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Michelle Obama: Ehemalige First Lady der USA, Powerfrau, Mutter und Bestseller Autorin

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Michelle Obama

Michelle Obama

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Michelle Obama wurde 2009 die erste afroamerikanische First Lady der USA an der Seite ihres Ehemannes, US-Präsident Barack Obama. Wir erzählen ihre kraftvolle und inspirierende Geschichte.

Michelle Obama war keine First Lady, die sich politisch im Hintergrund hielt. Sie unterstützte ihren Mann Barack Obama während seiner Zeit als Präsident der Vereinigten Staaten und wurde schnell zur First Lady der Herzen. Humorvoll, Schlagfertig und Stark. Heute gehört sie zu den einflussreichsten Frauen der Welt, die uns weiterhin jeden Tag inspiriert. Wir erzählen die Geschichte der Frau, die in einem einfachen Arbeiterviertel aufwuchs, durch viel Fleiß und Ehrgeiz an Eliteuniversitäten studierte und bis heute insbesondere junge Frauen dazu ermutigt nie aufzugeben und ihren Weg zu finden.

Steckbrief Michelle Obama

  • Name: Michelle Obama

  • Geburtstag: 17. Januar 1964

  • Geburtsort: Chicago / Illinois (USA)

  • Sternzeichen: Steinbock

  • Wohnort: Vereinigte Staaten von Amerika

  • Beruf: Rechtsanwältin

  • Größe: 1,80 cm

5 spannende Fakten über Michelle Obama

  • Sie studierte an der Princeton University. Später erzählte sie, dass sie sich unter den vielen weißen Kommilitonen zunächst sehr unwohl fühlte.

  • Barack Obama lernte sie in einer Anwaltskanzlei kennen. Zu diesem Zeitpunkt war Barack Praktikant und Michelle, die schon als Anwältin arbeitete, somit seine Vorgesetzte.

  • Yes we can. Sie war die erste afroamerikanische First Lady der USA. 2008 wurde ihr Mann Barack Obama zum 44. US-Präsidenten gewählt. Ein historischer Moment, der für viele bis heute unvergessen bleibt.

  • Michelle ist eine erfolgreiche Autorin. Ihr Buch "Becoming" wurde ein Bestseller. Sie beschreibt, ihre Reise von den einfachen Anfängen in Chicago bis hin zum Leben im Weißen Haus.

  • Sie engagiert sich für Frauen- und Mädchenrechte und hat mehrfach betont, wie wichtig es ist, junge Mädchen zu ermutigen, ihre Ziele zu verfolgen und sich aktiv in die Gesellschaft einzubringen.

Michelle Obamas Kindheit im Arbeiterviertel der South Side von Chicago

Michelle LaVaughn Robinson Obama wurde am 17. Januar 1964 in Chicago, USA geboren. Aufgewachsen ist die ehemalige First Lady in einem einfachen Arbeiterviertel, wo sie sich mit ihrem Bruder ein Schlafzimmer teilte, das gleichzeitig auch das Wohnzimmer war.

Durch viel Fleiß und Ehrgeiz gehörte sie in der Schule zu den besten Schülerinnen. Über ihre Eltern sagte sie: "Mein Vater Fraser brachte mir bei, hart zu arbeiten, viel zu lachen und mein Wort zu halten. Meine Mutter Marian lehrte mich, nachzudenken und eine eigene Stimme zu haben. Meine Familie half mir, unsere Geschichte, meine Geschichte und die Geschichte unseres Landes wertzuschätzen".

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Vom Soziologie Studium in Princeton bis zum Jurastudium in Harvard

Michelles Fleiß zahlte sich aus und so gelang ihr nach dem Schulabschluss der Sprung an die Elite-Universität Princeton. Sie berichtete davon, wie zuvor ein Studienberater zu ihr sagte, dass sie kein "Princeton Material" sei. Wie falsch er doch lag. Sie graduierte 1985 in den Fächern Soziologie und Afro-Amerikanische Studien. Anschließend machte sie an der renommierten Harvard University ihren Master in Jura.

In einer renommierten Anwaltskanzlei lernt sie Barack kennen und lieben

Nach ihrem Jura Studium arbeitete Michelle in der renommierten Anwaltskanzlei Sidley & Austin. Dort traf sie auf ihren späteren Ehemann und ehemaligen US-Präsidenten Barack Obama. Zum damaligen Zeitpunkt war Barack Praktikant in der Kanzlei und Michelle, die schon als Anwältin arbeitete, somit seine Vorgesetzte. Aus diesem Grund lehnte sie auch zunächst diverse Essens Einladungen von Barack ab. Dass sie sich doch zu einem Lunch überreden hat lassen, zählt zu den besten Entscheidungen ihres Lebens, sagt sie heute.

Seitdem gehen die beiden ihren Weg gemeinsam, fördern und fordern sich gegenseitig. Bald darauf kündigt Michelle ihren Job in der Kanzlei. Sie sagt:"Working in that fancy law firm, making all that money - felt lonley and isolating." Michelle wollte sich Aufgaben widmen, die ihr mehr am Herzen lagen.

