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Shakira: Die Pop-Latina mit dem legendären Hüftschwung

Mit ihren Songs "Whenever Wherever" und "Hips Don't Lie" wurde sie quasi über Nacht zum Weltstar. Shakira - die hübsche Kolumbianerin mit der blonden Lockenmähne und dem unglaublichen Hüftschwung - zählt neben J.Lo zu den bekanntesten Latin-Pop-Sängerinnen der Welt. Aber auch privat tut sich bei der Mama zweier Burschen so einiges.

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Shakira
© Getty Images

Mit Welthits wie "Whenever Wherever", "Waka Waka" und "She Wolf" wurde Shakira in den frühen 2000ern zum Superstar schlechthin. Seither konnte die blonde Kolumbianerin bei Auftritten auf Sportgroßveranstaltungen begeistern, füllt regelmäßig die größten Konzerthallen der Welt und darf sich über fünf Grammys freuen.

Private wie auch berufliche Rückschläge meistert Shakira mit Klasse und plant laut eigenen Angaben aktuell einen Umzug nach Miami, wo sie an neuen Songs arbeiten will. Fans dürfen sich also auf eine Menge neuer heißer Rhythmen der Powerfrau freuen!

Steckbrief

  • Name: Shakira Isabel Mebarak Ripoli
  • Geburtstag: 02. Februar 1977
  • Geburtsort: Barranquilla, Kolumbien
  • Wohnort: Los Angeles, Kalifornien
  • Sternzeichen: Wassermann
  • Beruf: Sängerin
  • Ehepartner: Antonio de la Rúa (2000 – 2010), Gerard Piqué (2011 – 2022)
  • Kinder: Sasha Piqué Mebarak (*2015) und Milan Piqué Mebarak (*2013)

Mit ihren lateinamerikanischen Rhythmen erobert sie die Charts

Über Nacht wurde Shakira 2001 mit ihrem Hit "Whenever Wherever" weltberühmt. Dabei war die gebürtige Kolumbianerin in ihrer Heimat schon Jahre vor dem großen Durchbruch als lokale Prominenz mit zahlreichen Songs in den Charts. Entdeckt wurde sie bereits als Kind als und so nahm ihre Karriere ihren Lauf.

Shakira gilt als Pionierin für den nunmehr auch in Europa angekommenen Latino-Musiktrend. Ob Jennifer Lopez, Selena Gomez oder auch Rihanna – lateinamerikanische Beats beherrschen die Charts und das nicht zuletzt dank Shakiras bahnbrechendem Einfluss.

Mit Lockenmähne und schwingenden Hüften präsentierte sich Shakira Anfang der 2000er und war so ein Kontrast zu den bis dato dominierenden Popsternchen wie Britney Spears oder Christina Aguilera. Gemeinsam mit Jennifer Lopez war sie Vorreiterin der aktuellen "Body Positivity"-Bewegung, die Frauen fernab von Size Zero wieder auf die Titelblätter von Modemagazinen brachte.

Shakiras erstes englischsprachiges Album "Laundry Service" wurde 2001 über 13 Millionen Mal verkauft. Neben dem Nummer-1-Hit "Whenever Wherever" ist darauf auch die Erfolgssingle "Underneath your Clothes" zu finden. Auf dem spanischsprachigen Markt wurde Shakira daraufhin zum bekanntesten weiblichen Popstar und holte mehrmals Gold, Platin und sogar Multiplatin für ihre Werke.

Welttourneen, Auftritte in den bekanntesten Konzerthallen der größten Metropolen und Kooperationen mit Superstars wie Beyoncé folgten, was Shakiras Erfolgsgeschichte über Jahrzehnte hinweg sichern sollte.

Shakira: Eine Performerin seit jeher

Ihre Leidenschaft für das Showbusiness hat Shakira schon früh entdeckt. Bereits mit 13 Jahren unterschrieb sie ihren ersten Plattenvertrag bei Sony. Als Fünfjährige wünschte sich der heutige Popstar nicht etwa eine Puppe, sondern eine Schreibmaschine, um ihre eigenen Gedichte und Songtexte auf Papier zu bringen.

Dass aus ihr mal eine der bekanntesten Sängerinnen der Welt werden sollte, ahnte zu Schulzeiten dennoch kaum jemand. Tatsächlich wird Shakira aufgrund ihrer präsenten Stimme und des starken Vibrato sogar aus dem Schulchor ausgeschlossen. Ihr erster Musiklehrer versuchte sogar, ihr die Karriere im Showbusiness auszureden und behauptet, Shakira "klingt wie eine Ziege".

Entschlossen blieb sie jedoch auf der Zielgeraden und schrieb weiterhin fleißig Songs, Gedichte und Kurzgeschichten. Ihren ersten eigenen Song "Tus gafas oscuras" verfasste Shakira mit nur acht Jahren. Darin verarbeitete sie den Unfalltod ihres älteren Halbbruders.

Als Jugendliche reiste sie von Festival zu Festival und überzeugt bei einem Auftritt Superstar Ricky Martin mit ihrer Performance. Zwischendurch war sie sogar als Schauspielerin in lateinamerikanischen Serien zu sehen und baute so ihren Bekanntheitsgrad stetig aus.

