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Die schönsten Frisuren für Locken

Wie macht man Locken am besten? Wie style ich Naturlocken? Was ist die Curly Girl Methode und wie geht sie? Das und vieles mehr beantworten wir dir hier. Plus: Die schönsten Looks der Stars!

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Die schönsten Frisuren für Locken
© Getty Images

Etwa die Hälfte aller Frauen haben lockige oder zumindest wellige Haare. Mit dem idealen Schnitt und der passenden Pflege kann man diese perfekt zur Geltung bringen.

Inhaltsverzeichnis

Welche Haarschnitte eignen sich für naturlockiges Haar?

Stufige Schnitte wirken bei lockigem Haar am schönsten, da sie Volumen gleichmäßiger verteilen und die einzelnen Wellen noch besser hervorkommen.

Welche Haarschnitte eignen sich nicht für naturlockiges Haar?

Gerade Schnitte eignen sich bei starken Locken oft nicht so gut, da sie die Frisur oft dreieckig wirken lassen.

Wie und mit welchen Produkten style ich Naturlocken?

Nachdem es bei lockigem Haar vor allem darauf ankommt, die Curls schön zu definieren und ihre Sprungkraft so gut wie möglich zu erhalten, sollten sie nie einfach nur trocken geföhnt werden. Dadurch können sie schnell struppig aussehen. Besser: Mit Diffuser trocknen oder die Curly Girl Methode anwenden. Wie die funktioniert, erfährst du weiter unten.

Generell gilt: Hochwertige Produkte, die genügend Feuchtigkeit spenden, sind für schöne Locken das A und O. Curl Enhancer, die nach dem Waschen in die Haare gegeben werden, können Wunder bewirken und lassen sie geschmeidig aussehen.

Mit welchen Tools kann ich Locken machen?

Um sich Locken zu machen, gibt es viele verschiedene Möglichkeiten:

Glätteisen

Eine der einfachsten Methoden, um Locken zu machen, ist mittels Glätteisen. Die einzelnen Strähnen werden zwischen zwei erhitzten Keramikplatten geklemmt - anstatt sie zu glätten, dreht man sie ein. Damit die Haare dabei nicht kaputt und spröde werden, sollte man stets darauf achten, sie nur im trockenen Zustand und mit ausreichend Hitzeschutz zu bearbeiten.

Lockenstab

Lockenstäbe haben ein anderes Prinzip - hier werden die Strähnen um einen einzigen heißen Stab mit Keramikbeschichtung herumgewickelt und so in die gewünschte Form gebracht. Je dicker dieser ist, umso größer werden die Locken.

Dyson Airwrap

Der Airwrap macht sich ein aerodynamisches Phänomen zunutze, welches als "Coanda-Effekt" bezeichnet wird. Um den Lockenaufsatz herum entsteht ein Luftstrom, der die Haare "ansaugt" und automatisch um den Aufsatz herumwickelt. Dadurch werden Locken kreiert, die mit deutlich weniger Hitze auskommen, als man es von herkömmlichen Styling-Tools gewöhnt ist.

Dauerwelle

Für alle, die sich dauerhafte Locken wünschen, ist diese Möglichkeit eine Option. Die Haare werden mit einer chemischen Flüssigkeit behandelt, die die vorhandene Struktur sozusagen "aufbricht" - anschließend werden sie um Lockenwickler gedreht und so in die neue Form gebracht.

Sie ist grundsätzlich für natürliche sowie colorierte Haare geeignet. Je gesünder sie sind, desto besser, da sie beim Umformungsprozess auf jeden Fall strapaziert werden. Hier erfährst du alles über die Dauerwelle.

Wie groß die Locken sein sollen, kann man selbst entscheiden - von kleinen Kringeln, die man noch aus den 80er Jahren kennt über größere Locken bis hin zu Beach Waves ist alles möglich. Wir haben die Beach-Waves-Dauerwelle getestet!

Wie mache ich Locken ohne Hitze?

Dutt

Einen Dutt über Nacht zu tragen, ist eine der einfachsten Methoden, um Locken ohne Hitze zu bekommen. Die Haare können entweder leicht feucht oder schon trocken sein. Um den Effekt zu verstärken, einfach ein bisschen Stylinggel oder Texturspray hineingeben. Man sollte darauf achten, die Haare locker einzudrehen und statt einem klassischen Haargummi lieber ein Scrunchie zu verwenden, dessen Gummizug nicht zu fest ist. Sonst gibt es unschöne Knicke.

Am nächsten Tag aufmachen, durchwuscheln und bei Bedarf noch Salz- oder Fixierespray reingeben.

Space Buns

Möchte man kleine Korkenzieherlocken, kann man statt einem einzelnen Dutt auch mehrere Space Buns formen. Dafür einfach die Haare in mehrere Strähnen teilen und zu Mini-Dutts hochstecken. Auch hier sollte man darauf achten, weiche Haargummis ohne Metallteil zu verwenden.

