Offline ist das neue Statussymbol: Warum wir wieder mehr leben statt posten

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FREIHEIT. Das Smartphone ist ausgeschaltet, der Laptop zugeklappt – und der Kopf frei für neue Eindrücke: Studien zufolge wünschen sich viele Menschen, öfter bewusst abzuschalten.

©Unsplash

Offline sein als neues Statussymbol: Zwischen Social Media und KI-Chatbots wird ungeteilte Aufmerksamkeit zum kostbarsten Gut. Warum wir gerade jetzt die Sehnsucht nach dem echten Leben wiederentdecken.

Es ist schon etwas ungewohnt. Kein Vibrieren, kein Klingeln, kein hektisches Tippen oder Wischen auf Glas. Stattdessen Stimmen, lautes Lachen. Das Klirren von Weingläsern. Schweift der Blick durch den Raum, sind da Augen, die leuchten – nicht, weil sie von einem Screen erhellt werden, sondern weil sie sich neugierig ihrem Gegenüber zuwenden. Was klingt wie aus einem Film längst vergangener Zeiten, ist eine Einladung ins Hier und Jetzt: Bei sogenannten Echt.Salons treffen sich einander Unbekannte, um in entspannter Atmosphäre einen Abend miteinander zu verbringen. Ohne zwischendurch mal kurz die Benachrichtigungen am Handy zu checken.

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