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Laktoseintoleranz: Symptome, Behandlung und Ernährungs-Tipps

Wenn du nach dem Genuss von Milchprodukten Beschwerden bekommst, hast du wahrscheinlich eine Laktoseintoleranz. Hier erfährst du mehr über Milchzucker, Unverträglichkeit und laktosefreie Ernährung.

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© Elke Mayr

Menschen mit Laktoseintoleranz vertragen Milch und Milchprodukte überhaupt nicht oder nur sehr schlecht. Wegen eines Enzymmangels von Laktase kommt es oft zu Symptomen wie Blähungen, Bauchkrämpfe und Durchfall. Die Laktoseunverträglichkeit kann aber auch zu anderen Problemen und Beschwerden führen. In diesem Artikel erfährst du alles über die Nahrungsmittelunverträglichkeit, wie sie ausgelöst wird und woran du sie erkennen kannst. Außerdem geben wir dir Tipps für die Ernährung!

Was ist Laktoseintoleranz/ Milchzuckerunverträglichkeit?

Sie ist eine Form von Nahrungsmittelunverträglichkeit, bei der ein bestimmter Zucker nicht vertragen wird, ähnlich der Fructoseintoleranz. Zudem kann sie auch bei Zöliakie auftreten. Betroffene vertragen Milchzucker nicht oder nur in kleinen Mengen. Grund dafür ist ein Mangel des Enzyms Laktase. Die Intoleranz kann von Geburt an bestehen, sich im Laufe der Zeit entwickeln oder durch eine andere Krankheit vorübergehend verursacht werden. Liegt beispielsweise eine Erkrankung des Darms vor und diese bessert sich, bildet der Darm im Anschluss wieder mehr Laktase. Hier reicht oft ein Verzicht auf Laktose über eine bestimmte Zeit.

Was ist Milchzucker (Laktose/ Lactose)

Dieser Zucker ist ein natürlicher Bestandteil von Milch sowie Milchprodukten und wird zudem in verschiedenen Lebensmitteln eingesetzt. Es handelt sich um einen Zweifachzucker (Disaccharid). Dieser wird nicht von der Dünndarmschleimhaut aufgenommen, sondern muss dafür zuerst in einen Einfachzucker (Monosaccharid) umgewandelt werden. Wenn er in seine zwei Bestandteile, die Einzelzucker Galaktose und Glukose, zerlegt wurde, kann er die Darmwand passieren.

Für diese Aufspaltung der Laktose ist das Enzym Laktase notwendig. Dieses wird von Geburt an in den Schleimzellen des Dünndarms produziert, um die erste Nahrung, Muttermilch verdauen zu können. Wenn Säuglinge größer werden, werden sie langsam an anderes Essen gewöhnt. Daran passt sich auch die Verdauung an. Es wird im Laufe der Zeit weniger Laktase hergestellt, dafür aber andere Verdauungsenzyme.

Laktasemangel als Ursache

Menschen mit Laktoseintoleranz können entweder gar keine oder nicht genug Laktase bilden. Aus diesem Grund wandert der Milchzucker unverändert und ungespalten vom Dünndarm in den Dickdarm weiter. Die dort ansässigen Bakterien nutzen ihn dann als Nahrung. Dabei entstehen Abfallstoffe und Gase, die dann die typischen Beschwerden auslösen. Zu diesen Stoffen gehören unter anderem Milchsäuren, kurzkettige Fettsäuren und Gase wie Wasserstoff, Kohlenstoffdioxid und Methan.

Obwohl der Grund für eine Laktoseintoleranz eigentlich immer ein Mangel des Enzyms Laktase ist, kann es auf verschiedene Weise zu diesem Mangel kommen, dieser kann natürlich oder erworben sein. Dementsprechend sind die Beschwerden und Symptome auch sehr unterschiedlich und können unabhängig vom Alter auftreten.

Laktoseintoleranz
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Formen von Laktoseintoleranz

Bei der Unverträglichkeit von Lactose können medizinisch zwei unterschiedliche Formen diagnostiziert werden:

Primäre Laktoseintoleranz

Diese entsteht eigenständig durch einen zugrundeliegende Mangel an Laktase. Sie kann sich entweder natürlicherweise im Zuge des Heranwachsens (physiologischer Laktasemangel) entwickeln oder von Geburt an (neonataler Laktasemangel) bestehen.

