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LGBTQIA+ (LGBT): Was steckt hinter der mysteriösen Buchstabenfolge?

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LGBTQIA : Was steckt hinter der Buchstabenfolge?

Wofür steht LGBTQIA+ eigentlich?

©Elke Mayr
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Bei Geschlechtsidentität und sexueller Orientierung gibt es kein richtig, falsch oder "normal" - davon geht auch LGBTQIA+ aus. Hier werden lesbische, schwule, bisexuelle, transsexuelle, queere, intersexuelle, asexuelle und weitere nicht-heteronormative Gruppierungen vertreten. Alles zu Regenbogenflaggen, Pride Months und Hilfsorganisationen.

Diversität und Inklusion bekommen im 21. Jahrhundert endlich die Aufmerksamkeit, die sie seit Anbeginn der Zeit verdient hätten! Der Weg dorthin war steinig - und ist nach wie vor von Diskriminierung geprägt. Selbst in eigentlich modernen Gesellschaften werden Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität verurteilt, misshandelt, inhaftiert oder ermordet.

An dieser Stellt kommt LGBTQIA+ ins Spiel: Hinter dem erst einmal verwirrenden Akronym, das früher nur von Aktivist:innen und Akademiker:innen gebraucht wurde, versteckt sich eine riesige politische Debatte, die langsam - aber sicher - dank Demonstrationen und Social Media in den Mainstream rückt.

Welche Bedeutung weist LGBT/LGBTQIA+ auf?

Liebe ist für alle da ... so sollte es zumindest sein, oder? Fun Fact: Bei romantischen Gefühlen werden die Botenstoffe Oxytocin und Dopamin ausgeschüttet, die uns fast schon einen kleinen Rausch geben. Genau so und nicht anders muss sich Verliebtheit anfühlen. Viele Menschen können diese Gefühle allerdings nicht ausleben, da beispielsweise gleichgeschlechtliche Liebe nicht überall akzeptiert wird.

Bei LGBTQIA+ handelt es sich um eine englische Sammelbezeichnung für die Begriffe "lesbian" (lesbisch), "gay" (schwul), "bisexual" (bisexuell), "transsexual" (transsexuell), "queer" (nicht-heterosexuell), "intersexual" (intersexuell) und "asexual" (asexuell) - das Plus beschreibt alle weiteren Geschlechtsidentitäten und sexuellen Orientierungen. Nicht jede:r identifiziert sich mit heteronormativen Standards!

Obwohl LGBTQIA+ überwiegend im deutschen Sprachgebrauch verwendet wird, nutzt das deutsche Familienministerium beispielsweise "LSBTIQ" als Abkürzung. Egal welches Kürzel letztendlich verwendet wird: LGBTQIA+ ist kein Trend, wie es gerne behauptet wird. Klar, heutzutage gibt es vergleichsweise viele Coming Outs - dies liegt jedoch daran, dass gleichzeitig auch mehr Möglichkeiten und Anlaufstellen existieren. Langsam schwindet die Angst.

Übrigens: Frühe Initiativen für queere Personen konzentrierten sich hauptsächlich auf Männer. In den folgenden Jahren wurde der Fokus auch auf andere Gruppierungen wie Lesben oder Transsexuelle gelenkt, weswegen mittlerweile das "L" an erster Stelle steht. Die Reihenfolge der Buchstaben tätigt aber natürlich keine Aussage über die Wichtigkeit der hinter den Bezeichnungen stehenden Individuen.

Wie lassen sich die Farben der Regenbogenflagge interpretieren?

Wenn von LGBTQIA+ die Rede ist, kommt man nicht um die typische Regenbogenflagge herum. Diese wurde 1978 vom amerikanischen Künstler Gilbert Baker für die Pride Parade in San Francisco entworfen und stellt die Vielfalt aller Liebes- und Lebensformen innerhalb der queeren Community dar. Jeder einzelnen Farbe wird dabei eine Bedeutung zugeschrieben:

  • Rot: Leben

  • Orange: Gesundheit und Heilung

  • Gelb: Sonne

  • Grün: Natur

  • Blau: Harmonie

  • Lila: Spiritualität, Seele und Geist

Später wurde die Regenbogenflagge um Farben wie Braun und Schwarz ergänzt, damit auch auf People of Color (PoC) - das sind Menschen mit nicht-weißer Hautfarbe - aufmerksam gemacht wird. Außerdem gibt es für jede Geschlechtsidentität und sexuelle Orientierung eine eigene Fahne.

