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Histaminintoleranz: Was du bei dieser Unverträglichkeit beachten solltest

Juckende Haut, Kopfschmerzen und Magen-Darm-Beschwerden? Sie können Symptome einer Histaminintoleranz sein. Hier erfährst du alles über die Funktionsweise von Histamin und welche Lebensmittel bei einer Unverträglichkeit geeignet sind.

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© Elke Mayr

Wir alle genießen und essen sehr gerne. Manchmal folgen leider aber nach dem Genuss ungewollte Beschwerden, die von bestimmten Inhaltsstoffen ausgelöst werden. Betroffene leiden in diesem Fall an einer Unverträglichkeit. Einer dieser Auslöser ist Histamin. Erfahre in diesem Artikel mehr zu den Symptomen und erhalte nützliche Tipps für den Umgang mit Histaminintoleranz.

Was ist Histamin?

Histamin ist ein biologischer Botenstoff, der im Körper verschiedene Funktionen erfüllt. Dazu gehören die Anregung der Magensaftsekretion und die Erweiterung der Blutgefäße. Es reguliert den Schlaf-Wach-Rhythmus, die Appetitkontrolle, die Lernfähigkeit und das Gedächtnis. Es wird vom Körper selbst produziert, kommt aber auch in Lebensmitteln vor.

Das als biogene Amin bezeichnete Histamin wird in verschiedenen Zellen wie zum Beispiel Blutplättchen und Nervenzellen aus dem Eiweißbaustein Histidin gebildet. Es wird in den Zellen gespeichert und dann durch bestimmte Reize freigesetzt. Diese Freisetzung kann durch körpereigene Enzyme, bestimmte Medikamente oder Nahrungsmittel geschehen. Der Eiweißstoff entsteht in Nahrungsmitteln ebenso durch den bakteriellen Abbau von Histidin.

Der Histaminabbau im Körper erfolgt über zwei verschiedene Enzyme. Histamin-N-Methyl-Transferase befindet sich im Zellinneren und kann daher Histamin in den Zellen inaktivieren. Die Diaminooxidase (DAO) kann Histamin abbauen, welches außerhalb der Zellen, zum Beispiel im Blut, vorhanden ist.

Was ist Histaminintoleranz?

Sie wird auch Histaminose oder Histaminunverträglichkeit genannt. Es geraten die Aufnahme, Produktion oder der Abbau von Histamin in ein Ungleichgewicht. Die Folge ist eine große Menge von Histamin im Körper. Auf den Überschuss reagieren einige Menschen überempfindlich und entwickeln die typischen Symptome der Unverträglichkeit wie juckende und errötete Haut sowie Durchfall oder Magenschmerzen.

Ob das Auslösen der Unverträglichkeit am Verzehr histaminhaltiger Lebensmittel oder an einem gestörten Histaminabbau im Körper liegt, ist jedoch nicht vollständig geklärt. Eine wichtige Rolle für den Histaminabbau im Körper wird dem Enzym Diaminoxidase (DAO) zugesprochen.

Ursachen von Histaminintoleranz

Liegt ein Mangel der Enzyme vor, die Histamin abbauen oder eine Störung dieser in ihrer Funktion, kommt es zu einer Histaminintoleranz. Das oben bereits erwähnte Diaminoxidase benötigt Hilfsstoffe wie Vitamin B6 und Vitamin C für den Histamin-Abbau. Sind zu wenige dieser vorhanden, kann es zu einer eingeschränkten Emzymfunktion kommen.

Die Verträglichkeit von Histamin ist auch bei gesunden Menschen begrenzt. Hohe Dosen in Form einer histaminreiche Ernährung können ebenfalls Reaktionen auslösen. In diesem Fall liegt dann aber keine Intoleranz vor, sondern eine Vergiftungserscheinung. Bei allergischen Erkrankungen wie Heuschnupfen kann es zu einer vermehrten körpereigene Histaminproduktion kommen. Wenn Medikamente die Tätigkeit der Diaminooxidase beeinflussen, kann eine histaminfreisetzende Reaktion ausgelöst werden.

