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Mascara: So gelingt der perfekte Augenaufschlag

Wenn es um das perfekte Augen-Make-Up geht, ist Mascara ein absolutes Muss. Denn lange und vor allem dichte Wimpern betonen unsere Augen und lassen sie größer wirken. Wir verraten dir, wie's klappt!

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Mascara: So gelingt der perfekte Augenaufschlag
© Unsplash

Mascara: Was ist das und welche gibt es?

Mascara verwenden Frauen schon lange. Bereits im 4. Jahrhundert v. Chr. wurde erstmals eine Paste aus Kohle, Honig und Krokodil-Exkrementen erwähnt, die die Augen betonen sollte. Mittlerweile hat sich bei den Ingredienzien viel geändert und Wimperntusche wird in den unterschiedlichsten Varianten und Farben im Handel angeboten

Denn was für die eine Beauty als beste Mascara gilt, muss für die andere noch lange nicht ausreichen. Im Trend liegen neben der klassischen schwarzen Wimperntusche auch jene in diversen Farbtönen. Besonders die blaue Mascara erlebt eine Renaissance, denn sie sieht besonders cool zu braunen Augen aus. Wer hingegen einen natürlichen Look liebt, der kann zu brauner Mascara greifen.

Natürlich darf – vor Beginn der Badesaison – auf die wasserfeste Wimperntusche nicht vergessen werden. Sie garantiert, dass selbst Wassernixen nach dem Auftauchen aus den Fluten keine schwarzen Schatten unter den Augen haben. Übrigens: So entfernst du wasserfeste Mascara leichter. Und natürlich werden auch Mascaras in Bioqualität, vegan und tierversuchsfrei , sowie Spezialprodukte für Kontaktlinsenträgerinnen angeboten.

Tipps: So klappt das perfekte Auftragen

Tipp 1: Eine gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Auch wenn Wimperntuschen viel zaubern können, aber ohne gesunde Wimpern tut sich auch die beste Mascara der Welt schwer einen schönen Augenaufschlag zu zaubern. Daher pflege immer vor dem Schlafengehen deine Wimpern: Fünf Tipps & Tricks für schöne und gesunde Wimpern. Achte vor dem Schminken der Wimpern darauf, dass sie gereinigt sind. Warte nach dem Abschminken noch ein wenig, bis alles getrocknet ist. Dann kannst du loslegen!

Tipp 2: Vorsicht bei neu gekaufter Wimperntusche

Frisch gekaufte Mascara hat oft einen großen Nachteil: Es ist viel zu viel Farbe auf dem Bürstchen und somit sind unerwünschte Klumpen auf den Wimpern beinahe vorprogrammiert. Das Zuviel an Farbe am Rand der Wimperntusche abzuwischen ist jedoch nicht ideal, da diese mit der nächsten Bürstchenbewegung wieder - diesmal eingetrocknet - darauf landen kann. Die einfachste Lösung - bis ohnehin weniger schwarze Flüssigkeit da ist - ist daher das Bürstchen sanft in einem Taschentuch oder einem Stück Klopapier abzuwischen und danach erst die Wimpern zu bearbeiten.

Tipp 3: Wimpernzange

Um den Wimpern einen verführerischen Schwung zu verleihen, sollte man sie vor dem Tuschen mit einer Wimpernzange in Form biegen. Das ist ganz einfach. Als erstes setzt man die Wimpernzange nahe am Wimpernansatz an und drückt sie mehrmals und nur für paar Sekunden zusammen.

Tipp 4: Erledigt – jetzt ist die Mascara an der Reihe

Das Bürstchen muss dabei am Wimpernkranz angesetzt und bis zur Spitze nach oben gezogen werden. Bewährt hat sich dabei auch eine leichte Zick-Zack-Bewegung. Und auch die Rückseite der Wimpern darf getuscht werden. Geheimtipp: Das Bürstchen sanft gegen das Augenlid drücken. Da dadurch der Lidrand ein wenig Farbe abbekommt, wirken die Wimpern dichter.

Tipp 5: Mehrmals tuschen

Mit einem Mal ist es beim Tuschen der Wimpern jedoch oft nicht abgetan. Den Vorgang aus diesem Grund wiederholen, bis das gewünschte Ergebnis zu sehen ist. Zwischendurch die Mascara immer kurz antrocknen lassen, sonst riskierst du klumpige Fliegenbeine! Die oft farblosen Wimpernspitzen dürfen nicht vernachlässigt werden, denn sie sind für den Wow-Effekt verantwortlich. Wenn du besonders lange und volle Wimpern willst, dann hilft Babypuder! Gib einfach ein bisschen davon zwischen zwei Tuschvorgängen auf deine Wimpern und dank dem Puder wirken deine Augen gleich noch verführerischer!

Tipp 6: Patzer verhindern

Bei Mascaras die extrem verlängern, ist Vorsicht geboten. Sind die oberen Wimpern zu lang, können sie die Haut berühren und dadurch im Laufe des Tages dunkle Schatten unter den Augenbrauen verursachen. Damit das nicht passiert: So verhinderst du Mascara-Patzer am Oberlid Auch ein Verbiegen der Wimpern ist leider möglich, was optisch nicht besonders schön wirkt.

Übrigens: Das sind häufigsten 5 Mascara-Fehler, die wir alle machen. Diese gilt es natürlich zu vermeiden, damit der Augenaufschlag perfekt wird.