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Pride-Flaggen und deren Bezeichnungen

© Martin Czwiertnia

Unterschied zwischen sexueller Orientierung, biologischem Sex und Geschlechtsidentität

Die Begriffe wurden bisher schon mehrfach erwähnt, aber worum handelt es sich eigentlich bei sexueller Orientierung, biologischem Sex und Geschlechtsidentität? Damit keine:r durcheinander kommt, folgt eine kleine Zusammenfassung.

Sexuelle Orientierung

Sexuelle Orientierung bezieht sich auf sexuelles und romantisches Verlangen - dazu zählen Emotionen, Fantasien, Verhalten, Attraktivität und Präferenzen. Innerhalb LGBTQIA+ würde dies Lesben, Schwule, Bisexuelle und Asexuelle beschreiben. Es geht darum, wen und wie man liebt.

Biologisches Geschlecht (Sex)

Biologisches Geschlecht - im Englischen mit "Sex" bezeichnet - umfasst sichtbare und messbare Faktoren. Bereits vor unserer Geburt kann aufgrund von körperlichen Merkmalen wie Genitalien, Brüsten, Hormonen und Chromosomensätzen festgestellt werden, ob man "Mann" oder "Frau" ist. Was jedoch, wenn biologisches Geschlecht und Geschlechtsidentität - auch bekannt als das englische Wort "Gender" - nicht übereinstimmen? Vorsicht, denn hier besteht Verwechslungsgefahr!

Geschlechtsidentität oder soziales Geschlecht (Gender)

Bei der Geburt haben wir nun einmal wenig Mitspracherecht. Vor allem Transsexuelle, die noch keine geschlechtsangleichende Operation oder Hormonbehandlung hinter sich haben, können biologisch gesehen zwar noch als "Mann" gelten, aber vom sozialen Geschlecht her eigentlich eine "Frau" sein. Hier dreht sich alles darum, wie du dich selbst als Person siehst - unabhängig von Klischees und Rollenbildern. Ordnet man sich weder Frauen, Männern oder anderen Geschlechtsidentitäten zu, wird dies als nicht-binär betitelt.

Wofür stehen die einzelnen Buchstaben in LGBTQIA+?

Wir halten fest: Mittlerweile sollte klar sein, für was die Abkürzung LGBTQIA+ grob steht. Damit die Thematik vertieft wird und keine Fragen offen bleiben, haben wir die einzelnen Buchstaben und die dahinterstehenden Gruppen näher beleuchtet:

L für "Lesbian" (Deutsch: lesbisch)

Lesben sind Frauen, die sich zu anderen Frauen hingezogen fühlen - sei es auf romantische oder sexuelle Art. Es wird also dasselbe Geschlecht geliebt. Um lesbisch zu sein, muss man zuvor keine Erfahrungen mit Frauen gemacht haben. Auch nicht-binäre Personen können sich mit dem Begriff identifizieren.

G für "Gay" (Deutsch: schwul)

Schwule sind - wenn man es grob sagen möchte - das Gegenteil von Lesben: Männer lieben Männer. Auch hier gilt wieder, dass es keine Erfahrungen mit demselben Geschlecht braucht, um als schwul zu gelten. Übrigens: Es kann gut sein, dass man zuvor in einer heterosexuellen Beziehung war und sich erst später der sexuellen Orientierung bewusst wurde.

B für "Bisexual" (Deutsch: bisexuell)

Wer bisexuell ist, geht sowohl mit Männern als auch Frauen eine romantische oder sexuelle Beziehung ein - das zeigt auch das "bi", welches auf die lateinische Vorsilbe "zwei" zurückzuführen ist. Welches Geschlecht als attraktiver empfunden wird, kann variieren und im Laufe des Lebens ebenso schwanken. Falls du, eine Frau, aus Spaß schon einmal deine beste Freundin geküsst hast, macht dich dies aber nicht automatisch bisexuell.