Physiologischer Laktasemangel
Neugeborene können Laktose ohne Probleme verstoffwechseln. Sobald sie von der Milch entwöhnt werden (Abstillen), geht die Laktase-Produktion aber zurück und die Verträglichkeit von Milchzucker sinkt. Es kommt zu einem natürlichen (physiologischen) Laktasemangel. Dies geschieht meist zwischen dem 5. und 20. Lebensjahr.

Mit dem Alter wird immer weniger von dem Emzym produziert und ältere Menschen vertragen daher Laktose schlechter. In Gebieten wie Asien und Afrika, in denen traditionell weniger Milchprodukte auf dem Speiseplan stehen, vertragen auch die meisten jungen Menschen Laktose eher weniger gut. Grundsätzlich nehmen viele Menschen heutzutage oft mehr Laktose über die Nahrung auf, als sie tatsächlich verdauen können.

Neonataler Laktasemangel
Dabei handelt es sich um eine angeborene absolute Laktoseintoleranz, die von Geburt an besteht. Diese Stoffwechselkrankheit ist glücklicherweise sehr selten. Der Körper produziert in diesem Fall nur ganz wenig oder gar keine Laktase.

Die betroffenen Babys bekommen bereits in ihren ersten Tagen anhaltenden Durchfall durch die Muttermilch. Stillen ist dann leider nicht möglich. Im schlimmsten Fall kann die ungespaltene Laktose über die Magen- und Darmschleimhaut direkt in die Blutbahn gelangen und dort Vergiftungserscheinungen auslösen. Als Therapie muss hier die laktosefreie Diät lebenslang eingehalten werden.

Wenn Neugeborene Probleme mit Milchzucker haben, steckt nicht immer eine angeborene Laktoseintoleranz dahinter. Der Verdauungstrakt kann in den ersten Lebenswochen allgemein sehr sensibel reagieren und die Laktaseproduktion braucht manchmal etwas Zeit bis sie einwandfrei läuft.

Erworbene (sekundäre) Laktoseunverträglichkeit

Im Unterschied zur primären Form ist diese Folge einer anderen Erkrankung. Die Produktion der Laktase wird hierbei durch eine Schädigung der Darmschleimhaut reduziert. Mögliche Auslöser können eine Operation im Magen-Darm-Bereich sein oder folgende Krankheiten:

  • chronisch-entzündliche Darmerkrankungen
  • Magen-Darm-Infektion
  • Glutenunverträglichkeit (Zöliakie)
  • Nahrungsmittelallergien

Eine erworbene Laktoseintoleranz kann wieder verschwinden, wenn die verursachende Krankheit erfolgreich behandelt wurde. Haben sich die Schleimhautzellen des Darms erholt und sind in der Lage genügend Laktase herzustellen, verschwindet auch die Unverträglichkeit.

Häufige Symptome bei Laktoseintoleranz

Die Beschwerden können ganz unterschiedlich stark ausfallen. Meist treten Symptome wie Bauchschmerzen, Durchfall, Blähungen und andere Verdauungsprobleme direkt nach dem Verzehr auf. Auch die Menge, ab der die Probleme ausgelöst werden, ist bei den Betroffenen nicht immer gleich hoch. Man spricht hier von einer individuelle Toleranzschwelle.

  • aufgeblähter Bauch und Blähungen
  • laute Darmgeräusche
  • Bauchschmerzen
  • Völlegefühl
  • Durchfall
  • Übelkeit und/ oder manchmal auch Erbrechen
  • selten Verstopfung

Verdauung-darm
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Neben Magen-Darm-Beschwerden können bei Laktoseintoleranz auch Symptome außerhalb des Magen-Darms auftreten:

  • Kopfschmerzen
  • Antriebslosigkeit
  • Schlafstörungen
  • Gedächtnisstörungen
  • Schwindel
  • depressive Verstimmungen
  • Gliederschmerzen
  • Akne
  • Schweißausbrüche
  • Herzrhythmusstörungen

Diese zählen nicht zu den typischen Anzeichen und Beschwerden im engeren Sinn. Sie können jedoch in einigen Fällen von Laktoseintoleranz zusätzlich oder auch alleine auftreten. Letzteres macht die Nahrungsmittelunverträglichkeit nur schwer zu erkennen.

