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Diese Tattoo-Künstlerin lässt mit Hautfarbe Schwangerschaftsstreifen verschwinden

Fast jede Frau und auch viele Männer haben sie: Dehnungsstreifen, auch Schwangerschaftsstreifen genannt. Und sie gehören zum Leben dazu und es ist absolut nichts, wofür man sich schämen müsste. Dennoch möchten viele dieselben auch wieder loswerden. Ein Vorhaben, dass eine Tattookünstlerin perfektioniert hat. Denn sie hat einen Vorteil...

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Diese Tattoo-Künstlerin lässt mit Hautfarbe Schwangerschaftsstreifen verschwinden
© iStockphoto.com

Dehnungsstreifen beziehungsweise Schwangerschaftsstreifen bilden sich während der Pubertät, bei Gewichtszunahme oder Schwangerschaft - weil die Haut sich eben dehnt. Dabei reißen Kollagen- und Elastinfasern und Hautfarbe und -struktur werden dauerhaft verändert. Denn die Streifen sind Narben. Anfangs rötlich bis violett verblassen sie schließlich zu Weiß und hinterlassen leicht eingerückte Streifen, die sich nicht mehr entfernen lassen. Retinol-Cremes und Laserbehandlungen wie Fraxel können helfen, indem sie die Narben aufhellen oder das Kollagenwachstum fördern. Ganz verschwinden können diese nicht.

Aber Dominique Bossavy kann es zumindest so aussehen lassen, als wären die Schwangerschaftsstreifen auf einmal wieder weg. Die kosmetische Tätowiererin bietet in ihren Niederlassungen in Beverly Hills, New York City und Paris die sogenannte "Nano Color Infusion" an, welche folgendermaßen funktioniert:

Im ersten Schritt wird Mikropunktion (ähnlich wie Micro-Needling) eingesetzt, um die Rillen "aufzufüllen". Durch die dabei eingesetzten, winzigen Nadeln und dem danach einsetzten Reparaturprozess wird die natürliche Fähigkeit der Haut, sich selbst zu heilen, aktiviert. Mit dem Wundheilungsmodus produziert die Haut neues Kollagen, welches die Narben aufpolstert. Für optimale Ergebnisse sind meist drei Behandlungen im Abstand von drei bis vier Wochen nötig.

Der zweite Schritt ist jedoch die tatsächliche Neuheit: Bossavy verwendet auf jede Haut individuell angepasste Farbpigmente, um diese direkt auf die Dehnungsstreifen zu tätowieren und diese so tatsächlich auch optisch entfernen zu können.

Dabei setzt Bossavy nicht einmal auf die Exaktheit eines Computers, sondern kann sich auf ihre eigenen Augen verlassen. Denn sie ist eine selbsternannte Tetrachromatin: Sie hat einen zusätzlichen Rezeptor in der Netzhaut, der es ihr ermöglicht, bis zu 100 Millionen Farben zu sehen - also grob geschätzt 100x mehr, als die durchschnittliche Person erkennen kann.
Und daher hat die Behandlung auch ihren Preis: Nano-Camouflage-Behandlungen starten bei bei 3.500 Dollar pro Fläche - abhängig von Tiefe, Größe und Umfang der Dehnungsstreifen. Mehr dazu erfährst du auf dominiquebossavy.com.

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