
Sportswear tragen wir längst nicht mehr nur im Gym! Was den Athleisure-Stil besonders macht, zeigen diese Brands.
Lululemon
Bestseller des kanadischen Unternehmens Lululemon sind die Leggings (z. B. „Glow Up“, € 118,–) aus butterweichen Technikstoffen. Anlässlich der Eröffnung des ersten Stores in Wien trafen wie Sarah Fitsch, Vice President Global Franchise, zum Gespräch.
Die Designs von Lululemon sind bei Sportler:innen und Mode-Fans gleichermaßen beliebt. Warum ist das so?
Eine große Rolle spielt sicherlich, dass wir regelmäßig Feedback von Kund:innen einholen und dieses in den Designprozess integrieren. Dadurch sind wir möglichst nah dran und können Wünsche direkt umsetzen – auch was die Optik betrifft. Während das früher aber vor allem Face-to-Face passierte, findet es jetzt vermehrt auf Social Media statt.
Stimmen Sie zu, dass es bei Sportkleidung heute nicht mehr nur um Workouts geht, sondern auch um Wellbeing?
Definitiv. Im Mittelpunkt steht nicht mehr, wie oft und welchen Sport man macht, sondern dass man sich im Alltag mehr bewegt. Gleichzeitig gibt es keine klare Trennung mehr zwischen dem, was wir im Büro oder in unserer Freizeit tragen. Wir wollen einfach etwas anziehen, worin wir uns wohlfühlen.
Worauf kommt es beim Designprozess deshalb an?
Wir stellen uns drei Fragen: Für welche Aktivität wird etwas designt? Wie möchte sich der oder die Kund:in darin fühlen? Und welchen unerfüllten Need soll das Produkt bedienen? Danach geht es natürlich um Materialien und Details – diese sind je nach Saison oder Training anders. Man muss viele Kleinigkeiten bedenken, etwa dass unsere Smartphones ihre Größe ändern und Taschen an Hosen und Jacken dementsprechend flexibel sein müssen.
