Was können die Beauty-Gadgets der Zukunft?

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Die LED-Gesichtsmaske auf einem Deko-Kopf

©L'Oréal Group

Sie sollen gängige Probleme lösen und dabei weder Expertise noch Geschick erfordern: wie die Kosmetikgadgets der Zukunft unsere Routine revolutionieren.

Morgens lächelt einem die Ultraschallzahnbürste entgegen, das Appgesteuerte Reinigungsgadget garantiert, dass Pflegeprodukte optimal einziehen, und der elektrische Makeup-Pinsel hilft, Foundation makellos auf dem Gesicht aufzutragen. „Im Badezimmer der Zukunft geht es nicht mehr nur um Produkte, sondern um intelligentere, effektivere Werkzeuge, die es jeder und jedem ermöglichen, die eigenen Schönheitsziele zu erreichen – unabhängig von Kenntnisstand oder Zeitaufwand“, weiß Guive Balooch. Als Global Vice President Tech and Open Innovation bei L’Oréal entwickelt der Amerikaner ebenjene Technologien, die unsere Kosmetikroutinen vereinfachen und verbessern sollen. Seine neuesten Innovationen – ein Glätteisen und zwei LED-Masken – stellten er und sein Team kürzlich auf der CES, der größten Fachmesse für Unterhaltungselektronik und Technologie, in Las Vegas vor. Doch wie genau sollen unsere Beauty-Routinen damit ein Upgrade bekommen?

Am Anfang steht der Need

Jedes Tool befasst sich mit einem bestimmten, weit verbreiteten Problem“, erklärt der Tech-Experte. Zum Beispiel, dass glattes, glänzendes Haar für viele Menschen nur mit starker, schädigender Hitze möglich ist. Um dieses Problem zu lösen, entwickelte L’Oréal den „Light Straight + MultiStyler“ – ein Glätteisen, das das Haar dank Halogen-Infrarotlicht und Glasplatten schneller und bei nur 160 °C schonender glättet als viele herkömmliche Modelle. Und was bieten die anderen Neuheiten? Die beiden aufladbaren Masken bedienen das Bedürfnis, sichtbare Zeichen der Hautalterung nachweisbar und ohne invasive Behandlungen oder Besuche bei Kosmetiker:innen zu minimieren. Zunutze machen sich sowohl die Gesichts- als auch die Augenmaske dafür Infrarotlicht. „Wir haben uns mit iSmart zusammengetan, um die weltweit dünnste und flexibelste LED-Technologie vorzustellen. Durch starre, dicke LED-Platten entsteht nämlich ein Abstand zwischen Lichtquelle und Haut, was zur Folge hat, dass sich die Wirksamkeit verringert.“ Spannend ist, dass das, was hier futuristisch klingt (und auch ist), nicht unbedingt danach aussehen soll. Denn damit die Geräte von den Konsument:innen angenommen und auch tatsächlich verwendet werden, müssen sie intuitiv zu bedienen und vertraut gestaltet sein.

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Der Stand von L'Oréal auf der CES mit den beiden LED-Gesichtsmasken

Die beiden neuen LED-Masken, präsentiert auf der CES in Las Vegas.

 © L'Oréal Group

Gleiche Chancen für alle

Für Balooch bedeutet dieses intuitive Design auch, dass KI-Technologien unsichtbar bleiben. „Natürlich arbeiten wir mit künstlicher Intelligenz. Der Haarglätter passt die Lichtintensität etwa in Echtzeit an den individuellen Haartyp an – allerdings ist diese Art der KI-gestützten Personalisierung unsichtbar, automatisch und dadurch besonders mühelos.“ Seine Prognose: „Ich glaube, dass unsere Finger und Hände in zehn Jahren kein Hindernis mehr für das perfekte Erreichen unseres gewünschten Beauty-Looks sein werden.“ Na dann, fingers crossed!

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Foto vom neuen Gätteisen am Stand von L'Oréal auf der CES

Ebenfalls auf der CES präsentiert: „Light Straight + MultiStyler“

 © L'Oréal Group

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