Symptome bei Histaminintoleranz

Die Beschwerden fallen sehr vielfältig aus und zeigen sich bei den Betroffenen sehr unterschiedlich. Einige leiden nur an einzelnen Symptomen beispielsweise an Juckreiz oder Rötungen, andere zeigen auch Reaktionen an mehreren Stellen. Da verschiedene Zellen Rezeptoren (Andockstellen) für Histamin besitzen, können Haut sowie Magen oder Darm ebenso betroffen sein.

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©woman.at

Histaminintoleranz: Symptome der Haut

Reaktionen zeigen sich an der Hautoberfläche oft durch Juckreiz oder Quaddeln. Bei letzteren handelt es sich um kleine Schwellungen, die am ganzen Körper verteilt auftreten können. Sie verschwinden meist innerhalb von 24 Stunden. Man nennt diesen Ausschlag auch Nesselsucht (Urtikaria).

Gerötete Haut ist ebenfalls ein typisches Symptom bei Histaminintoleranz, die durch eine gesteigerte Durchblutung zustande kommt. Das Histamin trägt zur Weitstellung der Blutgefäße bei, daher kann mehr Blut durch diese fließen. Die betroffenen Hautareale werden erwärmt und erscheinen rötlicher. So wie manche beim Konsum von Alkohol rot im Gesicht werden, kann dies auch bei Histaminintoleranz passieren, man spricht dann von einem Flush. Rötungen entstehen zudem auch bei Hautkrankheiten wie Rosacea.

Histaminintoleranz: Symptome der Atemwege

Nach dem Verzehr histaminreicher Nahrung oder dem Genuss von Alkohol können sich Symptome wie eine laufenden oder verstopfte Nase entwickeln. In extremen Fällen kann es zu Atemnot (Bronchospasmus) oder Asthmaanfällen kommen.

Bei Menschen mit Asthma wird zudem oft weniger Histamin abgebaut als bei gesunden Menschen. Dadurch kann sich bei ihnen, unabhängig von der Nahrungsaufnahme Histamin in den Bronchien anreichern, was wiederum zu den entsprechenden Beschwerden führt.

Histaminintoleranz: Magen-Darm-Beschwerden

Histamin regt die Magensäureproduktion an und kann auch die Muskelzellen in der Wand des Magen-Darm-Traktes stärker aktivieren. Daher kann es hier bei zu viel Histamin zu Bauchschmerzen und Krämpfen kommen. Blähungen und Durchfall sind ebenfalls Symptome die gerne auftreten. Diese machen sich oft während oder kurz nach dem Konsum von histaminreichen Lebensmitteln oder Getränken bemerkbar.

Histaminintoleranz: Symptome Zentrales Nervensystem

Histamin kann auch im Gehirn gefäßerweiternd wirken. Wenn dies bei den Arterien der Hirnhäute geschieht, kann es zu Kopfschmerzen kommen. Dieser Mechanismus wird auch in Bezug auf Migräne diskutiert. In folgendem Beitrag findest du mehr Informationen über Essen, das Migräne auslösen kann.

Weitere mögliche Symptome der Histaminintoleranz, die im Zusammenhang mit dem zentralen Nervensystem stehen sind Schwindel sowie Übelkeit und Erbrechen. Manche Betroffene berichten auch von von Müdigkeit, Schlafstörungen und Konzentrationsschwierigkeiten.

Histaminintoleranz: Herz-Keislauf-System

Histamin kann auch Gefäßweite der Herzkranzgefäße (Koronargefäße) erweitern. In diesem Fall können Herzrasen (Tachykardie) und Herzstolpern (Extrasystolen) auftreten. Hier handelt es sich um harmlose Herzrhythmusstörungen. Manche Patienten verspüren auch ein Herzklopfen (Palpitationen).

Weiten sich die Blutgefäße in der Körperperipherie, kann es zu niedrigem Blutdruck (Hypotonie) kommen. In extremen Fällen, bei sehr hohen Histaminmengen, kann das Blut in den Beinen verbleiben, dadurch wird nicht mehr genug davon zum Herzen zurücktransportiert. Die Folge ist ein sehr starkes Absacken des Blutdrucks, bei dem Schocksymptome auftreten können. Das passiert aber nur sehr selten.