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Über ihre Ehe mit Barack sagte Michelle:"Ehe ist ein Kampf" und beschrieb in ihrem Buch, dass die beiden eine Eheberatung besuchten. Für sie war es immer wichtig, sich nicht in der Ehe zu verlieren und ihr eigenes Glück nicht aus den Augen zu verlieren. Die beiden führen heute eine Beziehung auf Augenhöhe, voller Respekt und Humor. Sie brachten Schwung ins Weiße Haus, waren nahbar und echt. Dass Barack seine Frau trotz des hohen Amtes bei offiziellen Anlässen berührt, geküsst und umarmt hat, zeigt die besondere Bindung der beiden. Kürzlich feierten sie in ihren 30.Hochzeitstag.

"Sie ist klüger, zäher und definitiv attraktiver als ich"
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Becoming Four: Ihre Rolle als Mutter

Michelle Obama erzählt in ihrem Buch, dass ihr Kinderwunsch lange unerfüllt blieb. Auf ihrem Weg zur Mutter musste sie einen traurigen Rückschlag einstecken. Barack und Michelle Obama haben ihr erstes Kind durch eine Fehlgeburt verloren. Umso größer war die Freude über die Geburt der beiden gemeinsamen Töchter. Malia (1998) und Natasha (2001).

"I love being a mum", sagt Michelle. Die Erziehung ihrer zwei Töchter mit der Politik, mit Amerika und mit Baracks Streben, etwas zu bewirken zu vereinbaren, beschrieb sie als herausfordernd. Sie hat gelernt, dass es bei der Mutterschaft darum geht, den Kindern "Raum" zu geben und sie eigene Entscheidungen treffen zu lassen. Barack Obama sagte, dass es Kindern erlaubt sein sollte, ihre eigenen Fehler zu machen. Eine Mutter sollte vielmehr "ein sicherer und beständiger Ort sein, an dem sie landen können, wenn sie unvermeidlich scheitern.

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Yes We Can: Acht Jahre als First Lady der Vereinigten Staaten

Als ihr Ehemann Barack Obama im Jahr 2008 zum 44. US-Präsidenten gewählt wurde, stand die Welt still. Ein bewegender Moment in der Geschichte. Obama ist der erste afroamerikanische Präsident der Vereinigten Staaten. Menschen jubeln, weinen und spüren eine Veränderung im Land. In dem Land, indem Michelles Ururgroßvater Jim Robinson, 1850 geboren, noch Sklave auf der Plantage Friendfield in South Carolina war.

Michelles Ehemann war ein Hoffnungsträger für die Welt, veränderte aber auch das Leben der ganzen Familie. Die zwei Amtsperioden im Weißen Haus waren für Michelle nicht immer einfach. Barack Obama war viel unterwegs. Es gab Momente, in denen sie sich sehr einsam fühlte, wie sie in ihrem Buch schreibt. Auch der Druck in der Öffentlichkeit zu stehen, war nicht immer leicht. "Die ganze Welt schaut nun auf dich, auf deine Mimik, Gestik und jedes deiner Worte wird analysiert und kritisch betrachtet."

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Michelles inspirierende Autobiografie "Becoming"

Ihre Autobiografie wurde 2018 veröffentlicht und bricht Rekorde. "Becoming" wurde in 24 Sprachen übersetzt und innerhalb von zwei Wochen ganze zwei Millionen Male verkauft. In ihrem Buch geht es vor allem darum, dass wir uns alle im Laufe unseres Lebens ständig weiterentwickeln. Und das ist auch gut so! Michelle spricht offen über ihre Kindheit,Träume, Ängste und Krisen, die ihr auf ihrem Lebensweg begegneten. Sie selbst beschreibt sich in ihrem Buch als "Box Checker".

Für eine lange Zeit hat sie das gemacht, was sie glaubt machen zu müssen. Elite Uni = Check. Anwältin werden = Check. Ohne darüber nachzudenken, was sie wirklich vom Leben möchte. Sie beschreibt, wie wichtig es ist Veränderungen anzunehmen. Hier sitzt sie gemeinsam mit Oprah Winfrey bei ihrer Buchtour.

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Michelle Obama steht für Frauen Empowerment

Bei den 61. GRAMMY- Awards 2019 in Los Angeles trat Michelle als Überraschungsgast auf. Zusammen mit Lady Gaga, Jada Pinkett Smith, Alicia Keys und Jennifer Lopez sprach sie darüber, wie Musik ihr Leben beeinflusst. Sie hielt eine bewegende Rede, die den gesamten Saal in Applaus ausbrechen ließ, einige Anwesende hatten sogar Tränen in den Augen. Die Frauen standen auf der Bühne um Musik als etwas zu zeigen, was Menschen rund um die Welt zusammenbringt, anstatt sie zu spalten.

Michelle spricht sich immer wieder dafür aus, dass sich Frauen nicht entscheiden sollten, ob sie Mutter sein wollen oder eine Karriere anstreben. Beides muss möglich sein. Kurz nach der Geburt ihrer Tochter Sasha, wurde Michelle zu einem Bewerbungsgespräch für eine Vorstandsposition der Universitätsklinik von Chicago gebeten und ich brachte Sasha mit zu dem Gespräch. Sich spricht davon, dass insbesondere Frauen mehr Flexibilität und Geld fordern sollten.

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Michelle Obama blickt auf ein bewegtes Leben zurück. Heute engagiert sie sich für Frauenrechte, Bildung und gesellschaftlichen Wandel. In ihrem Podcast "The Michelle Obama Podcast", spricht sie über ihr Leben und die Zeit nach dem Weißen Haus. Ihr zweites Buch "The Light We Carry - Overcoming in Uncertain Times“ erschien dieses Jahr. Wir bewundern Michelle Obama und sind gespannt auf alles was noch kommt.

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