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Im Test: Die legendäre Maske von Maria Galland

Maria Galland hat die Masque Modelant vor über 50 Jahren erfunden. Seither wird die berühmte Gesichtsmaske millionenfach angewandt. Wir haben das ganzheitliche Schönheitskonzept im Kosmetikstudio "Beauty in the City" getestet.


Maria Galland Maske im Test - Beauty in the City Wien

WOMAN-Redakteurin Nadja macht den Test!

© WOMAN

Die Französin Maria Galland vertrat bereits Anfang der 60er-Jahre die Ansicht, dass unsere Haut nicht nur eine Pflege benötigt, sondern mehrere. Jede einzelne Hautzone hat ihrer Meinung nach unterschiedliche Bedürfnisse, die mit unterschiedlichen Produkten gepflegt werden müssen. Doch nicht nur die Hautzonen-Pflege von Maria Galland ist einzigartig: Die legendäre "Masque Modelant" ist eine Gesichtsmaske, die sich millionenfach bewährt und mittlerweile einen legendären Status erreicht hat. Die warme Tonerde-Maske sorgt für einen sofortigen Anti-Aging-Effekt, der bis zu 3 Wochen anhält. WOMAN-Redakteurin Nadja wollte die berühmte Behandlung testen und hat dafür das Kosmetikstudio "Beauty in the City" in Wien besucht.

Für ultra viel Feuchtigkeit

Kosmetiker Mario Goldinger erklärt gleich zu Beginn, dass meine Haut für die klassische Maria Galland Maske noch etwas zu jung sei (27). Stattdessen stellt er schon bei der Reinigung und der ersten Gesichtsbehandlung fest, dass ich sehr trockene, sensible Haut habe. Deswegen verwendet er bei meiner Behandlung nicht die klassische "Masque Modelant" sondern die neue Behandlung "Soin Thalasso".

Die "Soin Thalasso" Behandlung setzt auf die Wirkung von Algen, welche besonders durchfeuchtend, beruhigend, anti-irritativ und kühlend wirken. Im Gegensatz zur "Masque Modelant", die aus Tonerde ist und sich erwärmt und wieder abkühlt, fühlt sich die grüne Maske sehr gummiartig und kühl an. "Deine Haut braucht genau die Feuchtigkeit dieser Maske und sie wirkt präventiv gegen Hautalterung", erklärt Mario.

Mario Goldinger - Beauty in the City
Mario Goldinger von "Beauty in the City" ist spezialisiert auf Anti-Aging-Pflege

Erster Schritt: Reinigung und Mikrodermabrasion

In einem ersten Schritt reinigt der Kosmetiker meine Haut und verwendet dann ein sanftes Peeling, um die Haut von überschüssigen Hautschuppen, Talg und Schmutz zu befreien. Danach folgt eine Mikrodermabrasion (auch bekannt unter "Diamantenpeeling"). Meine Haut wirkt mit einem kleinen Kopf angesaugt, wodurch ein Vakuum entsteht. Gleichzeitig entfernen sandartige Kristalle, die sich in der Applikation des Saugknopfes befinden meine Haut von der obersten verklebten Hornschicht. Mario betont: "Viele Leute glauben, dass die Mikrodermabrasion der Haut etwas weg nimmt und sie empfindlich macht. Dies ist aber ein Irrglaube. Durch die Behandlung werden nur tote Hautzellen entfernt und die gesunde Haut dadurch gestärkt."

Zweiter Schritt: Wertvolle Essenzen und Maske

Nach der Reinigung behandelt Mario meine Haut mit Essenzen, die er je nach Bedürfnis der Hautzone aufträgt. Quadratzentimeter für Quadratzentimeter werden hier mit den wertvollen Wirkstoffen der Essenzen behandelt. Insgesamt gibt es sieben verschiedene. Mario verwendet pro Kundin aber nie mehr als vier. "Die Essenzen werden uns aus der Hand gerissen, wir kommen mit dem Bestellen nicht mehr hinterher", erzählt Mario.

Nun kommt die grüne Maske zum Einsatz. Mario verteilt sie großzügig auf meinem Gesicht, Hals und Dekolleté. Ich merke sofort, wie sie meine Haut kühlt und beruhigt. Nach 20 Minuten ist sie vollständig getrocknet und kann in einem Stück abgezogen werden.
Der Clue bei den Masken von Maria Galland: "Die Maske ist luftdicht. Unsere Haut will aber atmen. Was macht sie also? Sie öffnet die Poren noch weiter, wodurch die pflegenden Wirkstoffe tief in die Haut eindringen können", so der Kosmetiker.

Das Coole an dieser Maske: Sie ist auch für Männer sehr gut geeignet, da sie über dem Bart aufgetragen werden kann. Die gummiartige Masse lässt sich kinderleicht abziehen - ohne Rückstände!

Dritter Schritt: Abschlusspflege und Make-up

Nachdem Mario die Maske vollständig entfernt und meine Haut nachgereinigt hat, wird eine individuelle Abschlusspflege aufgetragen. Ab 100 Euro ist ein 5-Minuten-Make-up in der Behandlung inkludiert. Das heißt: Mario kaschiert Unreinheiten, tuscht meine Wimpern und trägt mir Lippenstift auf. Damit kann ich wenigstens wieder auf die Straße!

MEIN FAZIT

Die Maske hat einen wunderbaren Sofort-Effekt: Sie wirkt abschwellend und kaschiert Müdigkeitserscheinungen und Trockenheits-Fältchen sofort. Dadurch, dass die Maske keine reine Anti-Aging-Maske, sondern eher zum Pre-Aging (also präventiv) eingesetzt wird, ist sie super für jüngere Haut geeignet, die vorbeugen möchte.
Mir gefällt das Konzet von Maria Galland, das mit Hautzonen-Pflege arbeitet, denn aus Erfahrung weiß ich, dass meine Haut am Kinn ganz andere Bedürfnisse hat, als meine Haut auf der Stirn oder der Nase. Die Kosmetiker bei "Beauty in the City" analysieren die Haut der Kunden jedes Mal neu. Mario hat mir erklärt: "Bei uns wurde noch nie zweimal hintereinander die gleich Behandlung bei einer Person durchgeführt, da sich die Lebensumstände immer ändern. Stress, Ernährung, Zyklus - dies alles sind Faktoren, die unsere Haut beeinflussen."

Was mir ebenfalls positiv aufgefallen ist: Bei "Beauty in the City" wird ganz selbstverständlich Hals und Dekolleté mitbehandelt, ohne zusätzliche Verrechnung.

Preis für die Behandlung
Die "Soin Thalasso" Behandlung inklusive Reinigung, Peeling, Maske und Abschlusspflege kostet 85,- Euro . Wer zusätzlich die Mikrodermabrasion durchführen möchte, muss noch einmal 40,- Euro oben drauf legen.

Alle Infos zu den einzelnen Behandlungen findet ihr auf der Website des Kosmetikstudios: www.beautyinthecity.at

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