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Pareo: die schönsten Arten das Tuch für deinen Strandbesuch zu binden

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7 min
Pareo
© iStock/Pollyana Ventura©iStock/Pollyana Ventura
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Es ist ein vielseitiges Mode-Accessoire, das in die Strandtasche einer jeden Fashionista gehört: der Pareo – besser bekannt als Wickel- oder Strandtuch – ist ein wahrer Alleskönner! Wir zeigen die schönsten Pareo-Styles für deinen nächsten Beach-Day.

Lange Zeit galt der Pareo als beliebtes Strand-Accessoire, doch dann ist er von der Bildfläche verschwunden. Jetzt spielt er allerdings wieder eine Hauptrolle in unserer Sommer-Garderobe und macht vor allem jene von uns glücklich, die ein lässiges Cover-Up für Bikini, Badeanzug und Co. suchen.

Darüber hinaus lassen sich mit dem vielseitigen Tuch auch vermeintliche Problemzonen super kaschieren. Und: Man kann den Pareo auf unterschiedlichste Weisen stylen und binden – wir haben die besten Tipps und Tricks!

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Was ist ein Pareo?

Der Pareo ist im Grunde genommen ein großes Tuch. Seinen Ursprung hat der Pareo auf den Inseln des Pazifik, übersetzt bedeutet das Wort "Pareo" außerdem so viel wie "Kleidungsstück". Das rechteckige Stück Stoff wurde traditionellerweise um die Körper von Männern und Frauen gleichermaßen gewickelt bzw. drapiert. In den 1950er Jahren wurde das Tuch dann von Tourist:innen als vielseitiges Strand-Accessoire entdeckt und in die Modewelt übernommen.

Heute wird der Pareo normalerweise um die Taille gewickelt und seitlich verknotet. Er kann aber auch als Schal, Kleid oder sogar Top zum Einsatz kommen. Gefertigt ist ein Pareo in der Regel aus leichten Stoffen wie Baumwolle oder Viskose, häufig auch mit tropischen oder floralen Mustern.

Übrigens: Wenn man auf Pinterest oder anderen Plattformen nach Pareo-Inspo sucht, stößt man auch häufig auf den Sarong, der eigentlich sehr ähnlich wie ein Pareo aussieht. Aber wo liegt dann genau der Unterschied? Nun, ein Sarong ist ebenfalls ein rechteckiges Stück Stoff, das in der Regel aber etwas kleiner ist als der Pareo.

Wie der Name vielleicht schon vermuten lässt, liegt auch der Ursprung des Sarongs woanders, um genau zu sein nämlich in Südostasien. Besonders in Indonesien, Malaysia und auf den Philippinen werden die farbenfrohen und mit Mustern versehenen Tücher häufig von Männern und Frauen getragen. Doch abseits der Unterschiede kann natürlich auch ein Sarong zu einem hübschen Rock oder Kleid gestylt werden:

Was sollte man beim Kauf eines Pareo-Tuchs beachten?

Wenn du einen sommerlich, leichten Strandlook kreieren möchtest, dann muss unbedingt ein Pareo mit in deine Badetasche. Bei der Wahl eines Pareos kannst du im Grunde nicht viel falsch machen. In erster Linie sollte natürlich die Größe passen – beide Seiten sollten schon mindestens über einen Meter lang sein, damit du deinen Pareo auch möglichst vielseitig binden bzw. einsetzen kannst.

Außerdem empfehlen wir im Sommer zu natürlichen Stoffen wie etwa Baumwolle zu greifen. Denn gerade bei sehr hohen Temperaturen ist das Material, das wir auf der Haut tragen, nicht unbedeutend für unser Wohlbefinden. Hinsichtlich Farbe und Muster hast du die absolute Qual der Wahl, denn Pareos gibt es mittlerweile in unzähligen Varianten. Speziell bunt-gemusterte Tücher sind ein toller Eyecatcher für den Sommer und ein super Styling-Partner für schlichte Bikinis oder Badeanzüge.

Wie kann man den Pareo binden?

Um einen Pareo zu binden gibt es unzählige Möglichkeiten. Die klassischste Variante, die wahrscheinlich jede von uns schon mal gebunden hat, ist jene mit dem seitlichen Knoten. Dafür einfach die Enden rund um den Unterkörper wickeln und dann seitlich mittels Knoten verschließen. Doch es geht auch edler, etwa dann wenn ein Armreif zum Einsatz kommt. Dieses Tutorial zeigt, wie kinderleicht so ein toller Pareo-Look entstehen kann:

Auch in der Mini-Variante macht sich der Pareo richtig gut. Um den Rock kürzer zu tragen, werden die Enden einfach mehrmals eng untereinander verknotet. Am Schluss kommt eine Sicherheitsnadel zum Einsatz um sicherzustellen, dass auch nichts verrutscht:

Der Dauerbrenner unter den Pareo-Looks ist der lange Rock mit seitlicher Öffnung. Hier wird der Knoten allerdings nach innen gebunden. Tipp, um den Rock zusätzlich zu fixieren: Kombiniere einfach wie im Video einen Gürtel zum Rock.

Als hübsches Strandkleid lässt sich der Pareo natürlich ebenfalls super stylen. Eine der beliebtesten Varianten ist ein klassisches Neckholder-Kleid. Hierfür musst du das Tuch hinter den Rücken nehmen und beide Enden in Achselhöhe nach vorne bringen. Verschlinge anschließend die Enden über der Brust und verdrehe sie zu festen Strängen. Diese werden nun um den Hals gelegt und im Nacken gut verknotet. In einer ähnlichen Variante wird das Kleid außerdem zusätzlich auch vorne mittels Knoten verschlossen:

So stylst du den Pareo für den Alltag

Wir sind große Pareo-Fans. So groß sogar, dass wir den Trend nicht nur am Strand, sondern auch im Alltag tragen. Dabei sollte man allerdings sichergehen, dass der Stoff des Tuchs blickdicht ist und man Rock oder Kleid so knotet, dass es keine Unterwäsche-Blitzer gibt. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auch ein kurzes Shaping-Höschen drunter ziehen.

Wenn du einen bunt gemusterten Pareo hast, solltest du dazu ein ruhiges Basic Teil stylen: Tanktops, Bodies oder Leinenhemden in einer passenden Farbnuance sind beispielsweise ideal. Ein Oversized Blazer ist auch immer eine top Wahl – und ideal für kühlere Sommernächte.

Schuhe kannst du ganz nach Herzenslust kombinieren. Egal ob Clogs, Ballerinas, Sandalen oder Espadrilles – hier passt so gut wie jeder Schuh. Klassische Sommer-Accessoires wie Sonnenbrille, Beach Bag oder ein Hut runden den Look schließlich ab. Lust auf ein Best Practice Beispiel? Wir lieben diese Kombi aus Pareo, hohen Sandaletten, Cropped Bluse und einer stylischen Sonnenbrille:

Pareo-Beach Look zum Nachshoppen

Suchst du noch etwas Inspiration, wie du ein Pareo-Tuch lässig stylen kannst? Wir hätten da einen Strand-Look für dich, den du online direkt nachshoppen kannst:

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