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Karin Resetarits & ihr Wunschkind: Im Juni kommt nach vier Söhnen die erste Tochter

Endlich ein Mäderl! Im Juni bekommt Karin Resetarits, 48, nach vier Söhnen noch eine Tochter. Heißen soll das Wunschkind Carla Wolke Freya. WOMAN traf die strahlende Expolitikerin zum exklusiven Talk inklusive Fotoshooting mit Söhnchen Tim.


Karin Resetarits & ihr Wunschkind: Im Juni kommt nach vier Söhnen die erste Tochter
© Roland Unger

Dass sie im Juni ihr fünftes Kind erwartet, lässt Ex-EU-Abgeordnete und Lokalbesitzerin Karin Resetarits über das ganze Gesicht strahlen. „Es war ein absolutes Wunschkind von Martin (Unternehmer Martin Kraml, 52, ist bereits Vater von Filius Tim, 10, und tritt im Mai mit ihr vor den Altar) und mir und auch ein kleines Wunder, in meinem Alter noch einmal schwanger zu werden!“, freut sie sich. Auf jeden Fall ist es dieses Mal etwas Besonderes für die bereits vierfache Buben-Mama: „Den Ultraschallbildern zufolge bekomme ich eine Tochter – endlich!“ Beim WOMAN-Fotoshooting mit ihrem jüngsten Sohnemann Tim (die Söhne Benjamin, 26, Boris, 20, und Paul, 17, stammen aus ihrer Ehe mit ORF-Journalist Peter Resetarits) stöbert sie schon mal nach rosa Babykleidchen und testet mit ihm Kuscheltiere und Spieluhren.

WOMAN: 26 Jahre nach Ihrem ältesten Sohn Benjamin sind Sie zum fünften Mal schwanger. Eine ungeplante Überraschung?

Resetarits: Überhaupt nicht, wir haben ja richtig darauf hingearbeitet. Martin und ich wollten unbedingt ein zweites gemeinsames Kind! Zuerst hat es aber nicht geklappt, dabei bin ich sonst immer sehr schnell schwanger geworden. Wahrscheinlich war mein unruhiger Lebensstil schuld: immer im Flugzeug sitzen, das Gefühl, nie richtig für meine Familie da sein zu können... Aber kaum hatte ich mich von meinem Politiker-Job verabschiedet und unseren Umzug ins Haus nach Altlengbach erledigt, ging’s zack – und ich war schwanger.

WOMAN: Haben Sie es auch sofort gemerkt?

Resetarits: Zuerst war ich mir nicht sicher, ob es nicht vielleicht doch schon Wechselbeschwerden sind. Deshalb habe ich auch zehn Wochen gewartet, bis ich zur Gynäkologin gegangen bin.

WOMAN: Wie haben denn Ihre Söhne auf den bevorstehenden Familienzuwachs reagiert?

Resetarits: Unser Kleinster, Tim, hat sich schon länger ein Geschwisterchen gewünscht. Er konnte es zuerst gar nicht glauben und hat immer wieder gefragt, ob das eh kein Schmäh ist. Und auch die Großen haben sich total gefreut. Einzig mein Vater war ein bisschen irritiert, der hatte nicht damit gerechnet, dass seine Tochter mit 48 noch einmal zuschlägt (lacht) .

WOMAN: Sie feiern ja auch eine Premiere! Nach vier Burschen wird’s jetzt ein Mädchen.

Resetarits: Ja, hoffentlich! Ich weiß es ja nur vom Ultraschall.Mein bester Freund ist nach wie vor davon überzeugt, dass sich da noch etwas versteckt.

WOMAN: Wird schon fleißig ein Name überlegt?

Resetarits: Und wie! Da gibt es zurzeit große Diskussionen. Tim gefällt Bonamy, Zoe und Lola. Aber wir haben da schon etwas anderes im Kopf, bei den Kids müssen wir es nur noch durchsetzen (Tim wird hellhörig) .

Tim: Welchen denn?

Resetarits: Na, den, den du so absurd gefunden hast...

Tim: Wolke!?

Resetarits: Genau. Wir möchten sie Carla Wolke Freya nennen.

Tim: Wolke ist schrecklich! Alle werden sie auslachen. Was ist eigentlich mit Quintessa? Das heißt doch „die Fünfte Seiende“.

Resetarits: Quintessa ist auch sehr schön. Aber unser Hund heißt schon Tessa. Das wird noch eine spannende Entscheidung.

WOMAN: Mit 48 zählen Sie zu den Risikoschwangeren.

Resetarits: Natürlich ist das auch ein Thema, vor allem weil ich ja bereits zwei Fehlgeburten hatte. Und in meinem Alter ist das Risiko, ein behindertes Kind zu gebären, einfach höher. Aber wir haben uns bewusst dazu entschlossen und sind auch bereit, ein Kind mit Behinderung zu empfangen.

WOMAN: Wenn die Kleine 20 ist, sind Sie 68. Machen Sie sich darüber Gedanken?

Resetarits: Die Vorstellung, 68 zu sein, finde ich gar nicht so unerträglich. Ich glaube nicht, dass wir eine Generation sind, die großelterlich wirkt. Als meine Mutter 48 war, war sie bereits Oma. Aber wenn ich mir meine Söhne anschaue, dauert das wohl noch 20 Jahre, bis sie mich zur Oma machen (lacht) .

WOMAN: Welche Unterschiede gibt es im Vergleich zu Ihrem ersten Kind?

Resetarits: Mit 21 war ich egoistischer. Damals war ich nicht dazu bereit, meine Bedürfnisse zurückzuschrauben. Das sehe ich jetzt anders: Ich habe beruflich alles erreicht. Meine finale Herausforderung ist es jetzt, für meine Kinder die perfekte Familiensituation zu schaffen – in der die Mutter ein Anker ist und nicht wie ein Schiff am Weltmeer herumkurvt. Die Kids sind meine größte Leistung!

WOMAN: Was wollen Sie bei Baby Nummer fünf anders machen?

Resetarits: Wenn es wirklich ein Mädchen wird: alles! Die Mutter-Tochter-Beziehung mit meiner Mutter war sehr kompliziert. Deswegen habe ich wahrscheinlich auch so lange keine Tochter bekommen.

WOMAN: Sind Sie mittlerweile mit Ihrer Mutter im Reinen?

Resetarits: Nach der Geburt von Tim war ich auf einer Reise in Kuba bei einer Wahrsagerin – sie hat mir geholfen, mich mit meiner verstorbenen Mutter auseinanderzusetzen. Jetzt bin ich bereit für ein Mädchen.

WOMAN: Machen Sie Geburtsvorbereitungskurse?

Resetarits: Das Hecheln und Atmen brauche ich wirklich nicht mehr üben (lacht) . Ich hatte bei Tim eine schmerzfreie Geburt, das werde ich wieder machen.

WOMAN: Vorher wird aber noch geheiratet!

Resetarits: Richtig. Wir wollten ursprünglich schon im Sommer heiraten. Das haben wir dann aber verschoben, weil das Haus nicht fertig geworden ist. Zu Silvester hat mich Martin noch einmal gefragt. Jetzt heiraten wir am 11. Mai, seinem 53. Geburtstag, standesamtlich in ganz engem Kreis. Meine Resetarits-Ära ist damit zu Ende, jetzt kommt offiziell die Kraml-Phase.

Interview: Melanie Zingl