt. Spüle deine Bademode dafür einfach gründlich aus und gönn ihr danach für circa 15 Minuten ein kühles Bad mit mildem Waschmittel. Übrigens: Weichspüler ist für Bademode ebenfalls tabu.

  • Die UV-Strahlung der Sonne ist für nasse Bademode sehr schädlich. Wenn du vermeiden willst, dass die Farben deiner Swimwear ausbleichen und die Elastizität verloren geht, solltest du sie daher niemals nass in die Sonne zum Trocknen legen.

  • Bevor sich deine Lieblings-Bademode in die wohlverdiente Winterpause verabschiedet, solltest du sie noch einmal gründlich durchwaschen. Lagere sie danach am besten flach liegend.

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