Ressort
Du befindest dich hier:

Kurzhaarfrisuren: So trägst du kurze Haare

Sie sind unglaublich vielseitig und bieten tolle Styling-Möglichkeiten! In diesem Artikel findest du alle Infos über die verschiedensten Kurzhaarschnitte und die coolsten Cuts der Stars.

von

Kurzhaarfrisuren: So trägst du kurze Haare
© Getty Images / WOMAN

Wir alle haben doch schon mal mit dem Gedanken gespielt, uns die Haare abzuschneiden. So ein Kurzhaarschnitt sieht eben auch echt toll aus. Und, seien wir mal ehrlich, sie ziehen sich nicht ohne Grund seit Jahrzehnten durch die Modewelt: Sie strahlen einfach Coolness aus.

Dass Kurzhaarfrisuren ein bisschen Mut erfordern, ist klar. Schließlich ist das Ganze oft eine große Typveränderung - und man kann sich nicht mehr hinter seinen Haaren "verstecken". Aber keine Sorge! Wenn du ein paar Dinge beachtest und eine Friseurin oder einen Friseur hast, der ihr bzw. sein Handwerk beherrscht, wirst du garantiert happy mit deinem neuen Cut sein.

Inhaltsverzeichnis

Wie kurz ist ein Kurzhaarschnitt?

Grundsätzlich werden all jene Hairstyles als Kurzhaarfrisuren bezeichnet, bei denen die Haare bis maximal knapp unter den Wangenknochen enden.

(c) Getty Images

Welche Frisuren stehen zur Auswahl?

Das Tolle ist, Kurzhaarfrisuren sind total vielseitig. Es gibt unzählige Variationen, sodass garantiert für jede Frau der passende Schnitt dabei ist.

Der Bob

Wer nicht gleich komplett aufs Ganze gehen will, kann erst mal mit einem Bob anfangen. Er ist die "längste" aller Kurzhaarfrisuren und außerdem ein absoluter Klassiker, der schon seit vielen Jahren voll im Trend ist. Die Haare werden oberhalb der Schulter entweder fransig oder ganz gerade abgeschnitten. Der Bob ist unglaublich edgy und verleiht seiner Trägerin sofort Selbstbewusstsein und Ausdrucksstärke. Eine echte Power-Frisur eben!

Wem steht er? Gute Neuigkeiten! Der Bob passt zu jeder Gesichtsform. Hast du ein herzförmiges Gesicht, ist deine obere Gesichtshälfte breiter als die untere. Das kannst du zum Beispiel mit Curtain Bangs ausgleichen.

Prominente Trägerinnen gibt es viele. Kaia Gerber, Emilia Clarke, Léa Seydoux, Taylor Swift, Demi Lovato, Camerion Diaz, ... die Liste ist endlos.

(c) Getty Images

Andere Varianten des Bobs:

Mit Pony: Den klassischen Bob kann man natürlich auch mit Pony oder Curtain Bangs tragen. Je fransiger geschnitten, desto lockerer wirkt das Ganze.

Pagenkopf: Möchte man es ganz clean, ist der Pagenkopf (auch Bubikopf) eine Überlegung wert. Wir kennen ihn alle, schließlich handelt es sich um DIE Trendfrisur aus den 1920er Jahren, den alle Flapper Girls trugen. Die vorderen Haare reichen bis zur Mitte der Wangen, am Hinterkopf werden sie noch kürzer. Die Stirnfransen enden oberhalb der Augenbrauen und sind ganz gerade geschnitten. Am einfachsten in der Handhabung ist der Cut für Frauen mit glatten oder welligen Haaren.

(c) Getty Images

Der Pixie Cut

Der Pixie Cut ist ein Kurzhaarschnitt für Frauen, dessen typisches Merkmal die verschiedenen Haarlängen sind: am Hinterkopf und an den Seiten sind sie meist kürzer, oben dafür länger. Es handelt sich um eine sehr elegante Art und Weise, kurze Haare zu tragen: Der Hals wird optisch verlängert, die Gesichtszüge wirken fein. Deshalb auch der Name "Pixie", vom englischen Wort für Elfe.