T für "Transsexual" (Deutsch: transsexuell)

Transsexualität beschreibt, wenn das bei der Geburt zugeordnete Geschlecht nicht mit dem sozialen Geschlecht übereinstimmt. Beim "T" in LGBTQIA+ geht es damit - im Gegensatz zu den vorherigen Buchstaben - nicht mehr um die sexuelle Orientierung, denn auch transsexuelle Personen können queer sein. Transmänner sind Menschen, die bei der Geburt das weibliche Geschlecht zugewiesen bekommen haben und Männer sein möchten. Bei Transfrauen ist es genau andersherum. Ein Übergriff für die gesamte Thematik ist Transgender.

Wichtig: Eine geschlechtsangleichende Operation ist bei Transsexualität kein Muss, wird aber oft bevorzugt - die Identität ist jedoch nicht davon abhängig. Zum Prozess gehören eine psychiatrische, klinik-psychiologische und eine psychotherapeutische Diagnostik. Anschließend folgen zwei Stellungnahmen von der betroffenen Person, wobei die Kosten meist von der Krankenkasse übernommen werden.

Q für "Queer" (Deutsch: nicht-heterosexuell)

Queer ist ein zusammenfassender Anglizismus und hat heutzutage mehrere Bedeutungen. Einerseits handelt es sich um einen Raum, der Menschen eine individuelle Identifikation abseits binärer Geschlechteridentitäten wie "Mann" oder "Frau" bietet. Andererseits geht es um Personen, die sich sexuell noch nicht festgelegt haben (im Englischen "Questioning") oder allgemein aus dem heterosexuellen Raster fallen - mit "eigenartig" oder "seltsam", was die wortwörtliche deutsche Übersetzung wäre, hat dies nichts zutun.

I für "Intersexual" (Deutsch: intersexuell)

Den abwertenden Begriff "Zwitter" haben sicherlich schon viele gehört. Dieser beschreibt Zweigeschlechtlichkeit, die politisch korrekt auch als Intersexualität bezeichnet wird. Personen weisen in diesem Fall biologische Merkmale von Mann und Frau auf - beispielsweise hinsichtlich der Sexualorgane, Chromosome oder Hormone. Intersexualität sagt allerdings nichts über die sexuelle Orientierung oder Geschlechtsidentität aus und muss nicht zwingend LGBTQIA+ angehören.

Seit 2018 gibt es in Deutschland neben "weiblich" und "männlich" mit "divers" eine dritte rechtliche Option, das Geschlecht anzugeben. In Österreich folgte nur ein Jahr später dieselbe Anpassung für Intergeschlechtlichkeit.

A für "Asexual" (Deutsch: asexuell)

Asexualität - kurz Ace - beschreibt wieder eine sexuelle Orientierung: Wer asexuell ist, verspürt nur wenig oder gar kein Verlangen nach Sex. Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch nicht, dass man keine Liebe empfindet. Man kann trotzdem ganz normal eine romantische Beziehung eingehen.

+ für weitere Geschlechtsidentitäten

Mit LGBTQIA werden die häufigsten Identitäten und Orientierungen beleuchtet - allerdings noch lange nicht alle. Um keine Exklusion zu betreiben, wurde ein Plus hinzugefügt. Dieses dient als Platzhalter für alle anderen, in der Buchstabenfolge nicht enthaltenen Gruppen. Bitte achtet darauf, das kleine - dafür sehr wichtige - Zeichen nicht zu vergessen. Übrigens: Früher hieß es nur LGBT. Der Begriff wurde über die Jahre hinweg immer um neue Buchstaben ergänzt, damit niemand ausgeschlossen wird.

Was für eine Geschichte verbirgt sich hinter der Abkürzung?

Es ist nicht so, als wären queere Menschen einfach irgendwann wie Aliens auf der Welt aufgetaucht - auch, wenn manche definitiv dieser Meinung sind. Ganz im Gegenteil: LGBTQIA+ gab es theoretisch schon immer, praktisch nur nicht unter genau dieser Bezeichnung. Was sich im Laufe der Jahrhunderte allerdings veränderte, war der Umgang mit Queerness. Im Mittelalter mussten von der Heteronormativität abweichende Orientierungen versteckt werden, da sonst Verfolgung, Diskriminierung und Tod drohten. Dies lag primär an der damals dominierenden christlich-katholischen Denkweise.