Shakiras Bauchtanz wurde zum Markenzeichen

Von "Hips Don’t Lie" bis hin zu "She Wolf" sind Shakiras Hüftschwünge inzwischen ein legendäres Feature ihrer beliebten Musikvideos. Dabei begeistert der Superstar gerne auch in Talkshows und Co. mit ihren Tanzeinlagen, sodass Bauchtanz inzwischen gut und gerne als Shakiras Markenzeichen bezeichnet werden darf.

Tatsächlich entdeckte die Sängerin schon im zarten Alter von vier Jahren ihre Leidenschaft für die arabische Tanzkunst. Damals nahm ihr libanonstämmiger Vater Shakira mit in ein Kulturzentrum, wo sie zum ersten Mal ihre Leidenschaft fürs Performen entdeckte. In der Schule erhielt sie schnell den Spitznamen "die Bauchtänzerin".

Ihre multiethnische Familiengeschichte spiegelt sich auch in Shakiras großen Hits wider. Neben kolumbianischen Klängen finden sich immer wieder auch Akzente aus dem Nahen Osten in ihren Songs, die sich natürlich hervorragend zum Bauchtanzen eignen.

Ikonisch bleibt das Musikvideo zu "Beautiful Liar" in dem Shakira mit Beyoncé eine aufsehenerregende Choreografie präsentiert. Der Song zählt Millionen Klicks auf YouTube und gehört zu den erfolgreichsten Hits der beiden Superstars.

Dass Shakira auch in ihren Vierzigern längst nicht kürzertritt, wird auf ihren Social Media-Kanälen aber auch auf Konzerten und Auftritten bei beliebten Late Night Shows immer wieder klar. Mit viel Sport und ihrem heißgeliebten Bauchtanz hält sich Shakira fit und begeistert auch zwei Jahrzehnte nach ihrem Durchbruch noch mit stählernen Bauchmuskeln.

Superbowl und WM: Große Auftritte vor den Augen der Welt

Ob Fußball-Weltmeisterschaft oder der Superbowl – Shakira war auf den größten Events der Sportgeschichte zu Gast und begeisterte das Publikum mit ihren Welthits. Mit "Waka Waka" steuert sie 2010 sogar den Titelsong zur WM 2010 in Südafrika bei und schafft damals einen globalen Ohrwurm, der auch heute noch in Clubs und auf zahlreichen Sommer-Festivals gespielt wird – mit zugehöriger Choreografie natürlich.

Im Rahmen des Drehs zum Musikvideo lernt Shakira schließlich auch Gerard Piqué kennen – ihren späteren Ehemann. Das Paar war insgesamt 10 Jahre verheiratet, bevor im Sommer 2022 schließlich die einvernehmliche Scheidung bekanntgegeben wurde. In bekannter Powerfrau-Manier verkündet Shakira, dass die beiden befreundet bleiben und die Erziehung der beiden gemeinsamen Kinder im Vordergrund steht.

Im Februar 2020 geht Shakiras Auftritt bei dem Finale der amerikanischen Football League um die Welt. Bei der Superbowl-Pepsi-Halftime-Show gibt die Sängerin gemeinsam mit Jennifer Lopez ihre berühmtesten Hits zum Besten und wird damit nicht nur im Live-Fernsehen, sondern auch noch Monate später zur Internetsensation. Für eine 25-minütige Show wird Shakira damals mit mehreren Millionen Dollar entlohnt – definitiv kein schlechter Stundenlohn.

Doch nicht nur auf Sportfestivals zieht Shakira alle Blicke auf sich. Mit ihrem Konzert in Mexico City Zocalo Square bricht sie Rekorde und versammelt über 200.000 Fans. Heute pendelt die Sängerin zwischen den Metropolen Los Angeles und Barcelona, plant aber aktuell einen Umzug nach Miami, wo sie an neuen Projekten arbeitet.

Shakiras Wohltätigkeitsvereine und Charity

Shakira wurde bisher mit insgesamt fünf Grammys ausgezeichnet. Kollaborationen mit den Black Eyed Peas, Beyoncé, David Guetta und Sean Paul finden sich ebenfalls in ihrer beneidenswerten Diskografie. Neben all den erfolgreichen Alben, Songs und Auftritten findet Shakira dabei stets Zeit, um sich zahlreichen Wohltätigkeitsorganisationen zu widmen.

Schon 1997, noch vor ihrem großen Durchbruch in der englischsprachigen Musikszene, gründet die Sängerin die "Pies Descalzos Foundation" – eine Schulorganisation für Kinder aus einkommensschwachen Familien.

Außerdem ist Shakira als Botschafterin für UNICEF tätig und wurde sogar von der UN für ihre Charity-Arbeit in den Bereichen Bildung und Gleichstellung benachteiligter Kinder ausgezeichnet. Shakira selbst führt ihr Soziales Engagement auf die Erziehung ihres Vaters zurück. Er habe sie bereits früh auf Wohltätigkeitsbesuchen in Kinderheimen mitgenommen und ihr gezeigt, wie wichtig es ist, sich für andere Menschen einzusetzen. Eine Powerfrau mit Herz – finden wir toll!