
Künstlerin Barbara Pacholik macht Frauen sichtbar, die unsere Gesellschaft tragen. Über die Macht von Role Models und die Kraft der Vernetzung - zu Besuch in ihrer bunten Bastion.
von
Der rote Fiat Punto wartet bereits vor einer Bäckerei neben der Straße, als wir die Bahnhofshalle in Wiener Neustadt verlassen. Es ist Dienstagnachmittag – gerade noch rechtzeitig, bevor sich der Feierabendverkehr durch die Kleinstadt schieben wird. Barbara Pacholik steigt aus und begrüßt uns mit einem herzlichen Lächeln. Dass Kreativität für die 54-jährige Künstlerin kein bloßes Schlagwort ist, zeigt sich auf den ersten Blick: Schwarze Hose und schwarzes Shirt werden von pinken Akzenten durchbrochen, ihre Haare schimmern in sanftem Rosa. Gemeinsam fahren wir wenige Minuten weiter zu ihrem Atelier im Wiener Speckgürtel.
