
Die Koffer sind gepackt - doch echte Erholung beginnt lange vor dem Check-in. Warum kleine Auszeiten im Alltag wirksamer sind als der große Sommerurlaub und wie wir lernen, Entspannung nicht mehr aufzuschieben.
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"Vielen Dank für Ihre Nachricht. Sie erreicht mich zum Glück gerade nicht!!!“ – Sind Sie auch versucht, so eine Abwesenheitsnotiz zu formulieren? Dann lohnt es sich, weiterzulesen.
Wer kurz vor dem Sommerurlaub aus dem allerletzten Loch pfeift, sollte seine Work-Life-Balance möglicherweise noch einmal genauer unter die Lupe nehmen. Der fatale Trugschluss lautet unterbewusst oft: Pausen müssen wir uns erst verdienen. Und so arbeiten viele monatelang auf diese zwei oder drei Wochen im Jahr hin, nur um letztlich zu erschöpft zu sein, um sie wirklich genießen zu können.
„Psychologisch ist das problematisch, denn es macht Genuss abhängig von Leistung. Und Leistung ist bekanntlich nie wirklich fertig“, erklärt Arbeitspsychologin Christine Hoffmann. „Die Folge: Vergnügen wird permanent aufgeschoben und findet oft gar nicht mehr statt.“ Dabei zeigt die Forschung klar: Genießen ist für die Lebenszufriedenheit langfristig sogar wichtiger als das reine Erreichen von Zielen.