Wie genau eine Laktoseunverträglichkeit die Beschwerden außerhalb des Magen-Darm-Trakts verursachen kann, wird noch diskutiert und ist nicht sicher belegt. Eine mögliche Erklärung können giftige Stoffwechselprodukte sein, die bei der bakteriellen Zersetzung der Laktose im Dickdarm entstehen. Diese können von dort ins Blut gelangen und so die Probleme verursachen.

Diagnose der Laktoseunverträglichkeit

Eindeutig diagnostizieren lässt sich eine Laktoseunverträglichkeit anhand der typischen Symptome meist nicht sofort. Denn diese treten auch bei vielen anderen Nahrungsmittelunverträglichkeiten auf. Beispielsweise können ähnliche Beschwerden im Magen-Darm-Trakt auch bei Histaminintoleranz oder bei einer Kuhmilchallergie auftreten. Nicht alle Betroffenen haben eindeutige allergische Symptome.

Blähungen und Bauchschmerzen sind auch bei gesunden Menschen ganz normal und kommen hin und wieder vor. Daher werden diese nicht nimmer gleich als Laktoseintoleranz-Symptome erkannt.

Wann solltest du mit Beschwerden zum Arzt?
Wenn diese anhaltend sind, sollte die Hausärzt:in oder eine Fachärzt:in für innere Medizin aufgesucht werden, um der Ursache auf den Grund zu gehen.
Es gibt folgende Laktoseintoleranz-Tests, die von Mediziner:innen durchgeführt werden können:

H2-Atemtest

Bei diesem wird der Wasserstoffgehalt in der Atemluft gemessen. Er ist wesentlich für den Nachweis von Unverträglichkeiten im Bezug auf Fructose oder Lactose.

Die Untersuchung wird bei nüchternem Magen durchgeführt. Beim Test pustest du in ein Gerät, das die Wasserstoffkonzentration in deiner ausgeatmeten Luft feststellen kann. Dann wird eine Milchzuckerlösung konsumiert. Danach erfolgen die nächsten 2 - 3 Stunden alle 30 Minuten weitere Messungen.

Der Hintergrund dazu: Gelangt der Milchzucker unverdaut aus dem Dünndarm in den Dickdarm, wird er dort von den Bakterien der Darmflora zersetzt, wobei Wasserstoff (H2) entsteht. Der Wasserstoff wird dann ins Blut aufgenommen und über die Lungen ausgeatmet. Wenn der Anteil an Wasserstoff in der Ausatemluft ansteigt, ist dies ein Hinweis, das die Laktose im Dünndarm nicht verwertet werden konnte.

Was lässt sich aus dem Testergebnis schließen? Eine erhöhte Konzentration an Wasserstoff weist auf eine Malabsorption hin, wurden zusätzlich die typischen Symptome diagnostiziert, kann man von einer Intoleranz ausgehen.

Blutzucker-Test

Wie läuft der Test ab: Zuerst wird der Blutzuckerspiegel gemessen. Dann wird eine Milchzuckerlösung getrunken. Danach wird der Blutzuckerspiegel mehrmals gemessen. Normalerweise steigt dieser durch die Milchzuckereinnahme bei gesunden Menschen an. Beträgt er jedoch weniger, liegt eine Laktoseintoleranz vor.

Gentest

Dieser Test kommt oft bei Neugeborenen zur Anwendung, wenn Verdacht auf eine angeborene Laktoseintoleranz besteht. Mit einem Wattestäbchen wird ein Abstrich von der Mundschleimhaut gemacht und im Labor untersucht. Bei diesem Test wird nur die genetische Veranlagung einer Laktoseintoleranz festgestellt. Er gibt aber keine Informationen darüber, ob die Unverträglichkeit ausgebrochen ist oder wie sich der Enzymmangel der Laktase tatsächlich verhält.

Prinzipiell gilt bei allen Tests: Nur wenn Betroffene auch die typischen Beschwerden nach der Einnahme von Milchzucker haben, liegt laut medizinischer Definition eine Laktoseintoleranz vor.