Wem steht er? Beim Pixie gibt es nicht "den einen" Schnitt. Das macht ihn so vielseitig. Man kann ihn bestens an die jeweiligen Gesichtsformen anpassen.

Katy Perry, Audrey Hepburn, Jennifer Lawrence, Natalie Portman, Emma Watson oder Zoë Kravitz sind berühmte Trägerinnen des Cuts.

(c) Getty Images

Der Buzz Cut

"Buzz" steht für das Summen, das der Rasierer macht - das Haar wird bis auf ein paar Millimeter am gesamten Kopf komplett abrasiert. Diese Frisur ist definitiv etwas für Mutige - aber wenn man sich traut, wird man mit einem extravaganten, unglaublich coolen Look belohnt, mit dem man aus der Menge hervorsticht.

Wem steht er? Der Buzz Cut ist vor allem für Frauen geeignet, die weiche, symmetrische Gesichtszüge haben. Bei ovalen oder herzförmigen Gesichtern wirkt er am besten. Frauen, die ein eckiges Gesicht oder eine hohe Stirn haben, sollten sich als Alternative vielleicht eher für einen Pixie entscheiden. Je feiner das Haar, desto mehr sollte man darauf achten, die Haare nicht zu kurz zu schneiden. Sonst scheint die Kopfhaut durch.

Nicht selten ist der Buzz Cut auch ein feministisches Statement. Immerhin galten lange Haare lange Zeit als Inbegriff von Weiblichkeit. Viele Frauen ließen sich in der Vergangenheit einen Buzz Cut schneiden, um mit veralteten Rollenbildern zu brechen. Sie bewiesen, dass man auch mit sehr kurzen Haaren schön und feminin sein kann. Obwohl man anmerken muss, dass - zumindest in der Modeindustrie sowie der Generation TikTok - ein Buzz Cut gar keine so große Sache mehr ist. Unsere Welt hat sich weiterentwickelt, ist diverser geworden.

Viele Stars, darunter Emma Watson, Cara Delevingne oder Emilia Schüle, haben sich in der Vergangenheit schon drübergetraut und sich für den radikalen Cut entschieden. Manche Schauspielerinnen taten es aufgrund einer Rolle.

(c) Getty Images

Der Bowl Cut

Beim Bowl Cut befindet sich das Haar auf einer Länge: über den Ohren. Wie der Name schon sagt ("bowl" = Schüssel), ist der Grundgedanke dieses Schnitts, dass man einen Topf oder eine Schüssel auf den Kopf legt und drumherumschneidet. Was man in der Umsetzung natürlich nicht tun sollte. Wer will, dass es gut aussieht, lässt von solchen Experimenten besser die Finger. Gerade Kurzhaarschnitte erfordern Fachwissen, da sie schwieriger zu schneiden sind und der Gesichtsform angepasst werden müssen.

Wem steht er? Der Bowl Cut steht vor allem ovalen, herzförmigen sowie eckigen Gesichtern. Bei runden Gesichtern kann der Effekt mit dem ebenfalls runden Schnitt noch verstärkt werden.

Prominente Trägerinnen dieser coolen Frisur sind zum Beispiel Agyness Deyn, Rihanna (sie trug ihn damals in Knallrot!), Anne Hathaway, Estelle oder Mary J. Blige.

(c) Getty Images

Der Side- bzw. Undercut

Diese Frisur kommt ursprünglich aus der Punk-Szene, hat sich aber längst im Mainstream eingebürgert. Beim Side- bzw. Undercut werden die Haare am Hinterkopf sowie an den Seiten bis auf wenige Millimeter abrasiert - der Rest bleibt länger und wird gestuft. Das Deckhaar fällt somit lässig über die kürzere Stelle.

Wem steht er? Da man hier mit den Längen und Stufen perfekt spielen kann, ist die Frisur ziemlich wandelbar und passt zu jeder Gesichtsform. Von elegant bis punkig sind hier viele Looks möglich.

Stars wie Miley Cyrus, Pink, Ellie Goulding oder Rihanna trugen die Frisur in der Vergangenheit und haben viele Nachahmerinnen gefunden. Auch Cara Delevingne hatte, nachdem ihr Buzz Cut rausgewachsen war, für einige Zeit einen Sidecut.

(c) Getty Images
Themen: Haare, Frisuren