Angst vor dem Applaus: So besiegen Sie das Imposter Syndrom

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NICHT GUT GENUG. Das Imposter-Syndrom als Denkfalle: Zweifel trotz Top-Performance.©Fotos: Stocksy

Viele erfolgreiche Frauen sind davon überzeugt, ihren Platz nicht verdient zu haben. Warum Kompetenz diese Selbstzweifel sogar noch verstärkt - und wie man wieder Vertrauen in sich gewinnt.

Die Musik verstummt. Der letzte Sprung sitzt. Sekunden später fällt der Vorhang, und das Publikum applaudiert. Trotzdem denkt die Tänzerin nur einen einzigen Satz: „Heute haben sie Gott sei Dank noch nichts gemerkt.“

Warum fühlen sich 70 Prozent aller Menschen trotz beruflicher Erfolge oft wie Hochstapler:innen? Wieso haben sie Angst davor, dass anderen auffallen könnte, dass sie gar nicht so kompetent oder selbstbewusst sind, wie sie wirken? Schuld daran ist das sogenannte Imposter-Syndrom. Das Paradoxe daran: Es trifft häufig jene Menschen, die ausgesprochen gut sind in dem, was sie tun. Ärztinnen. Unternehmerinnen. Professorinnen. Künstlerinnen. Frauen, die Verantwortung übernehmen, Karriere machen, Projekte leiten – und dennoch überzeugt sind, ihren Erfolg eher Glück als Können zu verdanken.

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