Tipp 7: Nicht die unteren Wimpern vergessen

Ein wenig schwieriger ist es, die Mascara ohne Kleckern am unteren Wimpernkranz aufzutragen. Am besten nur die Spitze der Wimpernbürste dafür verwenden. Bewährt hat es sich auch, den Mund dabei zu öffnen. Durch diese Bewegung der Lippen wird nämlich die gesamte Gesichtshaut gestrafft und unruhige Bewegung vermieden

Falls doch etwas daneben gegangen sein sollte, einfach nach dem Trocknen die betroffenen Stellen mit einem Augen-Make-up-Entferner und einem Wattestäbchen säubern. Aber Vorsicht! Wird wasserfeste Wimperntusche verwendet, dann darf dieser kein Öl enthalten.

Tipp 8: Abschminken ist ein Muss!

Nicht nur das Aufragen, auch das Abschminken von Wimperntusche ist entscheidend. Denn wer kräftig herumrubbelt, riskiert, zu sehr an der sensiblen Hautpartie ums Auge zu zerren und so vorzeitige Falten zu produzieren. Verwende daher einfach zwei Wattepads, die du mit etwas Make-up-Entferner tränkst. Lege einen in der Hälfte zusammen und platziere diesen genau am unteren Wimpernkranz deiner Augen. Mit dem anderen Wattepad kannst du nun über die Wimpern streichen, ohne die darunterliegende Haut zu strapazieren.

Tipp 9: Auf deine Mascara gut achtgeben!

Eine Tusche hält maximal sechs Monate ab dem Öffnen. Damit sie auch so lange cremig bleibt, muss man darauf achten, dass nicht zu viel Luft dazukommt. Die trocknet die Textur aus! Mit dem Bürstchen also nicht pumpen und die Mascara immer gut verschließen. Wenn sie dennoch klumpig wird, weg damit! Auch ganz wichtig: Nicht pumpen, denn so ruinierst du die Mascara!

Ein Bürstchen für jede Gelegenheit

Es gibt nicht nur unzählige unterschiedliche Farben, sondern auch Formen. Aber welche Mascara macht was? Welche gibt den Wimpern einen natürlich und welche einen dramatischen Look? Einen großen Unterschied macht die Auswahl der Bürste und hier gibt es eine Menge. Von dünn, dick über gebogen, elliptisch bis hin zu kegelförmig uvm.

Mascara: Wimperntuschenbürstchen
(c) iStock
  • Die perfekte Form für ein maximales Ergebnis! Wer lange, dichte Wimpern in Fake-Optik haben möchte, der ist mit dieser Bürste gut beraten. Die dicken Borsten, die sehr nahe beieinander stehen wirken in Verbindung mit einer großen Bürste Wunder: Dieser Mascara verdichtet und verlängert die Wimpern optisch.
  • Gerne werden dazu auch geschwungene Bürstchenformen verwendet, da mit ihnen selbst kleine Härchen erreicht werden können.
  • Bei besonders kurzen Wimpern ist eine elliptisch geformte Bürste am besten geeignet.
  • Um den Wimpern mehr Schwung zu geben, verleiht die Halbmond-Form einen gleichmäßigen und perfekten Look.
  • Und um die Augen größer wirken zu lassen, ist ein kegelförmiges Bürstchen ideal. Denn mit ihm erreicht man auch die kleinen und feine Härchen, die am inneren Augenwinkel liegen.
  • Um mehr Länge der Wimpern zu ermöglichen, gibt es eine Sanduhr-förmige Bürste . Durch diese Form verkleben die Wimpern nicht so schnell ineinander und man bekommt den Effekt, dass die Wimpern viel länger wirken. Dadurch eignet sie sich auch optimal für weniger dichte Wimpern, denn sie erreicht mit den längeren Borsten am Ende jedes noch so kleine Härchen am Rand des Wimpernkranzes. Somit erreicht man ein optisch verdichtetes, nahezu lückenloses Ergebnis.
  • Auch mit einem Bürstchen in Kugelform erreicht man selbst die feinsten Härchen. Für noch mehr Volumen bei feinen Wimpern: So fakst du dichtere Wimpern
  • Für die perfekte Präzision gibt es die Kammbürste . Diese enthält eine 2 in 1 Funktion, denn es werden nicht nur die Wimpern schön aussehen, sondern sie erzeugt einen Art "Kajal-Look" am Wimpern-Ansatz.
Tipp

Es hat sich bewährt, zwei verschiedene Mascaras zu verwenden. Die erste Mascara sollte dazu dienen, die Wimpern voneinander zu trennen und verlängern. Nach dem Antrocknen der Mascara eine mit einer größeren Bürstenform verwenden, denn sie verleiht den Wimpern ein Extra-Volumen und das Resultat kann sich sehen lassen.

Augenformen betonen oder korrigieren

Kleine Augen optisch vergrößern

Viele Frauen klagen über zu kleine Augen. Mit Mascara lässt sich dieses Problem leicht kaschieren. Die Augen beim ersten Durchgang normal tuschen, und beim zweiten die Wimperntusche nur an der äußeren Augenhälfte auftragen. Dabei die Spitzen besonders betonen.

Eng zusammenliegende Augen kaschieren

Auch hier kann man mit einer Wimperntusche nachhelfen. Einfach die Wimpern an den äußeren Augenwinkeln extra betonen.

Tipp für weit auseinanderstehende Augen

Bei weit auseinander stehenden Augen solltest du hingegen die Härchen im inneren Augenwinkel sorgfältig tuschen.

Bye, bye Schlupflider

Selbst bei Schlupflidern kann man ein wenig mogeln. Dabei sollte unter der höchsten Stelle der Augenbrauen besonders kräftig Mascara aufgetragen werden.

Kulleraugen kleiner schminken

Runde und große Augen wirken endlich kindlich. Manchen Frauen gefällt das nicht. In diesem Fall die Wimperntusche nur am oberen Wimpernkranz auftragen. Am besten eine Mascara für mehr Volumen verwenden.

*Dieser Beitrag enthält Werbung in Form von Affiliate Links.

Thema: Make-up