Histaminintoleranz: Menstruationsbeschwerden

Bei Frauen wird Histamin auch in der Gebärmutter und in den Eierstöcken produziert. Es kann dort zu einer Erhöhung des weiblichen Geschlechtshormons Östrogen beitragen. Ist viel davon im Körper vorhanden, fördert das die Bildung von Östrogen. Dadurch haben Frauen mit Histaminintoleranz häufig stärkere Menstruationsbeschwerden (Dysmenorrhoe). In folgendem Beitrag findest du Tipps gegen Regelschmerzen

Hormonschwankungen in der Schwangerschaft können sich bei Frauen mit Histaminintoleranz positiv auswirken. Oft verschwinden Symptome, die durch Histamin verursacht werden, dann ganz von alleine.

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© pexels

Wie stellst du eine Histaminintoleranz fest?

Da die Symptome oft recht unspezifisch sind, wird Histaminintoleranz selten beim ersten Arztbesuch festgestellt. Gezielte Fragen in einem Gespräch mit deiner Ärzt:in sind oft der erste Schritt einer Diagnose. Ein Histaminintoleranz-Test kann Vermutungen dann untermauern.

Gespräch & Diagnose

Eine Fachärzt:in für Innere Medizin (Internist:in) oder allergische Erkankungen oder eine Dermatolog:in kann einen Verdacht auf Histaminintoleranz am besten mit dir abklären. Bei einem Gespräch können Problem dann gezielt angesprochen und Zusammenhänge erhoben werden.

Im Anschluss sollten dann andere Ursachen ausgeschlossen werden. Symptome einer Histaminintoleranz können auch von anderen Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Laktoseintoleranz, Fruktoseintoleranz oder Zöliakie kommen. Auch chronisch-entzündliche Darmerkrankungen können unter Umständen dahinterstecken. Übelkeit und Erbrechen im zeitlichen Zusammenhang mit einer Mahlzeit können auch Folgen von einem Magengeschwür sein. Bei Verdacht auf eine Histaminintoleranz muss die Ärzt:in diese mittels Differenzialdiagnosen ausschließen. Ein Magengeschwür lässt sich zum Beispiel mit einer Magenspiegelung nachweisen oder ausschließen.

Histaminintoleranz Test mittels Ernährungsumstellung

Dieser besteht aus drei Phasen: die Karenzphase, die Testphase und die Dauerernährung. In allen Phasen sollten neben der Ernährung auch individuelle Faktoren, die auf den Histaminspiegel einwirken können wie Stress, bestimmter Medikamente und der Hormonstatus (Menstruation) berücksichtigt werden.

Karenzphase: Zuerst wird versucht die aufgetretenen Beschwerden zu reduzieren. Dafür wird in einem Zeitraum von 10 bis 14 Tagen möglichst auf Histamin verzichtet. Eine komplett histaminfreie Ernährung ist kaum möglich, da Histamin in sehr vielen Lebensmitteln vorhanden ist. Mit speziellen Listen und histaminarmen Rezepten, kann man die Ernährung aber recht gut gestalten.

Zusätzlich sollte man die Aufnahme von weiteren biogenen Aminen über das Essen ebenfalls reduzieren. Sie werden nämlich auch vom Enzym Diaminoxidase (DAO), das für den Histaminabbau verantwortlich ist, zerlegt. In größeren Mengen können diese das DAO-Enzym zu sehr beschäftigen, sodass selbst geringe Mengen an Histamin nicht mehr abgebaut werden können.

Testphase: Diese dauert ungefähr 6 Wochen. Es werden gezielt "verdächtige" Lebensmittel wieder langsam in den Speiseplan aufgenommen. Die Histaminmenge in der Nahrung wird dabei zunehmend erhöht. Ein Ernährungstagebuch, in dem alle konsumierten Nahrungsmittel und Beschwerden eingetragen werden, sollte unbedingt geführt werden. Mit diesem Vorgang lässt sich die individuellen Histaminschwelle, bei der Krankheitszeichen und Symptome auftreten, ermitteln.