Zur Zeit des Nationalsozialismus erreichte die Abneigung gegenüber queeren Personen einen Höhepunkt: Etwa 15.000 Schwule wurden in Konzentrationslager deportiert, wovon mehr als die Hälfte letztlich umgebracht wurden. Zuvor markierte man sie mit dem sogenannten "rosa Winkel", um sie öffentlich der Homosexualität zuzuordnen. Auch Lesben wurden verfolgt. In den 1980er-Jahren folgte das Acquired Immune Deficiency Syndrome (AIDS), welches auf die geringe Verwendung von Verhütungsmitteln zurückzuführen war. Es folgte eine neue Welle voller Hetze und Hass.

Was zuvor nur als LGB bekannt war, wurde in den 90ern um einige Buchstaben ergänzt - LGBTQIA+ entstand. Auch im 21. Jahrhundert widerfährt queeren Menschen immer noch eine negative Stigmatisierung. Bis 2019 wurde beispielsweise Transidentität von der World Health Organisation (WHO) als psychische Störung deklariert. In Österreich wurde Homosexualität erst 1971 legalisiert.

In welchen Ländern wird LGBTQIA+ anerkannt oder verboten?

Zuerst die schlechten News: Momentan wird in Brunei, Iran, Jemen, Mauretanien, Nigeria und Saudi-Arabien bei nicht-heterosexuellen Handlungen die Todesstrafe vergeben. In Afghanistan, Pakistan, Katar, Somalia und den Vereinigten Arabischen Emiraten kann diese unter bestimmten Bedingungen ausgesprochen werden. Hinzukommt die Kirche, welche LGBTQIA+ nach wie vor nicht unterstützt und von queeren Menschen ein enthaltsames Leben erwartet.

Auch gleichgeschlechtliche Ehen sind noch nicht in allen EU-Staaten möglich oder anerkannt, was die darauffolgende Familienplanung von Regenbogenfamilien erschwert. Seit dem 1. Jänner 2019 ist es queeren Paaren in Österreich erlaubt, zu heiraten. Am 1. September 2022 wurde außerdem beschlossen, dass nun alle - unabhängig von ihrer sexuellen Orientierung oder Geschlechtsidentität - Blut spenden dürfen.

Zu den LGBTQIA-freundlichsten Ländern der Welt gehören Kanada, Malta, Portugal, Spanien, Österreich, Dänemark, Schweden, Großbritannien, Uruguay, Australien, Deutschland, Island, Taiwan, Kolumbien, Niederlande, Neuseeland, Schweiz, Belgien, Griechenland, Irland und Norwegen. Platz 1 weltweit bildet Kanada, innerhalb Europa ist es Malta.

Pride Month: Im Juni wird LGBTQIA+ gefeiert

Neben dem Christopher Street Day (CSD) wird jeden Juni von der queeren Community der sogenannte "Pride Month" inklusive Paraden, Veranstaltungen und Demonstrationen organisiert. Pride kommt aus dem Englischen und bedeutet übersetzt "Stolz" - denn genau das kann jede:r auf sich sein. Der Juni ist nicht umsonst auserwählt worden: In den 1960er-Jahren wurden nicht-heterosexuelle Personen in vielen Bundesstaaten der USA strafrechtlich verfolgt und benachteiligt - Stichwort Sodomiegesetze. Als Beginn des aktiven Widerstands gelten die Stonewall-Unruhen in der Christopher Street in New York City.

Am 28. Juni 1969 kam es zu einer Polizeirazzia in der Bar "Stonewall-Inn" - ein Treffpunkt vieler der queeren Community angehörenden Personen. Die Betroffenen wehrten sich erstmalig aktiv gegen die üblichen Kontrollen, was in tagelangen Protesten, Widerstand und der Geburtsstunde der modernen "Gay-Rights-Bewegung" resultierte.