Selbsttests bei Problemen mit Lactose

Es gibt auch Laktoseintoleranz-Selbsttests, die zuhause durchgeführt werden können. Bei einer entsprechenden Vermutung, kann man auch auf eigene Faust einen Test durchführen. Es gibt folgende Möglichkeiten:

Expositions-Test:

Hierbei wird einige Zeit auf laktosehaltige Lebensmittel verzichtet. Verbessern sich die Beschwerden, könnte das für eine Laktoseintoleranz sprechen. Als nächsten Schritt wird dann eine Glas aufgelösten Milchzucker aus der Apotheke oder ein Glas Milch getrunken. Sollte tatsächlich eine Intoleranz vorliegen, treten innerhalb kurzer Zeit Symptome wie Blähungen und Bauchschmerzen wieder auf.

Dieser kann ein durchaus zuverlässiges Ergebnis liefern. Die laktosefreie Diät sollte aber wirklich sehr strikt eingehalten werden, um ein korrektes Ergebnis zu erhalten. Ein Laktoseintoleranz-Test bei deiner Ärzt:in ist aber immer der sicherste Nachweis!

Atemtest-Kit für die Selbstanwendung

Dieser Test funktioniert ähnlich wie der H2-Atemtest beim Arzt. Meist wird von den Herstellern keine Flüssigkeit beigegeben, stattdessen wird dann ein halber Liter Kuhmilch getrunken. Anschließend wird die Atemluft in Röhrchen gepustet, diese werden verpackt und in ein Labor geschickt. Dort werden sie untersucht und ausgewertet.

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Behandlung von Laktoseunverträglichkeit

Wenn eine Laktoseintoleranz festgestellt worden ist, kann man als Therapie die Ernährung umstellen und auf Laktose verzichten. Dies ist nicht immer leicht, vor allem wenn man auswärts essen geht. Der Mangel an dem Enzym Laktase kann dann auch in Form von Tabletten ausgeglichen werden, um Beschwerden vorzubeugen.

Wie viel Laktose vertragen wird, ist bei jeder Person unterschiedlich und hängt von der individuellen Grenze ab. Diese lässt sich meist nur durch das Probieren verschiedener Mengen festlegen. Hierbei ist ein Ernährungstagebuch sinnvoll.

Liegt eine sekundäre Laktoseintoleranz vor, die von einer anderen Krankheit ausgelöst wurde, reicht meist ein vorübergehender Verzicht auf Laktose. Ist die ursprüngliche Erkrankung abgeheilt, verschwindet meist die Laktoseunverträglichkeit wieder von alleine. Bei einer angeborenen Intoleranz muss strikt auf Laktose verzichtet werden.

Wo ist überall Milchzucker enthalten?

Laktose ist vor allem in Produkten aus Milch, sie kommt aber auch in anderen Produkten als Zucker oder Bindemittel zum Einsatz. Zudem wird sie auch oft in Medikamenten als Trägerstoff verwendet. Bei einer sehr stark ausgeprägten Laktoseintoleranz kann die Einnahme laktosehaltiger Medikamente zu den typischen Beschwerden wie Bauchweh, Magengrummeln oder Verdauungsproblemen führen. In diesem Fall solltest du bei Apotherker:innen und Ärzt:innnen immer nach laktosefreien Alternativen fragen.

Um eine laktosefreie oder laktosearme Ernährung einhalten zu können, muss man den ungefähren Laktosegehalt von Nahrungsmitteln kennen. Dieser ist je nach Verarbeitung sehr unterschiedlich. Beispielsweise gilt beim Käse allgemein, je länger dieser gereift ist, desto niedriger ist der Gehalt von Milchzucker. Daher werden Hartkäse von Betroffenen oft gut vertragen.

Bei Milchprodukten kann Fett den Gehalt an Milchzucker beeinflussen. Mehr Fett bedeutet meist weniger Laktose, daher wird Butter beispielsweise sehr gut vertragen. Sauermilchprodukte wie Joghurt, Sauer- oder Buttermilch werden trotz hohem Laktoseanteil gut vertragen. Sie lösen aufgrund der enthaltenen Milchsäurebakterien bei Betroffenen meist weniger oder kaum Beschwerden aus.