Dauerphase: Aus den Erkenntnissen der Testphase lassen sich dann spezielle Ernährungsempfehlungen ableiten. Diese sollten dann dauerhaft umgesetzt werden und den Ernährungsplan prägen.

Provokationstest mit Histamin

Vor einem Provokationstest sollte der Patient sich zuerst eine Zeit lang histaminarm ernähren. Auch hier sollte die Aufnahme biogener Amide mittels Nahrung, gering gehalten werden. Beim Test werden dann alle 2 Stunden steigende Histamindosen verabreicht. Die Menge, bei der Histaminintoleranz-Symptome auftreten, gilt dann als die persönliche Schwellendosis.

Der Provokationstest darf nur unter ärztlicher Aufsicht durchgeführt werden. Falls heftige Reaktionen und Symptome wie Übelkeit, Erbrechen oder vorübergehenden Kreislaufstörungen auftreten, kannst du schnellstmöglichst behandelt werden.

Weitere medizinische Histaminintoleranz-Tests

Oft werden noch andere Tests empfohlen, um eine Unverträglichkeit von Histamin nachzuweisen. Es zählen folgende dazu:

Messung der DAO-Aktivität im Blut: Da eine verminderte Aktivität dieser, als eine mögliche Ursache für Histaminintoleranz gilt, kann dieses Verfahren ein Nachweis sein. Laut Experten ist dieses aber strittig und nicht aussagekräftig genug, um eine Histaminintoleranz-Diagnose stellen zu können.

Messung der Histamin-Menge im Stuhl: Da verschiedene Darmbakterien zum Teil große Mengen an Histamin ausscheiden, gelten die Messwerte bei diesem Verfahren als wenig aussagekräftig.

Urin Untersuchung: Bei diesem Verfahren wird der Wert von Methylhistamin gemessen, es handelt sich hierbei um ein Abbauprodukt von Histamin. Seine Konzentration im Urin soll Hinweise auf eine mögliche Intoleranz geben. Da dieser Wert aber generell vom Eiweißgehalt der Nahrung abhängt, ist auch dieser Test umstritten.

Histamin-50-Pricktest: Der Pricktest ist ein üblicher Allergietest. Der vermutete Reizstoff, zum Beispiel Histamin, wird dabei in flüssiger und aufgelöster Form in die Haut der Patient:in geritzt. Bei einer Unverträglichkeit reagiert dieser mit der Bildung von Bläschen auf der Haut. Sind diese nach ungefähr 50 Minuten immer noch vorhanden, geht man davon aus, dass der Abbau des Histamins in der Haut gestört ist. Dieser Test wird von Expert:innen ebenfalls kritisch betrachtet, da er nur über den Zusammenhang von Histamin in der Haut eine Aussage treffen kann. Eine Lebensmittel bedingte Histaminintoleranz lässt sich dabei nicht zuverlässig feststellen.

Behandlungsmöglichkeiten bei Histaminintoleranz

Es gibt unterschiedliche therapeutische Maßnahmen, die du dir am besten von einer Ärtz:in empfehlen lässt! Zu den Therapieoptionen zählen:

  • Reduktion oder Verzicht von histaminreichen Lebensmittel
  • Yoga, autogenes Training und Meditation
  • Milchsäurebakterien
  • Phytotherapie (pflanzliche Arzneimittel)
  • Orthomolekulare Therapie
  • Heilerde
  • Antihistaminika, Mastzellstabilisatoren, DAO-Substitutionspräparate bei Akutfällen

Histaminintoleranz: Welche Ernährung und welche Lebensmittel?

Es ist als natürlicher Stoff in vielen Nahrungsmitteln vorhanden. Histamin kommt in Fisch, Fleisch, Käse, Wein und verschiedenen Gemüsesorten vor. In unverarbeiteten Lebensmitteln ist der Gehalt meist sehr gering. Werden diese durch Gärung, Reifung, Fermentation und Lagerung verarbeitet, steigt der Gehalt an. Besonders lang gereifte oder fermentierte Lebensmittel wie Sauerkraut, Bier, Rotwein und Käse sowie Wurst sind für einen hohen Gehalt an Histamin bekannt. Eine schlechte Lagerung von verderblichen Lebensmitteln führt ebenso zu einer Erhöhung des Histamins.

