
Die „Fasting Mimicking Diet" versetzt den Körper in einen Reparaturmodus, soll Krankheiten vorbeugen und uns länger jung halten. Krebsforscherin Dr. Hanna Heikenwälder hat sie selbst ausprobiert und zieht Bilanz.


Hanna Heikenwälder
© PrivatDr. in Hanna Heikenwälder
Dr.in Hanna Heikenwälder ist Molekularbiologin, Autorin und forscht zu Krebs und Altern an der Universität Tübingen. Am 25. April kommt sie zum Event „Kunst der Balance“ ins Hotel Andaz am Belvedere nach Wien.
Tickets: shop.woman.at
Dezember 2025: Eine Nachricht sorgt für Aufsehen. Erstmals zeigt eine kontrollierte Humanstudie, dass die sogenannte „Fasting Mimicking Diet“ (Scheinfasten) beim Menschen messbar Prozesse stimuliert, die bislang vor allem aus Tierversuchen bekannt waren – darunter Autophagie, also jene zelluläre Selbstreinigung, die als biologisches Aufräumprogramm gilt. Gleichzeitig verbessern sich dadurch Marker der metabolischen Gesundheit. Kein Paukenschlag, eher ein nüchterner Befund. Und doch einer, der eine Frage neu aufwirft: Kann man dem Körper gezielt eine Pause gönnen, ohne ganz auf Essen zu verzichten?