Papilotten

Wer sich einen wuscheligen Lockenkopf wünscht, für den sind Papilotten die richtige Wahl. Hierbei handelt es sich um Schaumstoffwickler, die sich beliebig biegen lassen, da sich in der Mitte ein Draht befindet.

Bei der Anwendung sollten die Längen noch leicht feucht sein. Am besten, man gibt noch etwas Schaumfestiger hinein. Nun trennt man einzelne Partien ab und wickelt diese nach und nach auf die Wickler. Indem man die beiden Enden umknickt, werden sie fixiert.

Am nächsten Morgen löst man die Papilotten vorsichtig heraus. Wichtig ist, dass die Haare ganz trocken sind. Sonst wird die neue Lockenpracht nicht lange halten. Das Styling ist einfach: Den Kopf durchschütteln und bei Bedarf noch mit den Händen in Form bringen. Fixierspray rein und fertig!

Curly Girl Methode

Diese spezielle Routine ist schon länger in aller Munde bei vielen "Gurly Girls" und wurde durch das Buch "Schöne Locken" von Lorraine Massey populär. Der Gedanke ist, ebendiese zu bekommen - ohne die Verwendung von "schlechten" Inhaltsstoffen oder Hitze. Produkte mit Silikonen oder Sulfaten sind bei der CGM absolut tabu.

Laut Massey empfiehlt es sich für ein besonders schönes Ergebnis, die Haare über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen darauf vorzubereiten. Um sie endgültig von jeglichen Silikonrückständen zu befreien, sollte man sie einmalig mit einem tiefenreinigenden Shampoo waschen. Danach wird ein mildes, silikonfreies verwendet. Das macht vor allem Sinn, wenn man vorhat, die CGM öfter zu anzuwenden oder seine Pflegeroutine generell umstellen möchte.

1. Shampoo und Conditioner: Zuerst wäscht man die Haare mit einem milden, hochwertigen Shampoo.

2. Conditioner und entwirren Der Conditioner wird anschließend in die Längen bis in den Haaransatz massiert. Während dieser einwirkt, ist es an der Zeit, die Haare entweder mit den Fingern oder einem groben Kamm zu entwirren.

3. Ausspülen: Danach werden sie gründlich mit kaltem Wasser ausgespült. Die äußere Schuppenschicht wird geschlossen und die Haare glänzen mehr.

4. Leave-In-Pflege: Direkt nach dem Waschen kann man Pflegeprodukte wie Lockencreme ins Haar einmassieren.

5. Trocknen mit der Plopping-Methode: Mit einem Mikrofasertuch, einem Turban oder einem alten T-Shirt drückt man die Haare erst aus und anschließend dicht an den Kopf. So werden die Locken definiert und kringeln sich extra schön. Normale Handtücher sind zu grob - diese sorgen dafür, dass die Haarstruktur aufgeraut und gefrizzt wird.

Alternativ kann man die Haare auch lufftrocknen lassen oder mit einem Diffuser auf der kältesten Stufe föhnen. Bloß nicht mit den Fingern durchfahren oder trocken rubbeln.

Die schönsten Promi-Frisuren mit Locken

Hochgesteckt

Bella Hadid mit ziemlich cooler Hochsteckfrisur: Vorne sleek, hinten lockig.

Offen

Reality-Star Khloe Kardashian zeigt ihren natürlichen Lockenkopf auf Instagram. Unter das Bild schreibt sie: "Ich trage meine natürliche Haartextur fast nie. Ich hab' mich irgendwie süß damit gefühlt."

Dutt mit Babyhaaren

Schauspielerin Zendaya hat die Haare zum strengen Dutt zurückgesteckt. Die Babyhaare lockern den Look ein bisschen auf und sehen gleichzeitig echt süß aus!

Shag Cut

Bei der Frisur von Model Mica Aranaraz handelt es sich um einen wild durchgestuften Fransenschnitt mit kürzerem Deckhaar. Stylisten nennen diese Lockenfrisur den "Shag", abgeleitet vom englischen "shake" für "schütteln". Denn genau so easy lässt sich die Frisur morgens stylen. Waschen, Pflege rein, Kopf schütteln, trocknen lassen. Durch die Stufen kommt besonders viel Schwung hinein.

Wolf Cut

Der lässige Wolf Cut von Bloggerin Melanie Kieback, auf Instagram besser bekannt als @vanellimelli, kommt durch ihre Naturlocken besonders gut zur Geltung.

Curtain Bangs

Die coole Pony-Lightversion sieht nicht nur an glatten Haaren toll aus! Curtain Bangs eignen sich bestens für alle möglichen Haarstrukturen.