Die Werte in den verschiedenen Lebensmitteln variieren sehr stark, je nach Verarbeitung und Lagerung. Sie können daher nicht wirklich genau bestimmt werden. Allgemein kann man aber davon ausgehen, dass frische Lebensmittel immer weniger Histamin enthalten, da dieses mit der Zeit ansteigt.

Am besten eignet sich eine histaminarme Ernährung bei Histaminintoleranz. Listen mit Werten können zur Orientierung dienen, ersetzen aber nicht einen individuellen Plan von einer Expert:in. Die folgende Tabellen geben einen Überblick:

Histaminarme Lebensmittel:
Getränke: Kaffee, Tee, Wasser, Helles Bier, Weißwein, klare Schnäpse
Fangfrischer oder tiefgefrorener Fisch: Dorsch, Scholle, Kabeljau, Seelachs, Rotbarsch, Schellfisch
Fleisch: Frisches beziehungsweise tiefgefrorenes Fleisch, Koch- und Brühwurst,
Milchprodukte: frische Milch, Joghurt, Buttermilch, Kefir, Sahne, Butter, Frischkäse, Quark, Butterkäse, junger Gouda
Gemüse: Kartoffeln, grüner Salat, Kohl, rote Beete, Kürbis, Zwiebeln, Radieschen, Rettich,Paprika, Karotten, Brokkoli, Gurke, Lauch, Zucchini, Mais, Spargel, Knoblauch, frische Kräuter
Obst: Melone, Heidelbeeren, Preiselbeeren, Litschi, Mango, Rhabarber, Kirschen, Johannisbeeren, Äpfel, Aprikosen, Nektarinen, Pfirsiche, Birnen
Süßes: Fruchtbonbons, Fruchtgummi, Kaugummi, Popcorn, Honig, Konfitüre

Histaminreiche Lebensmittel:
Getränke: Schwarzer und grüner Tee, Brennnesseltee, Säfte aus Zitrusfrüchten oder Tomaten
Fisch: Fischkonserven, Thunfisch, Makrele, Hering, Sardellen, Schalentiere, Muscheln
Fleisch: Geräuchertes, getrocknetes, mariniertes oder gepökeltes Fleisch oder Wurstwaren, geräucherter Schinken
Milchprodukte: gereifter Käse wie Emmentaler, Parmesan, Camembert, Brie, Tilsiter, Edamer, Chester, Cheddar, Harzer, Schmelz- und Schimmelkäse
Gemüse: Gemüsekonserven und eingelegtes Gemüse, Tomaten, Spinat, Sauerkraut, Soja, Keime, Sprossen, Avocado
Obst: Obstkonserven, Zitrusfrüchte, Ananas, Bananen, Kiwi, Himbeeren, Erdbeeren, Papaya, Nüsse
Süßes: Schokolade, Nougat, Marzipan, Marmelade, Erdnusscreme

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© Elke Mayr

Neben Histamin werden auch andere biogene Amine wie Tyramin, Serotonin, Spermin oder Cadaverin über das Enzym Diaminoxidase abgebaut. Da sie diese zu sehr beschäftigen können, tragen sie zu einem schlechteren Histaminabbau bei und ein Überschuss an Histamin kann die Folge sein. Sie sollten daher auch bei einer Histaminintoleranz in der Ernährung berücksichtigt werden. Da sie dem Histamin ähneln, können sie auch direkt ähnliche Beschwerden wie der Botenstoff auslösen.

Lebensmittel mit biogenen Aminen:
Hülsenfrüchte: Linsen, Bohnen, Soja
Weizenkeime
Gemüse: Kohlvarianten, Sauerkraut
Obst: Erdbeeren, Bananen
Erdnüsse

Thema: Ernährung