
Zalando präsentiert eine vierteilige Sonderedition des ikonischen Sneakermodells „Speedcat“ von Puma. Kampagnengesicht Alek Wek im Interview.
Für die vier Kreationen der Sonderedition arbeiteten Zalando und Puma außerdem mit Super Yaya zusammen. Hinter dem Damenlabel steht Rym Beydoun, die mit Wurzeln in Abidjan und Beirut afrikanische Einflüsse mit zeitgenössischer Mode und einem starken Fokus auf Weiblichkeit verbindet.
Die gemeinsame Kollektion launcht in zwei Drops: zuerst erscheint eine Kreation aus Canvas, die von den Bewegungen der Tanzschule „Mudra Afrique“ inspiriert ist. Danach folgt eine Version aus Lackleder, die eine elegantere Ästhetik und Stilelemente aus der Porträtkunst aufgreift. Kampagnengesicht ist das südsudanische Model Alek Wek. Sie floh 1985 vor dem Bürgerkrieg nach Großbritannien, wo sie 1995 auf einem Outdoor-Markt von einem Model-Scout entdeckt wurde. Nur zwei Jahre später schrieb sie als erstes afrikanisches Model auf dem Cover der Elle Geschichte.
Im Laufe ihrer Karriere arbeitete sie mit Designern wie Marc Jacobs zusammen und war zudem in Musikvideos von Tina Turner und Janet Jackson zu sehen. Heute engagiert sie sich unter anderem als Botschafterin für UNICEF und Ärzte ohne Grenzen. Wie sich ihre Karriere in der aktuellen Kampagne widerspiegelt, verriet Alek Wek im Gespräch.


© Zalando
Sie sind das Gesicht der neuen Kollektion von Puma und Super Yaya. Was hat Sie an diesem Projekt besonders angesprochen?
Ich liebe Puma schon seit meiner frühen Jugend. Die Marke fühlte sich für mich immer tragbar, bequem und authentisch an. Jetzt greift die gemeinsame Kampagne „Mudra Afrique“ auf – eine westafrikanische Tanztradition, die Bewegung und Gestik zelebriert. Das Projekt ist also ein perfektes Match.
Was bedeutet es für Sie, dieses kulturelle Erbe in der Zusammenarbeit wiederzusehen?
Ich habe Bewegung schon immer geliebt, daher fühlte es sich ganz natürlich an, diesen Spirit in der Kampagne wiederzufinden. Sie spiegelt einen Teil meines Lebens und meiner Arbeit wider, der mich vom Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang begleitet.
Wie würden Sie die Energie der Kollektion beschreiben und wie sehen Sie sich selbst darin?
Ich finde mich sowohl im sportlichen Erbe als auch in der eklektischen Feminität von Super Yaya wieder. Ich bin selbst sehr vielseitig und weltoffen, daher fühlt sich die Kollektion wie eine echte Spiegelung meiner Persönlichkeit an.
Sie haben oft über Ihre südsudanesischen Wurzeln gesprochen und darüber, wie sie Sie geprägt haben. Wie bringen Sie diesen Hintergrund in Ihre Arbeit in der Mode ein?
Als jemand, der aus dem Südsudan stammt, bringe ich davon viel in die Mode und auch darüber hinaus ein. Meine Arbeit über die Jahre hinweg, ebenso wie meine Stimme und Plattform, ermöglichen es mir, auf wichtige Themen aufmerksam zu machen – insbesondere auf die Situation von Geflüchteten, die ich aus meiner Kindheit während des Bürgerkriegs aus erster Hand kenne.


© Zalando
Bewegung steht im Zentrum der Kampagne, sowohl in der kreativen Umsetzung als auch in der DNA des „Speedcat“ selbst. Welche Rolle spielt Bewegung in Ihrem Alltag?
Von morgendlichen Dehnübungen und Yoga bis hin zu einem aktiven Lebensstil – sei es am Set oder in der Natur – begleitet mich Bewegung den ganzen Tag. Vor allem die Bewegung in der Natur erdet mich sehr.
Gibt es etwas, das Sie sonst noch erdet?
Kunst und Malerei, Kochen, Schwimmen lernen, Musik oder Lesen. Und ich liebe es, Dokumentationen zu schauen.
Der PUMA x Super Yaya „Speedcat“ ist verspielt und elegant zugleich. Wie werden Sie ihn in Ihre Garderobe integrieren?
Ich liebe es, Teile zu mixen, die man schick oder lässig tragen kann, ohne dabei auf Komfort zu verzichten. Sportswear war schon immer ein fester Bestandteil meiner täglichen Looks. Ich werde den „Speedcat“ also so kombinieren, dass er meinen spielerisch-elegante Style widerspiegelt.
Wie sehen Sie Ihre Zukunft in der Modebranche?
Meine Zukunft in der Mode sehe ich darin, meine Arbeit noch intentionaler zu gestalten. Mir geht es um Qualität statt Quantität und darum, der Gemeinschaft etwas zurückzugeben.









