
©Stocksy
Warum fällt es jungen Menschen heute so schwer, sich festzulegen, und warum schieben sie Entscheidungen endlos auf? Zukunftsforscherin Christiane Varga-Polzhofer weiß mehr.
Der Blick haftet auf dem Laptop, Entscheidungen stehen an: Welches Studium? Welcher Job? Welche Stadt? Oder doch lieber aufs Land? Welche Wohnung? Welches Handy? Welcher ETF? Welche Dating-App? Selbst bei harmlosen Fragen – etwa, welches neue Lokal man ausprobieren möchte – zieht sich die Recherche endlos in die Länge. Man öffnet fünf Tabs, dann zehn, liest Bewertungen und Rankings, vergleicht Preise, fragt zwischendurch Freunde und dann zur Sicherheit noch die KI. Am Ende weiß man zwar mehr als zu Beginn. Nur eines nicht: Was jetzt?