Die erste offizielle Regenbogenparade wurde am 28. Juni 1970 in New York abgehalten - ein Jahr nach den Stonewall-Unruhen. Seither wird LGBTQIA+ im Juni gefeiert. Dabei wird auch an diejenigen Mitglieder der Gemeinschaft gedacht, die durch Hassverbrechen oder HIV/AIDS verloren gegangen sind. Heutzutage wirkt es manchmal so, als würde der Pride Month von vielen Firmen als reines Marketing gesehen werden, da LGBTQIA+ danach wieder ignoriert wird. Denkt daher bitte dran, was der wahre Ursprung dieser bedeutsamen Bewegung ist - und dazu zählt nicht Kosmetik im Regenbogen-Look.

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"Vienna Pride" am 17. Juni 2023 in Wien, Österreich

© Elke Mayr

Wie kann die Queer-Community unterstützt werden?

"This is my best friend Valentina and she's an ally. Talk Valentina." - "Ally!" Ein TikTok-Sound, der eine tiefere Bedeutung hat: Auch, wenn man selbst nicht der queeren Community angehört, gibt es dutzende Möglichkeiten, diese zu unterstützen. Gerade Jugendliche werden innerhalb ihrer Selbstfindungsphase, des Coming-Out-Prozesses und der Transition mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Es ist schwer genug, diesen großen Schritt zu wagen - Mobbing, Ausgrenzung oder Vorurteile von Außenstehenden sind trotzdem keine Seltenheit.

In der 2015 veröffentlichten WASt-Studie "Queer in Wien" gab fast ein Drittel an, in den letzten 12 Monaten Gewalt und Diskriminierung im öffentlichen Raum erfahren zu haben. Ebenso dürfen in Österreich immer noch Operationen an intersexuellen Kindern durchgeführt werden. Hinzukommt, dass es keine Option zur freien Wahl des Vornamens gibt. Ein weiterer Fortschritt wäre beispielhaft, wenn mehr Unisex-Toiletten und Richtlinien zum Gendern eingeführt werden würden.

Gleichzeitig wird LGBTQIA+ innerhalb der Gesellschaft immer sichtbarer. Als Vorbilder gelten queere Prominente wie Miley Cyrus, Demi Lovato, Sarah Paulson, Kehlani und Elliot Page oder Künstler:innen, welche mit ihrer Arbeit die queere Community unterstützen - dazu gehören Lady Gaga und Jane Fonda. Natürlich dürfen die Thematik behandelnde Serien und Filme nicht fehlen. Wir können diese empfehlen:

  • "Euphoria" mit Zendaya (seit 2019)

  • "Sex Education" (seit 2019)

  • "Heartstopper" (seit 2022)

  • "Modern Family" (2009-2020)

  • "Grace and Frankie" (2015-2022)

  • "Blau ist eine warme Farbe" (2013)

  • "Call Me by Your Name" (2017)

  • "Love, Simon" (2018)

Mit "Queer Base" wurde vom Community-Zentrum für Lesben, Schwule und Trans-Personen in Wien ein sicherer Ort für aufgrund ihrer Sexualität oder Geschlechtsidentität im Herkunftsland verfolgten Personen geschaffen. Hier werden Rechtsberatungen, Sozial– und Coming-Out-Beratungen, eine Vernetzung mit der LGBTQIA-Community sowie Unterstützung in medizinischen und psychologischen Belangen angeboten.

Hier findest du Anlaufstellen in Österreich

Falls du auf deinem Weg externe Hilfe benötigt - was übrigens absolut legitim ist, da sich jede:r verloren fühlen kann - stehen dir innerhalb Österreich folgende Organisationen und Anlaufstellen zur Seite:

  • COURAGE (Partner*innen-, Familien- und Sexualberatungsstelle)

  • Hosi (Homosexuelle Initiative Österreich)

  • ORQOA (Oriental Queer Organization Austria)

  • Queermed (Verzeichnis LGBTQIA+ freundlicher Ärzt:innen)

  • QWIEN (Zentrum für queere Geschichte)

  • Rechtskomitee Lambda

  • TransX (Verein für Transgender Personen)

  • Türkis Rosa Lila Villa (politisches Bestärkungsprojekt für LGBTQIA+)

  • VIMÖ (Verein Intergeschlechtlicher Menschen Österreich)

Egal was passiert: DU bist gut so wie DU bist! Das darf nie in Vergessenheit geraten.

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