Sind mehr als 5 Gramm pro 100 Gramm in einem Lebensmittel enthalten, ist es nicht für Menschen mit Laktoseunverträglichkeit geeignet.

Lebensmittel mit hohem Laktosegehalt
Milch, Kondensmilch
Magermilchpulver, Molkepulver, Sahnepulver
Milchschokolade, Eiscreme
Fertigprodukte
Backwaren

Beim Einkauf ist es sinnvoll auf die Zutatenliste zu schauen. Viele Produkte sind mittlerweile als laktosefrei gekennzeichnet, was dies einfacher macht. Oft wird Milchzucker in diversen Produkten wie beispielsweise Backwaren oder Süßigkeiten und Snacks eingesetzt. Folgende Inhalts- und Zusatzstoffe beinhalten oder sind aus Milchzucker:

  • Laktosemonohydrat
  • Trockenmilch
  • Süßmolke
  • Lactit
  • E966

Enthalten Lebensmittel eine Menge zwischen 1 und 5 Gramm Laktose auf 100 Gramm, haben sie einen mittlerem Laktosegehalt. Diese werden teilweise vertragen, das ist aber individuell sehr unterschiedlich.

Lebensmittel mit mittlerem Laktosegehalt
Buttermilch
Joghurt
Hüttenkäse
Sahne, Sauerrahm
Mascarpone

Ernährung: Was darfst du bei Laktoseunverträglichkeit essen?

Es kommt bei Laktoseintoleranz sehr auf den Laktosegehalt der Lebensmittel an. Enthält ein Produkt pro 100 Gramm maximal eine Menge von 0,1 Gramm Laktose, ist es laktosefrei. Zu diesen gut verträglichen und von Natur aus laktosefreien Lebensmitteln zählen beispielsweise lang gereifte Käsesorten und Butter. Es gibt auch Produkte wie laktosefreie Milch, bei denen der Milchzucker in der Herstellung aufgespalten wird, damit sie besser vertragen werden.

Möchtest du dich komplett laktosefrei ernähren, kannst du auch speziell gekennzeichnete Nahrungsmittel konsumieren oder auf vegane Ernährung umsteigen. Willst du lieber nicht auf Fleisch verzichten, kannst du als Flexitarier, deine Ernährung an deine Bedürfnisse anpassen und nur auf Milch verzichten. Vegane Ersatzprodukte für Milch gibt es mittlerweile ganz viele. In folgendem Artikel gibt es mehr Infos dazu: Veganer Milchersatz: Soja, Mandel oder Hafer

Laktosefreie Lebensmittel:
Lang gereifte Käsesorten: Parmesan, Camembert, Mozzarella, Feta-Käse
Butter, Butterschmalz
Bitterschokolade
Obst, Gemüse
Getreideprodukte ohne Milch oder Milchzuckerzusätze
Laktosefreie oder pflanzliche Milchprodukte
Fisch, Fleisch, Eier

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© Elke Mayr

Laktoseintoleranz: Tipps für den Alltag

Calziummangel vorbeugen

Milchprodukte liefern unserm Körper viele Vitamine und Stoffe. Kannst du diese nur eingeschränkt zu dir nehmen, kommt es zu einem Fehlen von Calzium. Dieser Mineralstoff ist wichtig für unsere Knochen und Zähne. Es gibt aber auch andere Calziumquellen, außer Milch, über die du dich super damit versorgen kannst.

Greife einfach auf spezielle laktosefreie Milchprodukte zurück. Parmesan wird als lang gereifter Käse meist gut vertragen und ist eine gute Calciumquelle. Das Superfood Grünkohl eignet sich ebenfalls hervorragend.

Lieber vegane Fertigdesserts & Eiscreme

Eiscreme und Desserts enthalten oft eine große Menge an Laktose. Vor allem bei Fertigdesserts wird diese als Zucker manchmal noch zusätzlich zugesetzt. Mit veganen Süßigkeiten und Nachspeisen bist du auf der sicheren Seite. Wie wäre es mit einem Rezept für Vegane Süßkartoffel Pancakes?

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Thema: Ernährung